04.12.07 12:44 Uhr
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PISA-Studie: Deutsche Schüler im internationalen Schnitt

Laut der aktuellen Pisa-Studie haben sich die Schüler kaum zur letzten Studie verbessert, bis auf den Bereich Naturwissenschaften. In den Naturwissenschaften ist Deutschland im oberen Drittel zu finden, was deutlich über dem Durchschnitt ist.

Das bessere Abschneiden bei den Naturwissenschaften sei jedoch den neuen Erhebungskonzepten zu verdanken. Bei Fragen, die 2003 gestellt wurden und auch 2006 wieder auftauchten, seien keine Unterschiede zu erkennen.

Keine nennenswerte Änderung gab es in Mathematik. Ein Punkt mehr als im Jahr 2003 ist hier zu verbuchen. Beim Lesen hat man sich auch verbessert und hier 16 Punkte gutmachen können.


WebReporter: Gibson
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Studie, Schüler, Schnitt
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2007 15:04 Uhr von Cyberdriver
 
+4 | -0
 
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Aha, im oberen Drittel was deutlich über dem Durchschnitt ist... wie scharfsinnig
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04.12.2007 15:17 Uhr von GencOsman
 
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Soziale Unterstützung Was machen wir Deutsche falsch?,,, was machen die anderen besser ??
Vielleicht die soziale Unterstützung - Struktur ??

Was machen sozial schwache Menschen nach der Schule?
Computer Spiele? Gang? Chillen? Abhängen?

Warum wird denen nicht und allen anderen, nach der Schule, eine weiterführende Lernkurs angeboten?
In vielen "erfolgreichen Ländern" ist das Schulsystem konstruktiver.
Aber hier im Lande wird darüber gelächelt.

Möchte denn die Politik weiterhin eine gespaltene Gesellschaft?

"Sozial schwache Menschen braucht das Land"
Ist das die Politik von heute?

GencOsman
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04.12.2007 16:30 Uhr von Fesco
 
+1 | -0
 
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@ GencOsman: dein kommentar ist zu oberflächlich....

nicht "sozial schwache menschen" spielen an ihren computern spiele oder chillen usw. nein auch "sozial starke menschen"
tun dieses.
und es ist nicht gesagt das "nur" diese erste gruppe schlecht in der schule ist....klar es ist bewiesen das sie weniger erreichen als wohlhabende menschen aber schere nicht alles über einen kamm..
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04.12.2007 17:29 Uhr von fallobst
 
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@ fesco: aber die "sozial starken" kommen, im gegensatz zu den "schwachen", aber weiter...in der grundschule und auch die paar jahre später ist es noch meist mehr oder weniger zwang was für die schule zu machen, erst später verstehen die meisten nach und nach, dass sie was für ihre zukunft machen müssen.

aber da ist es schon längst zu spät, da sind sie in der hauptschule, wo man so gut wie nie rauskommt, meist erst nach der neunten. vorher hat man eh nur so niveaulosen unterricht gehabt, dass es danach meist sehr unwahrscheinlich ist auf einer realschule weitermachen zu können.

und das nur weil man ja schon nach den 3,5 schuljahren in der grundschule bereits hervorragend die schüler einteilen und bewerten kann.

das ist lächerlich, aber es zeigt nur wieder mal, dass sich die deutsche politik schwer mit nötigen veränderungen tut

das höchste ziel ist anscheinend: status quo


ach ja, und das mir bitte nicht gleich einer kommt mit: "man kann das sehr wohl bewerten, bla, bla, bla"

schaut euch erstmal die ergebnisse von "pisa und "iglu" an, danke

http://www.spiegel.de/...

und das augenmerk bitte unter anderem auf:
7. Teil: Wie schwer es Kinder bildungsferner Eltern haben
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04.12.2007 18:46 Uhr von stekemest
 
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Der Autor der News könnte mal den Anfang machen und die grausigen Satz- und Kommastellungen im ersten Abschnitt verbessern. ;)

Nichts für ungut
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04.12.2007 22:18 Uhr von shortnewsjäger
 
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deutsche kinder haben sich nicht verbessert: dass jetzt die kultusminister jetzt behaupten, dass die angeblichen reformen was bewirkt haben, ist einfach nur quatsch. die naturwissenschaftliche leistungen sind doch mit der letzten untersuchung überhaupt nicht vergleichbar. es genügt dazu ein blick auf das ranking. es gibt keine verschiebung, sondern eine neuordnung, wobei die deutschen auf den rängen im oberen 1/3 landen.

das problem an deutschen schulen ist, dass die lehrer überhaupt keine motivation mehr haben und einfach dumm sind. es ist nicht verwunderlich, dass 66% der schüler meinen, dass ihre informatiklehrer keine ahnung vom stoff haben. ich behaupte, dass die meisten lehrer nach dem examen ihre pädagogische ausbildung vergessen haben und nur ihr idealismus geblieben ist, der nach wenigen jahren wieder verblasst. übrig bleibt reine konzeptlosigkeit und hoher krankenstand. soziale unterschiede bei den kindern und der autoritätsverlust der lehrer verstärken die probleme.
ich hoffe, dass die politik endlich etwas unternimmt und sich nicht anmasst positive kehrtwende geschafft zu haben.
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04.12.2007 23:27 Uhr von Hier kommt die M...
 
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toll: immerhin können sie jetzt besser lesen, was sie alles falsch machen.. :(
Diese Studie ist völliger Quatsch, weil man Länder einfach über einen Kamm schert, deren Standards und Methoden völlig unterschiedlich sind.
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05.12.2007 01:49 Uhr von fallobst
 
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@ shortnews jäger @ hier kommt die m @ shortnewsjäger

ganz genau...die rufen schneller "mission erfüllt" (oder genauer: "die reformen greifen") als bush, das will schon was heißen ^^

die würden selbst nen schweinestall zu nem hygien -paradies erklären...


vielleicht kann mir an dieser stelle auch mal sagen ob jetzt eigentlich real- oder hauptschüler getestet werden, vom gymnasium wohl kaum, obwohl..könnte ja auch der durchschnitt der 3 genommen werden...ka
bitte um aufklärung diesbezüglich, konnte leider nix finden.


@ hier kommt die maus

mag sein, dass es da einige unstimmigkeiten geben kann.
aber du siehst schon was jetzt passiert, wieder mittelmäßiges abschneiden, kaum veränderungen, aber schon hörst du von den kultusministern lobpreisungen ohne ende.
das is falsch...sich beschweren hilft wenig, du hast ja nix in der hand. aber der pisa-schock hat damals die leute gezwungen was zu unternehmen. wenn es pisa nicht gäbe würden diese leute uns heute noch erzählen deutschland is führend und und und...und das glauben auch sehr viele dann.

wer worten aus dem mund von politikern glaubt ist schon verloren, da ist ja Münchhausen seriöser...
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05.12.2007 10:13 Uhr von Username
 
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Ah ja. Ein Land, welches sich immer noch damit brüstet, dass Land der Dichter und Denker zu sein und als Hauptexport Bildung zu bieten, sollte sich nicht damit zufrieden zu geben besser als der Durchschnitt zu sein.
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05.12.2007 16:53 Uhr von fezzo32
 
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schlechtes schulsystem: fragt sich nur,wieso finnland immer auf dem ersten platz ist. das skandinavische schulsystem ist um einiges lockerer als das der deutschen. vielleicht sollte sich unsere bildungspolitiker mal wieder mit den alten reformpädagogen beschäftigen,aber durch angst,dass unsere tolle wirtschaftliche gesellschaft zusammen bricht,würde dies keiner tun. um auf einen höheren platz der pisa-studie zu kommen, wird nur noch mehr druck auf die schüler ausgeübt. doch: freie schüler,können besser denken. das ist bewiesen!
falls sich jemand ernsthaft dafür interessiert,kann er sich ja mal mit der summhill schule beschäftigen.
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05.12.2007 17:06 Uhr von Katatonia
 
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@hier kommt die maus: Wie soll bitteschön eine Veränderung entstehen, wenn man nicht feststellen kann, worin die Fehler liegen?

Wahrheit und Tatsachen kann man nur feststellen und damit auch verändern, wenn man weiß, was Positiv und Negativ ist.

Mal abgesehen davon bezweifle ich, dass du kompetent genug bist, zu beurteilen, inwiefern die Studie wissenschaftlich ist. Fakt ist, die Studien wurden nach wissenschaflichen Standardverfahren durchgeführt. Das Wissenschaft kritisch sein kann sagt Wissenschaft selbst aus, was auch bedeutet, dass diese Verfahren solange anerkannt sind, bis ein neues und besseres Verfahren entwickelt wurde.

Somit ist gegeben, dass Vergleiche zwischen den Ländern zulässig sind. Alle bekommen dieselben Aufgaben. Es werden hier nicht direkt die Systeme verglichen, sondern die Ergebnisse. Wenn finnische Schüler dieselbe Aufgabe schneller und besser lösen können, als deutsche Schüler, so sind sie uns nunmal einiges voraus.

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