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Medienbericht: Postmindestlohn - Postzusteller Pin AG will Personal entlassen

Medienberichten zufolge plant der private Postzustelldienst Pin AG massive Stellenstreichungen. Grund für die Entlassung von Personal soll der zukünftige Mindestlohn für Briefzusteller sein.

Die Pin Group beabsichtigt daher, kürzlich gekaufte Unternehmen wieder abzustoßen. An der Pin Group ist der Springer-Konzern mehrheitlich beteiligt. Dieser soll dem Bericht zufolge den Plänen bereits zugestimmt haben.

Insgesamt sollen hunderte Stellen betroffen sein, vor allem in den Bundesländern Niedersachsen und Bayern. Seitens des Springer-Konzerns wurde offiziell nur bestätigt, dass man zahlreiche Pläne prüfe, die die Pin Group betreffen.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Entlassung, Medium, Person, Personal, Persona
Quelle: www.netzeitung.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2007 13:57 Uhr von Luthienne
 
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Sehr gute Nachricht :): Auch wenns vordergründig eine schlechte zu sein scheint- wer braucht schon 40- Stunden Woche mit 400€ Lohn?
Wenn eine Firma keinen vernünftigen Lohn zahlen kann, dann stimmt was nicht- entweder ist der Markt völlig überlaufen und die Firma damit überflüssig, oder es wird falsch gewirtschaftet.
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04.12.2007 13:57 Uhr von derSchmu
 
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04.12.2007 14:18 Uhr von Webmamsel
 
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ich finds zwar schade für die leute aber solche geschäftskonzepte gehören auf den müll.

sich sein konzept darauf aufzubauen, dass der staat den leuten das fehlende geld zahlt, sich selbst aber nen dicken bmw unter den hintern schiebt, gehört nicht unterstützt.

und wenn ich in diesem zusammenhang daran denke, dass die pfändungsgrenze bei 980 euro und ein paar cent liegt, krieg ich gleich wieder nen hals. weil es eigentlich bedeutet diese summe ist das existensminimum, denn wäre es nicht so, würde gepfändet werden bis auf hartz4 satz, der ja als existenzminimum deklariert wurde. oh gott, hoffentlich liest das nun kein politiker, sonst handeln die gleich wieder.

wenn das so weiter gehen würde, wird der billiglohn sektor geschichte.
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04.12.2007 14:35 Uhr von Blackman1986
 
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04.12.2007 14:44 Uhr von Muta
 
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Die Briefe werden: ja weiterhin ausgetragen, es wird wegen dem angeblichen Ausstiegs von PinAG wohl nicht zu einer Verminderung des Postzusandes kommen. Das was PinAG, weil sie (angeblich) ohne Hungerlöhne nicht genug Rendite für die eigenen Ansprüche bekommt, an Aufträgen nicht mehr annimmt werden seriösere Postdienstleister mit vernünftigeren Löhnen übernehmen (und zusätzliche Leute anstellen). Soll recht sein^^.

Wobei natürlich sowieso noch nicht klar ist ob diese news wahrheitsgemäß ist und nicht eher eine der üblichen lancierten Gerüchte ist um den Postmindestlohn mittels Panik noch zu verhindern. Die Medien machen sich ja gerne zum Propagandabock dafür.
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04.12.2007 15:33 Uhr von Blackman1986
 
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04.12.2007 15:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Firmen die keine guten Löhne zahlen können ertrinken entweder unter Konkurrenz oder verkaufen überflüssige Produkte.
Beispiel:
Wenn in einem kleinen Ort bereits 3 Friseure am Marktplatz sind muss man nicht den 4. Friseurladen aufmachen und mit 5-Euro-Haarschnitten alle unterbieten.
Klar, dass man damit keinen anständigen Lohn mehr zahlen kann.
Dasselbe gilt für PIN, deren Preise nur knapp unter der Post sind, aber nicht mal in Ansatz die logistische leistung der Post erreichen. Solche Firmen braucht man dann nicht.

Besser diese Leute würden in den Filialen arbeiten, die die Post aufgrund der Konkurrenz (wie PIN) schliessen musste !!!
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04.12.2007 15:50 Uhr von DerEssener
 
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@ Blackman1986: > ...lieber 1000 Arbeitlose mehr die 100% stütze brauchen als
> 1000 die vllt. nur 10% der Regelleisteung bekommen. So
> soll es sein!

Das sehe ich ein wenig anders... Es geht hier auch um die Würde des Arbeitnehmers. Von einer Vollzeitarbeit muss man leben können. Es kann nicht angehen, dass einer 40+x Stunden in der Woche arbeitet und dann trotzdem noch zum Amt rennen muss, um zu betteln (denn nichts anderes ist das heutzutage). Kannst Du Dir vorstellen, wie sich diese Leute fühlen müssen?

Abgesehen davon: Mit welchem Recht soll der Steuerzahler Ausbeuter wie Pin subventionieren (denn das tun wir dann, wenn die Mitarbeiter neben dem Gehalt noch Stütze beantragen müssen).

> Ich hoffe doch ihr verschickt alle eure Pakete etc. mit der
> deutschen Post oder UPS und nicht mit solchen billig
> Anbietern wie Hermes oder DPD.

Du wirst lachen, aber ich verschicke in der Tat mit der Deutschen Post. In meiner ehemaligen Firma wurde viel mit WPS (Westdeutscher Postservice) verschickt. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie viele Rückläufer da kamen, weil der Brief angeblich nicht "zuzustellen" war. Manchmal war die Hausnummer falsch, doch da konntest Du den Unterschied sehen. Der Postpote der DPAG wusste aber, dass Herr Meier nicht in Nummer 23, sondern in 32 wohnt und der Brief kam an. Der WPS-Mann fuhr mit seinem Moped zur 23, "Meier gibbet hier net" und schon kam der Brief zurück... Doch oft lag der Fehler noch nicht einmal bei uns, denn die Adresse stimmte und es konnte erst im zweiten Anlauf zugestellt werden...

> Es ist nun mal so das
> wenn man eine Leistung billig erwerben will, man davon
> ausgehen muss das die Personen die diese Leistung
> anbieten ein niedriges Gehalt bekommen.

Tja, vielleicht ist genau das der Punkt, an dem unsere Gesellschaft krankt! "Geiz ist geil!". Ist er aber nicht wirklich... Uns geht es doch nur um eines: Billig, billig, billig. Woher und wie das alles zu uns kommt, ist egal, hauptsache es kann noch mal ein Cent gespart werden. Auf der einen Seite jammern wir über die pösen Unternehmen, die Jobs ins Ausland verlagern, aber trotzdem wollen wir zu Weihnachten lieber Geschenke aus Fernost kaufen, weil der "deutsche Kram" doch viel zu teuer ist! "Wir lieben Technik. Wir hassen teuer!" - Saturn bringt es leider auf den Punkt...
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04.12.2007 15:58 Uhr von Muta
 
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@Sir.Locke + @Blackman1986: Sir.Locke:
Jup, wobei ich die news für wohlmöglich wahr halte, aber nicht in dem Sinne wie es die news andeuten will. PinAG ist völlig unfähig, trotz ihrer miserablen Arbeitsbedingungen sind die kaum profitabler (und auch nur sehr geringfügig billiger) als z.B. die Post.
Aber es ist ja eben nicht der Sinn des Staates irgendwelche unfähigen Springerkonglomerate zu subventionieren ("aufstockendes ALG II" für deren Mitarbeiter) und Billiglöhne zuzulassen damit die auch ja trotz ihre Unseriösität noch gut Gewinne einfahren können. Damit schadet man ja obendrein auch noch den seriösen Firmen (die zwar viel professioneller sind, aber wegen den Lohnunterschieden trotzdem Probleme kriegen). Falls PinAG tatsächlich dicht macht und dafür ne seriöse Firma deren Aufträge übernimmt wäre das gleich ne doppelt positive Wirkung vom Mindestlohn.

@Blackman1986:
Ja klar wie konnten wir bloß in den verganenen Jahrzehnten ohne die Hungerlöhner leben und unsere Nachbarländer mit ihren Mindestlöhnen erst^^. Deine Annahmen der angeblich so riesigen Preissteigerung sind von der Realität schlichtweg widerlegt. Übrigens auch in Deutschland (trotz der grasierenden Billiglöhner sind ja nicht die Preise wesentlich gesunken und in den Branchen wo Mindestlöhne eingeführt worden sind die Preise kaum gestiegen).
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04.12.2007 16:02 Uhr von Blackman1986
 
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@DerEssener: "Geiz ist Geil" genau das ist es. Nur was mich so stört, alle beschweren sich über die Löhne und sitzen zuhause vor ihrem Medion Rechner der auf dem 50€ Ikea Tisch steht und vor der Haustür steht ein Nissan. Urlaub, wozu in Deutschland, wir fahren nach Italien. Deutsches Obst, nein das aus Holland aus dem Supermarkt. Milch, da nehmen wir die Billigkmarken wie "Tip".

@Sir.Locke
Ja klar...Wenn dein Lohn gleich bleibt bist du bereit mehr Geld jeden Monat auszugeben nur um den Mindestlohn zu unterstützen? Dann kannst du doch jetzt jeden Monat 200-300€ spenden oder dem Kellner mal ein richtiges Trinkgeld in die Hand drücken.

Es gibt ja anscheinend viele Deutsche die bereit sind mehr Geld für Produkte auszugeben weil sie wissen dass dann fair bezahlt wird. Warum nur gehen dann so viele kleine Läden pleite und sprießen so viele Discounter aus dem Boden? Mach euch mal Gedanken drüber wo ihr Einkaufen geht, informiert euch wie viel man dort verdient und wenn dort fair bezahlt wird, könnt ihr euch hier gern über die Löhne beschweren!
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04.12.2007 16:05 Uhr von Blackman1986
 
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@Muta: Dafür gibt es in den anderen so tollen Ländern mit dem Mindestlöhnen max. 1Jahr Arbeitslosengeld/Sozialleistungen und danach 0€. Ach ist Deutschland schlimm... Vielleicht sollte man Hatz4 auch auf 1 Jahr begrenzen und dafür den Mindestlohn einführen, dann wäre das voll okay für mich!
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04.12.2007 16:11 Uhr von Malik2000
 
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Die Entlassenen sollen froh sein. Und für die PIN AG tut´s mir nicht leid. Solche Krauter sollen gnadenlos untergehen.
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04.12.2007 16:11 Uhr von HHAG
 
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anderswo heißt es sogar Zitat aus einer anderen Quelle:

==========================================
> Offenbar ist das Unternehmen sogar ernsthaft in seiner
> Existenz gefährdet.
==========================================

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: das Geschäftskonzept basiert offenbar auf der Ausbeutung der Mitarbeiter. Wird hier auch nur der leichteste Riegel vorgeschoben (in Form eines nun wirklich nicht fürstlich bemessenen Mindestlohnes), kann der ganze Laden schon dichtmachen.

Fazit: solche Unternehmen, solche "Arbeitsplätze" braucht niemand. Auf Wiedersehen.
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04.12.2007 16:12 Uhr von Blackman1986
 
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@ Muta Anhang: "Deine Annahmen der angeblich so riesigen Preissteigerung sind von der Realität schlichtweg widerlegt. Übrigens auch in Deutschland (trotz der grasierenden Billiglöhner sind ja nicht die Preise wesentlich gesunken und in den Branchen wo Mindestlöhne eingeführt worden sind die Preise kaum gestiegen)" Ich erinnere mich noch daran wie vor ein paar Wochen die Butter 0,30€ und der Liter mich 0,07€ teurer wurden, das war ein Weltuntergang für viele Deutsche. Das ist zwar nicht auf den Mindestlohn zurück zu führen aber da sieht man mal was passiert wenn etwas nur ein paar cent teurer wird!
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04.12.2007 16:35 Uhr von torix
 
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Weg mit PinAG: Die sind ja nicht mal fähig in Berlin einen Brief über Nacht zuzustellen. Das resultiert mal darin, dass eine bestellte Schrankwand geliefert wurde bevor überhaupt der Liefertermin per PinAG zugestellt wurde - zum Glück war ich trotzdem @home. Scheiß Laden! Ich hasse die richtig.
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04.12.2007 17:17 Uhr von Lucky Strike
 
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lieber arbeitslos als neuzeitsklave: ein 8h Tag sollte so entlohnt werden, dass man von dem verdienten Geld ein anständiges Leben weit oberhalb der Armutsgrenze führen kann.

Von daher stimm ich meinen Vorrednern zu: Scheiß auf diese Jobs, das ist moderne Sklaverei und niemand der arbeiten geht, sollte nach Feierabend noch zum Sozialamt und in die Suppenküche gehen.
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04.12.2007 18:46 Uhr von Uhrenknecht
 
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Milch 7cent teurer? 18 cent waren´s, unschuldige Achtzehn!
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04.12.2007 18:49 Uhr von torix
 
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@Uhrenknecht: Na na na - nicht übertreiben - also bei mir stieg der Preis bei 1,5er Milch von 55 auf 63 Cent, soweit ich mich an den letzten Einkauf erinnere. Sind zwar auch keine 7 Cent aber bei weitem nicht 18 :D
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04.12.2007 18:49 Uhr von mueppl
 
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Erpressungsversuch durch PinAG? Ich frage mich, ob diese Entlassungswelle nicht der Versuch einer Erpressung ist, um zukünftige Mindestlöhne zu boykottieren?
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04.12.2007 19:11 Uhr von Isamu_Dyson
 
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weg! schade um den jobverlust...aber job konnte man wohl nicht dazu sagen.

sklavenhandel sollte verboten werden! aber ich vergaß jeder 1€ jobber ist ja nicht anderes.

solange der staat es firmen eröglicht sowas auszunutzen wird es das geben.

in anderen ländern die mindestlohn haben sind produkte nicht teurer...ja sogar zum teil billiger wie hier!

und von wegen nach 1 jahr ohne job gibt es 0€.

denn dann würde das land schon bald im chaos versinken und alle im armut lebenden personen krieg auf den straßen führen.
würde mich mal interessieren, welches land das sein soll wo 0€ nach einem jahr arbeitslosigkeit gezahlt wird.

ich sehe es zu oft an callcentern...studenten, aushilfskräfte, 1€ jobber und pratikanten. oft wird der erste monat frei gearbeitet (oft fliegt jeder bevor er in die 3 monatstestphase kommt), danach locken 1400€ brutto bei schichtarbeit und wochenendarbeit. schichtarbeit rund um die uhr versteht sich...nicht nur bis spät abends.

immer wieder gibt es das grundteam, was mit dem chef die kohle kassiert...den neuen mitarbeitern wird viel versprochen aber nie eingehalten. sobald sie aufmucken dürfen sie gehe, oder mit dem grund ein kunde ist abgesprungen, also können wir uns es nicht mehr leisten festangestellte zu haben entlassen.

in kurzer zeit machen so die wenigen personen kassen auf kosten von staat und arbeitnehmern, die sich viel erhoffen, besonders die langzeitarbeitslosen.

wer zuwenig zahlt muss weg...egal was am ende dabei rumkommt. ein jeder muss für eine ganztagstätigkeit menschenwürdig bezahlt werden!

und was bitte heißt immer uns geht es doch gut, guckt mal in anderen ländern? ja klar...guck mal nach afrika...

aber es gibt auch andere länder, wo es den lezten wesentlich besser geht...und trotzdem klappt das mit dem mindestlohn. erstaunlich was?

früher hießt es deutschland ein blühendes land wo jeder viel verdienen kann...heute geht jeder lieber in jedes andere land als noch hierher zu kommen. für sowenig geld wollen die meisten ausländer nicht mehr arbeiten, was ich bestens verstehen kann.

aber klar...wenn nicht polen oder tschechen auf den felder erdbeeren pflücken kommen, die rumänen und bulgaren machen das bestimmt. wenn das so weitergeht heißt es schon bald im ausland: nach deutschland? nein danke...sklavengehälter bekomme ich auch hier gezahlt.

was euro großeltern aufgebaut haben, werden unsere politker in den dreck ziehen und herunterwirtschaften. wer hat denn das land aufgebaut? die reichen? nein jede hand des normalen arbeitnehmers.

die reichen werden auf kosten der armen reicher...wie unmoralisch kann es werden? oh ich vergaß...das ist schon seit der antike so.

kann wohl sein das wir uns doch nicht weiter entickelt haben was die gesellschaft angeht. freiheit und gleichheit ist nur ein wort, das aber nicht in die tat umgesetzt wird.

alle menschen sind gleich, nur manche sind gleicher...
die farm der tiere ist immer noch wahr!
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04.12.2007 19:28 Uhr von Mi-Ka
 
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Blackman1986, da hast du aber für deine Argumentation zwei ganz schlechte Beispiele genommen.
Denn wenn man es nicht schafft durch Inovation seine Ware an den Mann oder die Frau zu bringen sondern durch Ausbeutung seiner Lohnsklaven, dann hat man was falsch gemacht.
Und nun zu deinen Beispielen:
Medion? Genau! Inovation durch neuen Vertriebsweg. Und wo? Aldi! Und Aldi ist bekannt dafür, dass sie ihren Angestellten einen guten und gerechten Lohn zahlen. Hier hat sich also ein Anbieter etwas Neues einfallen lassen.
Und nun die Erdbeeren.
Hier glaubt man durch Ausbeutung seine Ware verkaufen zu müssen. Aber dummerweise sind auch schon die undankbaren Polen nicht mehr bereit, dir deinen Erdbeergenuss zu gewährleisten.
(Vielleicht hast du Glück und der Sonnleitner schafft es, Weissrussen ins Land zu holen. Die sollten noch arm genug sein, um für dich Sklavendienste zu machen)
Dieses Lohndumping, was hier betrieben wird, verhindert aber, dass Inovationen eine Chance bekommen. Es gibt nämlich schon eine Erntemaschine für Erdbeerren. Die Bauern sind aber noch nicht bereit, diese Maschine zu kaufen, da sie für 3€ noch immer Sklaven bekommen können.


Ah ja,
und auch dir sollte doch hoffentlich klar sein, dass Lohndumping auch andere Löhne nach unten reissen und dann auch dein Gehalt nach unten drückt..
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04.12.2007 19:34 Uhr von Mazzi
 
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torix: ja richtig.
kurtz davor stieg er aber von 49 auf 55 und dann auf 63 bei der 1,5% mischung also 14 cent teurer. von 55 cent auf 62 zu 73 cent stieg die 3,5%. das sind satte 18 cent innerhalb 4 monate.

zum glück wohnen wir nahe an frankreich.
da kostete die 1,5% immer 55-57 cent. auch heute noch. darum kaufen wir da immer kistenweise jetzt die milch.
komisch das sie dort nich teurer wurde.

typisch verarsche der deutschen konsumenten.
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04.12.2007 19:38 Uhr von Isamu_Dyson
 
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@Anubis71 & papafreak: kann mich dem nur anshcließen. es meckern im forum soviele leute, aber wenn es darum geht was zu tun, kommt fast null zurück.

dennoch bin ich nicht der meinung das sich etwas ändern wird, wenn ich zum lokalen büro einer partei gehe und mich dort ausheule. die haben selber eigene interessen und den bist du eh egal.

parteien werden nicht ändern, meckern wird nichts ändern. nur das ganze volk hat es in der hand etwas zu tun.

aber trotzdem bleibt jeder faul und meckert fleissig seinen frust heraus, in dem tollen gewissen er hat was gesagt, aber erreicht hat er damit nichts.

wie auch schon anubis probiert hat, versuche ich und einge von short-news etwas auf die beine zu stellen um eben nicht nur zu meckern sonder was zu tun.

wer also so sehr gefrustet ist...und sogar seinen fetten hintern in bewegung setzen vermag, schreibt mir ne pm und wir können dann das gemeinsame vorgehen untereinander diskutieren.

es gibt keine erfolgsgarantie...alles hängt von jedem einzelnen ab. wer nur abwartet das andere für ihn probleme lösen ist selber schuld.

also macht mit...oder guckt zu und meckert weiter. denn es wird noch viel schlimmer werden, dessen bin ich mir sicher.
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04.12.2007 19:39 Uhr von Isamu_Dyson
 
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bleh: sorry wegen falschen tab im falschen bericht gelandet...löschen kann man ja leider nicht. also obige post bitte ignorieren.
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04.12.2007 19:40 Uhr von webfliege
 
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Die Einzigen die an der Sache etwas verdient hätten, wären nur die Manager von der PinGroup bzw. Springer Verlag.
So schnell bekommen sie kalte Füße!?
Geld genug hat doch der Springer Verlag, warum zahlen sie den Beschäftigten denn nicht wenigstens so viel, dass die Zusteller auch leben können ohne zum Sozialamt zu laufen.
Jetzt sind sie beleidigt und drohen mit Entlassungen, weil sie keine Argumente mehr haben den geringen Lohn zu rechtfertigen.
Ich denke für zwei Firmen oder auch drei große wäre in Deutschland ein Markt vorhanden.
Mittlerweile hat wohl auch jeder Hinterbänkler der CDU und FDP verstanden, dass mit dieser Art von Arbeit keine Sozialabgabepflichtigen Arbeitsplätze entstehen, dass kein Zusteller eine Familie gründen kann bzw. ernähren und das damit dem Standort Deutschland nicht geholfen ist weil so auch kein Geld ausgegeben werden kann um die Wirtschaft anzukurbeln.

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