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Magdeburg: Neo-Nazis verletzen eine schwangere Frau (Update)

Am letzten Wochenende gab es in Magdeburg gleich zwei Übergriffe von Neo-Nazis auf Ausländer. Am Samstagabend wurden fünf Iraker in einem Bus angegriffen, unter ihnen auch eine schwangere Frau. Sie wurde über einen Kinderwagen gestoßen und musste ins Spital gebracht werden.

Zwei Verdächtige wurden danach festgenommen, aber später wieder auf freien Fuß gesetzt. Am Sonntag wurden eine Frau und drei Männer aus Niger wiederum von einer Gruppe Rechtsradikaler angegriffen. Zwei Afrikaner wurden dabei verletzt. Auch die zur Hilfe geeilten Polizisten wurden von den Deutschen attackiert.

Zwei Verdächtige konnte die Gruppe den Beamten wieder entreißen. Man sucht jetzt einen Zeugen, der den Afrikanern half und dabei selbst angegriffen wurde.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Update, Schwangerschaft, Nazi, Magdeburg
Quelle: www.heute.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2007 14:50 Uhr von Nastro
 
+9 | -3
 
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schrecklich: Man sollte das Problem an der Wurzel angehen. Rassismus und Gewalt sind schließlich kein Zufall, sonern resultieren aus Frustration, Armut und Konkurenzdenken.
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03.12.2007 14:59 Uhr von Haris Pilton
 
+8 | -5
 
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@ Nastro: Und/oder aus Dummheit und Naivität.
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03.12.2007 15:03 Uhr von elephantkick
 
+6 | -1
 
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@Haris Pilton: ich möchte noch Zufall/Langeweile in die Reihe schmeissen
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03.12.2007 15:12 Uhr von Nastro
 
+1 | -9
 
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hmm Ich denke, dass da viel übertreiben wird! Ich war zwar nur einmal in Magdeburg und das is ein par Jahre her, aber ich fühlte mich nicht viel unsicherer als zu Hause in Kiel!
Magdeburg hat ja z.B. auch eine sehr aktive linke Szene!
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03.12.2007 15:15 Uhr von Oberhenne1980
 
+3 | -5
 
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@ Nastro: Was Magdeburg somit nicht wirklich sicherer macht, den vor Gewalt schreckt die Linke nun auch nicht zurück.

Ich erinnere mich an einen Fall in Stuttgart, da haben Linke eine vermeintliche "Glatze" krankenhausreif geschlagen. Tatsächlich war es aber ein Chemopatient.
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03.12.2007 15:21 Uhr von PruegelJoschka
 
+4 | -2
 
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@Nastro: Die Politik ist für die Ursachen und die Justiz für die Symptome zuständig.

Trotz aller Frustration & co. entscheiden sich Millionen von Menschen gegen einen Angriff auf schwangere Frauen. :-/

Ich finde man sollte sich das Verständnis für weniger häßliche Vergehen aufsparen (z.B. Sachdelikte).
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03.12.2007 15:27 Uhr von Nastro
 
+2 | -2
 
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@Porta-Westfalica: Bin sowohl in der linken Szene (Gott hört sich das blöd an) als auch Ausländer (auch wenn man das kaum sieht)
BTW ist Porta Westfalica ein sehr nettes Städtchen ;)

@Oberhenne
das war aber sicherlich nicht die AntiFa, sonder iwelche Spinner...
bei unseren Demos laufen genug Menschen mit Glatzen rum..
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03.12.2007 15:29 Uhr von Oberhenne1980
 
+0 | -2
 
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@ Nastro: Es waren Linke....
Dass sich die solidarisch mit allem und jeden AntiFa inzwischen von Leuten aus dem eigenen politischen Lager distanziert, wäre mir neu.

Im übrigen findet man in der AntiFa auch genug verblendete, gewaltbereite Spinner, die soweit links stehen, dass sich schon wieder auf die rechte Schulter klopfen können.
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03.12.2007 15:30 Uhr von ive_beaten_tetris
 
+0 | -4
 
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sinn? ich lese öfter von übergriffen der deutschen auf ausländer als umgekehrt obwohl ich angesichts der zustände in berlin davon überzeugt wurde dass zweiteres statistisch häufiger eintritt als ersteres
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03.12.2007 15:34 Uhr von Nastro
 
+3 | -3
 
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die böse böse AntiFa: Spinner gibt es überall und am durchschnittlichen deutschen Stammtisch garantiert ekligere Parolen, als bei einem durchschnittlichen AntiFa Treffen!

Die meisten linken Straftaten sind Sach-Delikte! Natürlich gibt es unerfreuliche Zwischenfälle, aber sie sind weder die Regel noch in irgendeiner Weise die Dogma der AntiFa!
Die meisten sind auch intelligent genug zu wissen, dass Glatze + Lonsdale Pulli eben nicht immer gleich Nazi heißt!
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03.12.2007 15:40 Uhr von Oberhenne1980
 
+2 | -0
 
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@ Nastro: Ich hab nix von böser, böser AntiFa geschrieben.
Nur, dass diese nicht so harmlos ist, wie Du vermitteln wolltest. Man hört auch schon von tätlichen Angriffen bzw. Brandanschlägen.

Ich als Tübinger kann die hiesige AntiFa eigentlich nur belächeln.
Mehr als "XYZ angreifen, ZYX zerschlagen"-Flyer bekommen die nicht gebacken. Aktuell haben sie sich mit einer Aufklärungskampagne über das "Pali-Tuch" nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Aber lassen wir das....
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03.12.2007 15:44 Uhr von Oberhenne1980
 
+2 | -1
 
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@ Zusatz: Dass die AntiFa "meistens Sachdelikte" begeht, macht sie mir übrigens nicht sympathischer.
Wer ernst genommen werden will, sollte ganz ohne Delikte auskommen.
Oder magst Du mir erzählen, dass die Randalierer von Heiligendamm nicht aus den Reihen der AntiFa oder deren Sympathisanten stammten?
Da wurden Autos angezündet, die den Lebensunterhalt einer Familie sichern, ebenso wie durch das verwüsten von Cafes etc. ganze Existenzen vernichtet wurden.
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03.12.2007 15:49 Uhr von Oberhenne1980
 
+0 | -0
 
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@ gertrut: meinen sie mich?
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03.12.2007 15:52 Uhr von Nastro
 
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@Oberhenne: also ich habe das in Rostock anders gesehen. Es ist sicherlich was zu Bruch gegangen, aber die ganze Lage ist eskaliert sowohl die Schuld der Polizei, als auch der DemonstrantInnen unter denen sicherlich auch AntifaschistInnen waren!
Der G8-Gipfel-Protest war aber ein riesen Rückschritt für die Szene!
Was die Leute in Tübingen machen weiß ich nicht! Aber es wird sicherlich auch viel im Hintergrund gemacht.
So ein brennendes Auto ist aber immer sehr Kameratauglich und wird von den Medien gerne Breit getreten! Von daher bin ich gegen dieses sinnlose Kaputtmachen!
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03.12.2007 16:00 Uhr von Oberhenne1980
 
+1 | -1
 
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@ Nastro: Mag sein, dass die Schuld auf beiden Seiten lag. Was aber immer noch nicht rechtfertigt gänzlich Unschuldige mit in die Sache hineinzureissen. Denn weder die Autobesitzer, noch die Cafebetreiber etc. gehören offentsichtlich nicht zur verhassten Polizei. Wobei ich auch Angriffe mit Pflastersteinen (die in Einkaufswagen an die "Front" gebracht wurden) oder Betonplatten nicht nachvollziehen kann. Auf der einen Seite demonstriert man gegen Krieg und für Toleranz etc. und auf der anderen begeht man versuchten Totschlag am laufenden Band.

Dass man gegen sinnloses Kaputtmachen ist, sollte sich eigentlich aus dem gesunden Menschenverstand und nicht aus reinem Publicitydenken heraus geschehen. Aber zumindest bist Du dagegen....
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03.12.2007 16:01 Uhr von edi83
 
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und so etwas in deutschland: also wie kann man nur so im mittelalter leben? eine schwangere frau so zuzurichten ist unverständlich. und so ein land ist in der eu... nicht nachvollziehbar.

zum thema: warum lassen die ihre wut an einer schwangeren frau raus? war das baby vielleicht ein nicht-aria?

aber wie gut das wir solch eine gute politik haben, die sich lieber mit parteischlachten beschäftigen anstatt die probleme an der wurzel anzupacken.

ich versuche es diesmal mit den linken. vielleicht ändert sich dann endlich mal was. den cdu und spd sind nur am reden...
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03.12.2007 16:06 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ edi83: Sehr gut Edi, wähle mit Lafo einen noch größeren Schaumschläger!
Wieso wählst Du nicht gleich die netten Herrn von der NPD? Die haben auch patente Wurzenbehandlungen im Parteiprogramm!
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03.12.2007 16:07 Uhr von Haris Pilton
 
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@ edi83: Weiss auch nicht, warum das mittelalterliche Magdeburg in der EU ist. Hast recht ... ist schon komisch.

Oo
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03.12.2007 16:10 Uhr von Nastro
 
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@Oberhenne: joaa.. und was is mit den Wasserwerfen, die härter eingestellt waren als erlaubt?
Oder mit den Menschen, die in Polizei-Gewahrsam misshandelt wurden?
Die meisten Lokalitäten in der rostocker Innenstadt waren eh völlig vernagelt!
Bin btw. nicht aus Publicity-Gründen gegen Gewalt, sondern aus tiefster Überzeugung!
Man muss das geschehene Unrecht aber abwägen! Und ich habe in meinem Leben ne Menge prügelwütige Polizisten gesehen und außer in Rostock flog nie ein Stein.
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03.12.2007 16:33 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ Nastro: Ohne die Glaubwürdigkeit deiner Aussage anzweifeln zu wollen.
Aber war es wirklich Misshandlung oder nur "Misshandlung", weil einem der Arm auf den Rücken gedreht wurde.

Habe schon das öfteren mitbekommen, dass manch einer ne große Klappe hatte und sobald er angefasst wurde, gleich von Polizeigewalt geschrieen hat, ohne dass ihm aber ein Leid zugefügt wurde.
Wenn man beispielsweise ne Sitzblockade errichtet, die dann unter körperlichem Einsatz der Polizei (wegtragen) aufgelöst wird, darf man nachher nicht über blaue Flecken jammern. Nur leider tun das nur allzuviele, wie ich aus "AntiFa"-Foren entnehmen kann.
Erst groß was von angreifen und entgegen setzen gegen die "Bullenschweine" tönen und dann das Echo nicht vertragen können.

Btw. in meiner Meinung nach ist ein harter Wasserwerfer ja wohl keine Relation zu einem Pflasterstein!
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03.12.2007 16:43 Uhr von dks
 
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find ich nich: "Auch die zur Hilfe geeilten Polizisten wurden von den Deutschen attackiert."

Warum Deutsche? Meiner Meinung nach sollte man diese Personen nicht als deutsche darstellen, klar haben sie die deutsche Staatsbürgerschaft, aber in diesem Falle sind es Skinheads oder sonst wat für gedöns!
Ich hasse es wenn jedes mal wieder ein Bezug zu Deutschland hergestellt wird nur weil ein paar dummbacken nichts mehr merken und so austicken. Ich will nich das man mit solchen Idioten Deutschland in verbindung bringt. Solche Leute gehören nicht zu uns Deutschen!!
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03.12.2007 16:45 Uhr von Nastro
 
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Oberhenne: Wenn du schonmal nen Wasserwerfer abbekommen hättest, wärst du anderer Meinung!
Eine Demonstrantin ist auf einemAuge erblindet nach dem Wasserwerfer Einsatz!
Eine weibliche Gefangene wurde von Männer durchsucht. Als sie darauf bestand von einer Frau durchsucht zu werden, wurde sie aufs übelste sexuell belästigt..
Es wurden Menschen ohne Grund festgenommen uns stundenlang in kleinste Zellen gesperrt...
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03.12.2007 17:07 Uhr von edi83
 
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oberhenne: also ich habe nichts von der cdu oder vpn der spd gesehen. rechts will ich nicht, weil die irgendwie bauernhaft rüber kommen. und der lafi ist doch sehr sympatisch... :D einen versuch ist es wert!
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03.12.2007 19:02 Uhr von kleiner erdbär
 
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03.12.2007 20:12 Uhr von snm
 
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Sachsen-Anhalt hat kein Problem: mit Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Genauso wenig wie Sachsen oder Brandenburg. Das waren bestimmt nur Einzelfälle.

Oder die Statistiken wurden noch nicht richtig bereinigt.

"Erst in der Vorwoche war der Direktor des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt (LKA) zurückgetreten, weil seine Behörde Statistiken bei Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund geschönt hatte. Innenminister Holger Hövelmann (SPD) hatte am Mittwoch (28.11.2007) erklärt, LKA-Chef Frank Hüttemann übernehme damit die Verantwortung für "Fehler in der Kommunikation" zwischen dem LKA und seinem Ministerium. Auslöser für den Rücktritt war, dass das LKA in der vorläufigen Kriminalitätsstatistik für das erste Halbjahr 2007 rund 200 rechtsextreme Propagandastraftaten nicht aufgeführt hatte. Daraus ergab sich nahezu eine Halbierung der registrierten rechtsextremen Delikte. Laut Hövelmann hatte Hüttemann alle Staatsschutzbeamten angewiesen, eindeutig rechte Straftaten, bei denen kein Täter bekannt sei, als nicht politische Delikte einzuordnen."
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/...

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