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Verkehrssünder im Ausland werden in Deutschland nicht belangt

Wie nun die Zeitschrift "ADAC Motorwelt" berichtet, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD), dass es auch im nächsten Jahr noch keine Verfahren von im Ausland begangenen Verkehrssünden geben wird.

Weiterhin wird ausgeschlossen, dass Verfahren rückwirkend angesetzt werden. Weiterhin einzige Ausnahme: Österreich.

Die Problematik dabei sei, dass jeder Deutsche im Ausland den Bußgeld-Bescheid in Deutsch zu erhalten habe und dass er auch wissen müsse, wie er sich dagegen wehren kann. Doch Zypries rief die Bürger dabei auf, mit Bedacht und Verantwortung im Ausland zu fahren.


WebReporter: Gibson
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Ausland, Verkehr
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2007 12:36 Uhr von marshaus
 
+3 | -5
 
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traurig: alleine in london wenn sie in stadtzentrum fahren bezahlen sie nicht und koennen nicht belangt werden.....ich glaube ich werde mich dort bewerben und fuer sie uebersetzen dann kann sich die zypries nichts mehr sagen......belangt eigendlich deutschland die suender im ausland...........wuerde mich einmal intressieren
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03.12.2007 12:58 Uhr von justitia80
 
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Österreich: warum mit Ausnahme Österreich?
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03.12.2007 13:01 Uhr von derSchmu
 
+3 | -3
 
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Ach komm, ist doch in Ordnung wenn se s schon hinbekommen, den Autofahrer in Deutschland abzuzocken, dann sollense wenigstens uebers Ausland einen "Vorteil" bekommen...soweit ich das verstehe sieht das ja nur so aus, dass Strafen, wie Punkte und Fuehrerscheinentzug nicht in Deutschland geltend gemacht werden koennen, wenn man eine Verkehrssuende begangen hat. Bezahlen muss man dennoch im Ausland...
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03.12.2007 13:23 Uhr von MiefWolke
 
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@justitia80: Weil Österreich die grössten Abzocker sind die es gibt.
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03.12.2007 13:27 Uhr von Pfennige500
 
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@ justitia80: Wahrscheinlich weil die dort sowas wie deutsch sprechen ;)

"Die Problematik dabei sei, das jeder Deutsche im Ausland den Bußgeld-Bescheid in Deutsch zu erhalten habe, und das er auch wissen müsse wie er sich dagegen wehren kann"
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03.12.2007 13:43 Uhr von patjaselm
 
+1 | -2
 
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@mcinternet: ich hoffe doch sehr, dass du ein nettes schreiben der zürcher behörden kriegst - verdient hättest es jedenfalls ;-)

ach übrigens: innerorts 15km/h zu schnell ist in der schweiz ziemlich teuer *ggg*
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03.12.2007 14:41 Uhr von votura
 
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habe ich mitbekommen: Ich habe jedenfalls vor nicht all zu langer Zeit von einem Schweizer Polizeikommandeur erfahren das die Schweiz und Deutschland gemeinsam gegen Tempo - Sünder vorgehen.

Allerdings darf die Busse nicht höher angesetzt werden als sie in dem begangenen Land gefahndet wird und umgekehrt.

Ob dies wirklich so ist kann ich nicht bestätigen, habe es jedoch aus relativ sicherer Quelle erfahren.
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03.12.2007 14:41 Uhr von ingo1610
 
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Niederlande können Deutsch: Wer in den Niederlanden zu schnell fährt muss ebenfalls mit einem Bußgeldbescheid auf deutsch rechnen. Selbst erlebt vor ein paar Jahren.
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03.12.2007 15:03 Uhr von DerEssener
 
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@ marshaus: > belangt eigendlich deutschland die suender im
> ausland...........wuerde mich einmal intressieren

Nicht, dass ich wüsste. Zumindes wenn Du mit einem polnischem Kennzeichen eine Knolle (z.B. wegen Falschparken) bekommst, wird der nicht weitergeleitet. Ich denke einfach mal, dass der Verwaltungsaufwand höher ist, als die 10,00 EUR, die man bekommen würde. Gleiches gilt dann wohl auch, wenn Du von einem Kasten geblitzt wirst.

Hält Dich die Polizei jedoch an, dann wird direkt bar kassiert (die fahren Dich sogar zur Bank, wenn Du keine Euro dabei hast... ;)).
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03.12.2007 15:11 Uhr von vmaxxer
 
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Najaaa: Ab dem Wert von 70€ darf es weitergegeben werden udn wird dann auch in Dland weiter verfolgt....
Und die Holländer zb schreiben den Bussgeldbescheid schon direkt in deutsch ;)
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03.12.2007 15:37 Uhr von Spawn18
 
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Bezahlen muß man trozdem: Niederlande kosten 5km/h zu schnell 37€
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03.12.2007 16:32 Uhr von justitia80
 
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Holland: Also ich habe vor 3 Jahren einen Strafzettel wegen Parken ohne Parkschein bekommen. Ich sollte 55 € bezahlen für 20 Minuten Parken. Ich habe alle Schreiben ignoriert inkl. Schreiben vom Inkasso. Irgendwann haben sie es eingesehen und aufgegeben hehe :D
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03.12.2007 17:06 Uhr von mudface
 
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Achja dafür sah das Ticket, welches mich bis nach D verfolgt hat obwohl ich es bei Abgabe des Mietwagens in New York gleich bezahlt habe, doch sehr real aus ...

Und es handelte sich hierbei nur um Parken vor einem Hydranten, was mit $60US + 8.25% Tax bestraft wurde, normalerweise wird sofort abgeschleppt.

Ticket im November bekommen, 30min.später bei der Verleihfirma bezahlt per Kreditkarte und dennoch gut 3 Monate danach, im Februar, Post im Briefkasten gehabt. Angeblich nicht bezahlt.

Das die Verleihfirma das Geld erst SEHR spät weitergeleitet hatte, steht auf einem anderen Blatt ...
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03.12.2007 18:30 Uhr von Jake117
 
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@ mcinternet: hi, na viel spass. mich hat man auch mal in zürich erwischt. 6 monate später kam das ticket. ich hab damals angegeben das ich nicht gefahren wäre...wenn ich nochmal einreise kassieren die wohl direkt an der grenze - das ganze kann bis zu 3 jahre dauern. :-(
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03.12.2007 19:10 Uhr von Latti
 
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Zürich $$$: Die Schweiz ist sicher kein billiges Pflaster für Verkehrsverstöße. Mich haben 2 km/h zu schnell in Zürich (abzgl. Toleranz) ganze 25 Euro gekostet. Konnte das Geld sogar in Euro überweisen, was ich auch getan habe, da ich öfters in CH bin und ich bei der Einreise an der Grenze fast jedesmal meine kompletten Papiere vorzeigen muss (soviel zum geeinten Europa...)
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03.12.2007 23:03 Uhr von jsbach
 
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Was will ich tun, wenn ich im Nachbarland Tschechien mein Auto im Halteverbot stehen habe und sie mir Parkkrallen hinhängen?
Zahlen und fertig, sonst steht das Auto halt dann irgendwo auf einem Hinterhof, aber in Tschechien.
Sieht man doch in Italien oder der Schweiz: Cash oder EC/ Kreditkarte und wenn da nichts geht, wird bei größeren Verstößen das Auto beschlagnahmt.
Wenn man Pech hat und zahlt die kleineneren Strafen nicht, kann man schnell im Computer landen und bei der nächsten
Kontrolle ist man daran (Einreiseverbot etc.)
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06.12.2007 01:27 Uhr von radiojohn
 
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Ganz einfache Lösung für eure Probleme: Halte euch an die geltenden Verkehrsregeln, ob im In- oder Ausland, und euch passiert absolut garnichts.
Es ist doch so was von arrogant, die deutschen Strassenverkehrsregeln aufs europäische Ausland anwenden zu wollen, da fällt mir nichts mehr dazu ein.
Glaubt ihr eigentlich, dass die deutschen Verkehrspolizisten Formulare in allen möglichen Sprachen vorrätig haben, um den ausländischen "Sündern" ihre entsprechenden Einsprachemöglichkeiten zu erleichtern?

*Die Problematik dabei sei, dass jeder Deutsche im Ausland den Bußgeld-Bescheid in Deutsch zu erhalten habe und dass er auch wissen müsse, wie er sich dagegen wehren kann.*

Warum sollten also z.B. die Spanischen Beamten auch deutsche Formulare dabei haben, wenn sie einen "Teutonen" mit 220 auf der Autopista/via erwischen? (seit wenigen Tagen gibts dafür übrigens 3- 6 Monate Knast!)

ALSO: Gleiches Recht für alle - ohne Ausnahme!

r.j.
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13.10.2008 11:39 Uhr von zuendapp1931
 
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Strafzettel aus Holland. Ausweg ? Ich fand vor einem Monat hinter dem Scheibenwischer ein Knöllchen wegen Nichtbezahlung der Parkgebühr.
Ich bin nicht bereit, den Betrag zu zahlen. Ist es eine Auswegmöglichkeit wenn ich das Auto auf den Namen meiner Ehefrau zulasse ? Somt kann m.E. die Halterhaftung nicht mehr greifen.

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