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Deutscher Finanzdienstleister AWD soll von Swiss Life übernommen werden

Der Versicherer Swiss Life hat bereits die Gotthardbank verkauft und will nun diesen Gewinn in den deutschen Finanzdienstleister AWD investieren. Der Schweizer Versicherer wird sich mit umgerechnet rund 1,15 Milliarden Euro an dem deutschen Unternehmen beteiligen.

Von Swiss Life werden je Anteilsschein 30 Euro geboten. Der Finanzdienstleister AWD wird weiterhin als AG bestehen bleiben und seinen Sitz in Hannover haben. Sollten die Inhaber von AWD dem Verkaufsangebot von Swiss Life zustimmen, würden sie noch rund zehn Prozent der Anteile besitzen.

Zusammen besitzen die Familie Maschmeyer (AWD) und Swiss Life bereits 35 Prozent der Anteile von AWD. Das Geschäft wird sich bis spätestens zum Jahr 2009 gewinnbringend auf die Swiss-Life-Aktien auswirken. Trotzdem will die Schweizer Versicherung an ihrem Rückkaufprogramm festhalten.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Finanz, Life, AWD, Finanzdienstleister
Quelle: www.baz.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2007 09:54 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Der jetzige Chef von AMD, Carsten Maschmeyer, hat als kleiner Versicherungsvertreter angefangen und hat sich durch enormen Fleiß bis zur eigenen AG hochgearbeitet. Mit seinem Strukturvertrieb war er jedoch öfters in die Kritik geraden.
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03.12.2007 12:05 Uhr von topnewser
 
+1 | -1
 
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Soviel zum Thema unabhängige Beratung. Wenn die Swiss Life einen derart großen Anteil vom AWD kauft ist eines doch so klar wie selten was - AWD wird dann eben auch vorzugsweise Swiss Life Produkte vermitteln.

Da hat es der Marktführer, die Deutsche Vermögensberatung AG, von Anfang an besser gelöst. Denn da weiß man gleich, dass diese im Bereich der Versicherungen ausschließlich mit der AMB-Generali kooperiert. Dennoch hält die AMB-Generali nur den Minderheitsanteil und hat dadurch keinen direkten Einfluss auf Firmenpolitische Entscheidungen der DVAG. Das ist eben der Vorteil, wenn die Aktien eines Unternehmens nicht an der Börse gehandelt werden.

Das ist dann beim AWD wohl in Zukunft anders. Herzlichen Glückwunsch. Und wieder wird ein deutsches Unternehmen mehr zum Eigentum ausländischer Investoren.

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