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US-Immobilienkrise zieht norwegische Kleinstadt in die finanzielle Notlage

Die Kleinstadt Narvik im Norden von Norwegen hat 18.000 Einwohner. Durch riskante Spekulationen am Kapitalmarkt verloren diese und noch zwei andere Kommunen insgesamt 64 Millionen US-Dollar. Narviks Bürgermeisterin Karen Margrethe Kuvaas ist außerordentlich beunruhigt.

Durch die US-Immobilienkrise verlor das Städtchen Narvik gute 25 Prozent des Jahresbudgets von 163 Millionen Dollar. Investiert hatte sie über den norwegischen Finanzdienstleister Terra Securities Titel der US-Bank Citigroup. "Es ist eine Katastrophe für eine kleine Stadt wie unsere", meint ein Bürger.

Denn das verlorene Geld kann nun nicht mehr in Kindergärten, Wohnheime und Seniorenprogramme gesteckt werden. Dabei ging es mit Narviks Wirtschaft gerade erst wieder bergauf. Terra Securities wurde in Norwegen bereits die Lizenz entzogen, da die Stadtverwaltung falsch beraten wurde.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Klein, Immobilie
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2007 09:47 Uhr von elephantkick
 
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hmm: wenn ich bürgermeister von ner stadt bin dann geh ich doch auch nicht mit 25% meines jahresbudget in ne Spielhalle oder?
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03.12.2007 09:48 Uhr von elephantkick
 
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sry doppelpost: vorallem wenns verplant ist!!!!!!
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03.12.2007 11:45 Uhr von bigpapa
 
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Ich könnte sagen selber Schuld: nur gibts das Problem das es die trifft die NICHT Schuld sind.

Meiner Meinung sollte man es öfft. Einrichtungen ALLER Art verbieten zu spekulieren. Und das Gesetz so erweitern das auch die Banken die Spekulationen von öff. Einrichtungen annehmen voll haftbar sind.

Es ist die Aufgabe der Einrichtungen die mit Steuergeldern arbeiten diese zum Wohle Ihrer Bürger zu investieren und NICHT um damit zu Spekulieren.

Ansonsten empfehle ich eine Spielbank. Dann kommt immerhin ein nicht unerheblicher Teil des verzockten Geld an Steuereinnahmen wieder zurück :)

Gruß

BIGPAPA
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03.12.2007 12:19 Uhr von Stasipferdchen
 
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Mich wunderts immer wieder wieviele Personen/Gruppen/Institutionen nach solchen Fiasken mit "wir wurden falsch beraten" ankommen. Zweistellige Zinssätze ohne Risiko hören sich doch traumhaft an - warum steckt in "traumhaft" nochmal das Wort "Traum"?
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04.12.2007 00:57 Uhr von meisterthomas
 
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Spekulanten: An der Immobilienkriese haben sich viele verspekuliert.
So mußte eine deutsche Landesbank fast schließen und konnte nur durch ihren Verkauf gerettet werden.

Andere sind scheinbar mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber auch nur scheinbar, denn die Europäische Zentralbank mußte 350 Milliarden Euro drucken und in den Kapitalmarktmarkt drücken, um Zahlungsunfähigkeiten kurzfristig abzuwenden.
Ob das ausreichte oder eine ähnliche Summe nochmal nachgeschoben werden muß, wird sich erst noch zeigen.

Bezahlen tut das wie immer der dumme kleine Mann, der glaubt das Ganze gehe ihm nichts an.
Aber die letzten Preiserhöhungen kommen nicht von ungefähr.
Es ist bereits fünf nach zwölf und ob wir die Kriese in den Griff kriegen, indem wir sie ignorieren, wird sich noch zeigen. Aber was immer auch passiert, verantwortlich sind wir Alle dafür, egal ob wir es verstehen oder auch nicht verstehen wollen, egal ob Täter oder williges Opfer.

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