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Abgelehnt: US-Justizministerium darf Amazon-Kunden nicht ausschnüffeln

Im Auftrag der Regierung versuchte ein Staatsanwalt, Einsicht in 24.000 Transaktionen des Internethändlers Amazon.com zu nehmen. Damit sollten Ermittlungen gegen einen ehemaligen Behördenmitarbeiter vorangetrieben werden, der im Dienst über Amazon in großem Stil gebrauchte Bücher vertrieb.

Der zuständige Bezirksrichter befand jedoch, dass es unverhältnismäßig wäre, die Daten sämtlicher Kunden des Nebenerwerbs-Onlinehändlers, der inzwischen verurteilt wurde, der Staatsanwaltschaft zur Verfügung zu stellen. Diese wollte damit mögliche Zeugen für den Prozess ausfindig machen.

Unter anderem begründete er die Ablehnung damit, dass aktuellen und zukünftigen Online-Shoppern "die Tastatur einfrieren" würde und Online-Bestellungen zukünftig unterblieben, wenn der Staat damit durchkäme, bei bloßem Verdacht auf ein Verbrechen Rückgriff auf Kundendaten nehmen zu können.


WebReporter: bopper
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Kunde, Amazon, Justiz, Justizminister
Quelle: www.firstamendmentcenter.org

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2007 18:25 Uhr von bopper
 
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Hallo, Herr Schäuble! Wink mit dem Zaunpfahl! So sieht es in einem Rechtsstaat mit Daten von unbescholtenen Bürgern aus und nicht anders!
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03.12.2007 01:12 Uhr von Borgir
 
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wer´s: glaubt...ein mitarbeiter der bücher verkaufte.....wem wollen sie denn das märchen erzählen...gut dass das abgelehnt wurde
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03.12.2007 11:15 Uhr von pippin
 
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@autor: Die USA sind auch kein Vorzeigebeispiel für Rechtsstaatlichkeit!
Da sollte sich Schäuble nicht noch mehr Beispiele für verqueres Sicherheitsdenken holen, ansonsten darf demnächst auch jeder beim Einreisen in die Bundesrepublik seine Fingerabdrücke abgeben und ähnlichen Schwachfug.

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