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Niedersachsen: Kirche fordert NPD-Abgeordneten zum Parteiaustritt auf

Ein Kommunalpolitiker der NPD aus dem niedersächsischen Süpplingen, der zugleich Beisitzer des örtlichen Kirchenvorstandes ist, wurde von der evangelischen Kirche aufgefordert, sich zwischen Parteimitgliedschaft und Tätigkeit für die Kirche zu entscheiden.

Wie es in einer Mitteilung der evangelischen Landeskirche heißt, sei eine Mitgliedschaft in der durch Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus gekennzeichneten NPD nicht vereinbar mit der Arbeit im Kirchenvorstand.

Bereits im September war der NPD-Politiker, der dem Kirchenvorstand seit 20 Jahren angehört, aufgefordert worden, aus der NPD auszutreten. Nachdem er dies ablehnte, befasste sich das zuständige Kirchengremium näher mit der NPD und kam zu dem Ergebnis, dass die Partei antichristlich ausgerichtet sei.


WebReporter: Vandemar
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Partei, NPD, Niedersachsen, Abgeordnete
Quelle: www.haz.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2007 17:00 Uhr von StoWo
 
+18 | -28
 
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02.12.2007 18:06 Uhr von [email protected]
 
+15 | -5
 
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selbstverständlich: @StoWo: du machst dir die sache aber seehr einfach. hier geht es weder um religiöse hetze noch um gute/schlechte politik.

Die NPD ist antisemitisch und rassistisch. das sind nun mal werte die mit der evangelischn kirche absolut nicht auf einen nenner zu bringen sind. aus diesen gründen ist dieser schritt imo sehr gut nachvollziehbar und geschieht zurecht.

das sind außerdem ganz normale vorgänge, welche man nicht nur bei der evangelischen kirche findet ;)
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02.12.2007 20:57 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -4
 
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Sehr gut: Gute Aktion, Respekt.
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02.12.2007 21:01 Uhr von Floppy77
 
+3 | -4
 
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Dann soll: er halt zum Islam konvertieren, die haben ja schließlich Erfahrung mit Leuten seines Schlages. Um die Sache zu komplettieren wandert er dann in den Iran aus. Da darf er dann nach herzenslust gegen Israel wettern und wir haben unsere Ruhe.
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02.12.2007 21:18 Uhr von Warnstreik
 
+8 | -7
 
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Peinlich: Es ist schon traurig wenn nun selbst die Kirche dem Zeitgeist ihren Tribut zollt und ihre eigenen Mitglieder pauschal abstraft wenn diese "der falschen Partei" angehören.

Weiter so evangelische Kirche. Droht jetzt eine Renaissance der "Deutschen Christen"? Eine Systemkirche welche sich zum Instrument des Zeitgeistet degradieren lässt?

Diesen Irrweg beschritt die evangelische Kirche bereits einmal. Vor 70 Jahren.
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03.12.2007 01:31 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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wie: lange ist der kerl denn schon mitglied bei der npd wenn er schon 20 jahre im kirchenvorstand sitzt...wahrscheinlich nicht erst seit gestern....
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03.12.2007 06:29 Uhr von Asalin
 
+4 | -3
 
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Vielleicht doch nicht solang: Der wahr vielleicht Jahrelang Mitglied der SPD und hat sich dazu entschieden vor kurzen entschieden sich von dnenen zu distanzieren.

Durch ein Umfeld das durch gleichgeschaltete Berichterstattung alle links- und rechtsgerichteten Parteien verteufelt, muss er nun in den saueren Apfel beißen.

aber was mich wundert, eine Person in einem Ehrenamt ist Jahrelang unauffällig, tut gutes im Namen der Kirche und wird nun kurz vor den Wahlen dazu bewogen aus seiner Partei auszutreten?

Irgendwas ist da im Busch, vielleicht auch nur die anderen Kirchenvorstände aus CDU und SPD, die sich dadurch weniger Konkurrenz versprechen.
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03.12.2007 08:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -7
 
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Vielleicht liegts ja daran dass ich und viele andere mit einer Kirchengemeinde nichts zu tun haben möchten, wenn man weiss dass ein NPD-Mitglied das Mit-Entscheiden hat.
Vielleicht laufen dem Pfarrer einfach gerade seine Schäfchen in eine andere benachbarte evangelische Gemeinde über?
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03.12.2007 09:06 Uhr von Luthienne
 
+1 | -1
 
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@ schubi: Marx ist ja offiziell noch Bischof von Trier, daher kenn ich ihn auch ein wenig.
Er vertritt seine Meinung immer auch öffentlich, mischt sich ein wenn er der Meinung ist, dass am falschen Ende gespart wird bei der Kommunalpolitik und TUT auch aktiv was-man kann also wirklich nicht sagen, dass er nicht zu seiner Einstellung steht. Das tut er schon, seit der für die Medien interessant genug für ein Interview ist- und trotzdem wurde er jetzt zum Erzbischof berufen.
Man kann den Katholiken ja vieles vorwerfen, aber einen Mann mundtot zu machen, der eigentlich genau das ausspricht, was die Kirche lehrt, wäre wohl ziemlich unlogisch, oder?
Übrigens ist Marx einer der wenigen Kirchenvertreter, vor denen ich absoluten Respekt habe- tolerant anderen gegenüber, und trotzdem gefestigt in seiner Einstellung und Lebensweise.
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03.12.2007 10:18 Uhr von MasterS1985
 
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Blender: Die Frage ist wem gegenüber er was vormacht, entweder seiner Gemeinde indem er ihr vorspielt ein toleranter, gläubiger und "guter" Christ zu sein oder seiner Partei der er vorspielt ein Treuer, Loyaler und Gleichgesinnter Kamerad zu sein. Die beiden Grundeinstellungen der NPD und der Kirche sind für mich nicht zu vereinbaren!
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03.12.2007 10:54 Uhr von MichelHajuma
 
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Kirche fordert Parteiaustritt eines NPD-Abgeordnet: "Was du dem geringsten meiner Brüder tust, das hast du mir getan”, so spricht Jesus.
Diese Entscheidung der Propstei Königslutter wundert mich gar nicht mehr, entfernt sich doch die evangelische Kirche immer mehr von Gott und der Bibel. Die Gottlosigkeit der Post-Kommunisten greift auch in der evangelischen Kirche immer mehr um sich. Nicht der Mensch soll über die Bekenntnistreue eines aktiven Christen entscheiden, sondern Gott.
Ich halte einen Propsteivorstand auch für nicht kompetent eine solche grundlegende theologische Frage abschließenden und endgültige intensiven theologischen Analyse durchzuführen und dabei Festzustellen, dass die NPD eine antichristliche Weltanschauung vertrete, die dem Bekenntnis der evangelisch-lutherischen Kirche klar entgegenstehe.
Wenn die Propstei Königslutter mit Zustimmung der Landeskirche bei dieser Entscheidung bleibt, dann werde ich wohl nach fast 500 Jahren der Zugehörigkeit meiner Familie zum Protestantismus, diese Kirche verlassen.
Die Verfolgung meiner Familie wegen unserer Religionszugehörigkeit und der damit verbundene Verlust der Heimat im ausgehenden 1600 Jahrhundert hat meine Familie nicht im evangelischen Glauben wanken lassen, die heutige Kirchenrealität schon. Diese Kirche kann dann nicht mehr meine Kirche sein.
Michel Hajüma
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03.12.2007 15:42 Uhr von MasterS1985
 
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@Insom_Nia: RICHTG!!!
Ich als überzeugter Heide stimme dir da zu. Der großteil der "tollen" Christen gehn doch eh nur in die Kirche damit das ganze Dorf mitkriegt wie toll sie doch sind und damit am Tage ihrer Beerdigung zumindest der Pfarrer am Grab steht.
Ich respektiere jeden der wirklich den Glauben lebt, aber dieses ganz Scheinheilige getue ist arm!
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03.12.2007 16:07 Uhr von macrohb
 
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ist aber schon irgendwie merkwuerdig, dass die Kirche davon in einem 2000 Seelen-Ort nichts mitbekommen haben will und auch erst dann reagiert, nachdem die ganze Sache ins Licht der öffentlichkeit gerueckt ist...

/Ironie ON
Nachher stellt sich in Untersuchungen der katholischen Kirche noch heraus, dass man mit kleinen Gummituetchen die Verbreitung von AIDS zumindest etwas verlangsamen kann.
/Ironie OFF

Ist manchmal schon fraglich, in welcher Zeit die Kirche eigentlich lebt. Hab nichts gegen Glaeubige aller Religionen aber die Instutution Kirche ist mir schon sehr suspekt
So und nun koennt ihr mich steinigen, wenn ihr wollt.
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05.12.2007 00:01 Uhr von Lowjack-Matrix
 
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Was für ein ! Haufen Hühner ! ..

Ihr gebt euch selbst die Klinke.
Ahh-.- und das mit den NPD zeug, man wie kann man nur so verstrahlt sein ?
Ihr sabbert dem guten Hitler immernoch am Rockzipfel ?
Pha. schwachmaten.

Und noch etwas.

Lasst mal Glauben, Glauben sein.
Und Wissen, Wissen.

Ps: Ihr seid echt das letzte... echt schlimm -.- manchmal denke ich mir wie weit dieses Land noch fallen kann.. und merke .. das irgend einer immer noch einen draufpacken kann.

^^ Amuisant
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05.12.2007 00:09 Uhr von DonnaQuijotte
 
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Das ist eine gute Entscheidung: Vorausgesetzt, die Kirchengemeinde kümmert sich auch um das Seelenheil des Betroffenen.

Es ist doch die Frage wie diese Partei zu ihrer Antihaltung gekommen ist.

Sonst kann ich mich nur dem ersten Kommentator anschließen.
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05.12.2007 16:03 Uhr von andreascanisius
 
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Sicher halte ich die Rechte ecke für das Geschwür im Parlament, dennochhat sich die Kirche nciht in den Staat einzumischen.

Kirche und Staat hat immer getrennt zu bleiben. Selbst in der Türkei wird das seit der Neuordnung durch Attatürk so gehandhabt.

Meiner Meinung hat ein NPD-Abgeordneter garnichts in der Kirche verloren und gehört ausgeschlossen. Hoffentlich wird diese Partei der dummen und unbelehrbaren Menschen bald verboten.
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07.12.2007 22:21 Uhr von robertmey
 
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gut so: gut das sich auch die kirchr mit gegen rechtsextreme einbringt.eigentlich ein skandal das ein npd chef in den kirchvorstand gewählt wird.wie konnte sowas egentlich passieren?l
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07.12.2007 22:37 Uhr von tertius
 
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Wo sind die unüberbrückbaren Diskrepanzen? zwischen Mitgliedschaft in NPD und Kirchenvorstand??

http://pgr.homepage24.de/...

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