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Juso-Chefin Drohsel kündigt nach Kritik Austritt aus der "Roten Hilfe" an (Update)

Die wegen ihrer Mitgliedschaft in der vom Verfassungsschutz als "linksextremistisch" eingestuften "Roten Hilfe" in die Kritik geratene Vorsitzende der Jusos, Franziska Drohsel, hat angekündigt, aus der umstrittenen Vereinigung auszutreten.

Gegenüber dem "Spiegel" äußerte die Juso-Vorsitzende, dass sie vermeiden wolle, dass ihr Privatleben mehr Beachtung finde als die politischen Standpunkte der SPD-Jugendorganisation.

Während Drohsel von Seiten der SPD-Führung verteidigt wird, hagelt es neue Angriffe aus Reihen der Unionsfraktion. Sprecher der "Jungen Gruppe", die aus Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU besteht, meinen, wer zum linken Rand offen sei, könne nicht glaubwürdig gegen Rechtsextreme auftreten.


WebReporter: Vandemar
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Chef, Kritik, Hilfe, Austritt, Juso
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2007 11:37 Uhr von urxl
 
+3 | -1
 
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Passt gut in die heutige Politik: Bis vor Kurzem war sie der Meinung, dass der Verein eine gute Sache ist. Jetzt füchtet sie um ihren Job und schon dreht sich die Fahne im Wind. Leider ist das in allen (politisch relevanten) Parteien heute so
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02.12.2007 11:46 Uhr von terrordave
 
+2 | -1
 
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hast recht: abgesehen davon dass ich auch finde, dass sie die beiden jobs nicht vereinbaren kann: eigentlich findet sie die rote hilfe gut und tritt nur aus, weil sie an ihrer juso.macht hängt und bitte bitte nicht kritisiert und abgesetzt werden will. bloß keine sympatien verlieren und die mitgliedschaft in der roten hilfe hat natürlich nuuur was mit ihrem privatleben zu tun, klar!
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02.12.2007 12:46 Uhr von Xilyte
 
+3 | -2
 
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Vorstellung: man stelle sich mal den Gegensatz vor: Ein Vorsitzender der Jungen Union wäre in einer rechtsextremistischen Vereinigung - was dann los wäre!
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02.12.2007 13:28 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Mal ganz ehrlich auf der einen Seite fordert ihr von ihr, Konsequenzen zu ziehen. Jetzt tut sie genau das, und nun heisst das, das sie ihre Fahne im Wind dreht?
Natürlich lässt sich das eine mit dem anderen nicht vereinbaren. Jetzt entscheidet sie sich für den gemässigteren Weg und ihr seit immernoch nicht einverstanden?
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02.12.2007 14:58 Uhr von pentam
 
+1 | -1
 
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@El Chefo: Ich denke, das Problem besteht eher in ihrer Person. Durch ihre Mitgliedschaft in einer extremistischen Gruppe hat sie sich für die Politik eigentlich selbst disqualifiziert. Das kann sie auch durch keine Reaktion wieder gutmachen. Durch den Austritt dürfte sich schließlich ihre Einstellung nicht ändern und auf die kommt es an.
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02.12.2007 18:08 Uhr von gerndrin
 
+0 | -0
 
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Na und??? <b>Ströbele</b> wurde, da er in das illegale Informationssystem der RAF involviert war, wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung als Verteidiger für die Gefangenen aus der RAF in den Jahren 1970 bis 1975 von der 2. Großen Strafkammer beim Landgericht Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zunächst 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Dieses Urteil wurde 1982 von der 10. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts auf 10 Monate reduziert.
<b>Trittin</b> war während seines Studiums in Göttingen Mitglied im „Kommunistischen Bund“ und <b>Bütikofer</b> beim "Maoistischen kommunistischen Bund Westdeutschlands" aktiv.
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