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Russische Agenten versuchen Bundestagabgeordnete anzuwerben

Die "Welt am Sonntag" will vom Bundesamt für Verfassungsschutz erfahren haben, dass russische Agenten junge Mitarbeiter der Parteien, Stiftungsmitglieder und sogar Bundestagsabgeordnete versuchen für ihre Dienste anzuwerben.

Dabei sollen vor allem die Personen ins Visier geraten, die vermutlich eine viel versprechende Karriere machen werden. Das Interesse gilt vor allem für Informationen aus dem inneren Kreis der deutschen Politik. Man möchte wohl auch Informationen über die deutschen Energiepolitik sammeln.

Nach dem Bericht des Verfassungsschutzes ist Deutschland - in Europa - immer noch das wichtigste Ziel für russische Spione. Gleichzeitig wäre kein anderer ausländischer Geheimdienst in Deutschland so aktiv wie der russische.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundestag, Erbe, Russisch, Agent
Quelle: nachrichten.t-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2007 17:34 Uhr von mabude
 
+10 | -0
 
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Gott sei Dank: stellt die deutsche Industrie genug hoch dotierte (geschmierte) Posten in Aufsichtsräten und anderen Führungspositionen zur Verfügung, dass die Meisten russische Agententätigkeiten nicht nötig haben.
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01.12.2007 18:04 Uhr von exekutive
 
+10 | -0
 
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lol: letztendlich ist es doch egal wer oder was sich für die politiker bzw. abgeordneten interessiert

denn letztendlich ist es so oder so der deutsche bürger welcher verarscht, ausgebeutet und verraten wird

ob da nun russen und die amis (mit ihren unzähligen "legalen" überwachungs/spionagezentren, wie z.b. echelon) am drücker sind oder eben unsere volkszertretenden korrupten, politischen wirtschafts"huren"

(das wort in den klammern der eigentlichen bedeutung nach und nicht im ersten sinne einer beleidigung)
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01.12.2007 18:11 Uhr von hans_wurst_deluxe
 
+6 | -2
 
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Gerhard Schröder: Bei der Nachricht musste ich irgendwie an ihn denken...SPASS *g*

Bin schon auf die Kommentare von allen Verschwörungstheoretikern gespannt :-D
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01.12.2007 18:17 Uhr von hans_wurst_deluxe
 
+1 | -2
 
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@mabude: Naja, diese -mich meinem Vorredner anschließe- "Huren" kriegen ihren Hals doch nie voll genug. Also warum nicht gleich von mehreren Puppenspielern schmieren lassen und nach mir die Sintflut! :-)
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01.12.2007 18:19 Uhr von roteGraefin
 
+3 | -8
 
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Ich frag mich immer: was wollen die denn noch ausspionieren und wozu?

Wir leben doch längst in einer globalen Welt und es ist doch wichtig Verantwortung für das Ganze zu übernehmen.

Wie albern, zu denken dass ich mit ein paar Informationen mehr ich irgendeinen Vorteil über einen Anderen zu haben.

Der besteht doch nur in der Einbildung.
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01.12.2007 18:53 Uhr von Sir_Cumalot
 
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Russische Agenten? In Deutschland? So viele? Kommt davon wenn man Stasileute in den Bundstag lässt.
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01.12.2007 19:27 Uhr von andreascanisius
 
+5 | -0
 
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Verdammt nochmal langsam gehen sie mir auf den Sack...

Mal abgeehen davon...so undurchsichtig ist unsere Politik nun auch wieder nicht. Wenn man die Strompreiserrhöhung der nächsten jahre als Kurve haben möchte, braucht man nur n Geodreieck bündig ans Papier anlegen und von unten links, nach oben rechts nen Strich ziehen...
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01.12.2007 20:33 Uhr von tertius
 
+2 | -1
 
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CIA ist schon Inlandsgeheimdienst?? "Gleichzeitig wäre kein anderer ausländischer Geheimdienst in Deutschland so aktiv wie der russische"

Da wird das CIA wohl schon nicht mehr als ausländisch in der Statistik geführt?
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01.12.2007 21:17 Uhr von andreascanisius
 
+1 | -6
 
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@tertius: Was soll denn die CIA in Deutschland? Wir sind dick mit Amerika befreundet. Politisch jedenfalls. Was glaubst du was aufgedeckte amerikanisehe Spionage da zerstören würde?


Sicher haben wir Differenzen was die Islampolitik angeht, aber unser Wertesystem ist gleich.

Ich sehe den Amerikaner als Freund. Den Russen sehe ich neutral, leicht abdreftend in die feindliche Ecke...
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01.12.2007 22:04 Uhr von tertius
 
+3 | -1
 
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CIA - Prima Kumpels, Schwer in Ordnung: CIA in Deutschland?

Berlin -

Amerikanische Spezialagenten mit einer "Lizenz zum Töten" sollen islamische Terroristen auch in Deutschland jagen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf deutsche Geheimdienstkreise schreibt, soll es sich um zwölf Agenten des US-Auslandsgeheimdienstes CIA handeln. Deutsche Stellen seien über den Einsatz bislang offiziell nicht unterrichtet worden.

Vor 3 Wochen enttarnte PANORAMA mehrere mutmaßliche CIA-Agenten, Tatverdächtige im Entführungsfall Masri. Insgesamt 13 Amerikaner sollen den Deutschen Khaled el-Masri im Jahr 2004 nach Afghanistan verschleppt haben. Das Kidnapping war Teil eines geheimen CIA-Programms, das auch nach der Freilassung von Masri weiterging. Deshalb hat die zuständige Staatsanwaltschaft München nach der PANORAMA-Sendung eine Warnung an die Bundesbehörden geschickt mit den Personalien der mutmaßlichen Entführer. So könnten die Agenten an der Einreise gehindert und neue Entführungen vereitelt werden.

Ob die Behörden sich aber wirklich mit der CIA anlegen wollen, ist fraglich. Denn schon früher gab es offensichtliche Untätigkeit der Bundesbehörden: Nachdem zumindest das Flugzeug der Entführer bereits im November 2004 öffentlich identifiziert worden war - eine Boeing 737, Kennnummer N313P -, konnte dieses Flugzeug danach trotzdem mehrfach ungestört in Deutschland landen und starten. Ungeklärt bleibt, wieso nicht die Flugrechte entzogen wurden.

Buch zum Thema: "Das Schattenreich der CIA. Amerikas schmutziger Krieg gegen den Terror", Stephen Grey, DVA 2006

Sage mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir wer Du bist
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01.12.2007 22:06 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+3 | -0
 
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@ andreascanisius: sag mal glaubst du echt das es in der politik freunde gibt??? oha das nenn ich blauäugig

es geht da um geld und vormachtsstellung da wird es nie freunde geben, oberflächlich ja aber hinter den rücken wetzten sie doch ale das messer

tja wenn die russen was wissen wollen hey ich geb euch gerne meine kontonummer die infos nehme ich dann von shortnews (ich meine für blödsinn bezahlt werden ist doch was feines ;) ) SPASS
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01.12.2007 22:17 Uhr von tertius
 
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Die militärischen Geheimdienste der USA in der BRD: http://www.infopartisan.net/...
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01.12.2007 22:18 Uhr von andreascanisius
 
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Ja mei irgendwie klar, dass der CIA ihre Einsätze nicht an offizielle Stellen weitergibt. Das wissen nur die wichtigsten Entscheidugsträger. Sonst macht ein Geheimdienst keinen Sinn. Außerdem kämpfen sie nicht gegen uns, sondern mit uns. Wir sind eine der wichtigsten Partner der USA. Allein schon weil wir in der EU ne ganze Menge zu melden haben.

2. Mit Freunde meine ich "Partner", wenn du es so willst Schlumpf.

Aber was rede ich. In einem unterscheiden sich die Terroristen und viele deutsche nicht. Amerika ist der große böse Staat ohne Moralvorstellung. Alle sind böse. Der Kongress ist böse. Alle wollen nur Geld und Öl.
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01.12.2007 22:58 Uhr von tertius
 
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Wirtschaftsspionage: Wer Geld ins Ausland überweist, kommt an Swift kaum vorbei. Foto: dpa

BRÜSSEL/BERLIN/FRANKFURT. „Wir hören von vielen Seiten die Befürchtungen, dass diese Daten auch für die Wirtschaftsspionage genützt werden könnten“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ludolf von Wartenberg. „Wir beobachten das mit großer Sorge.“ Das Bundesfinanzministerium erklärte auf Anfrage: „Wir gehen diesen Vorwürfen nach und werden die US-Regierung im Rahmen der G7 um Aufklärung bitten.“

Über die genossenschaftlich organisierte Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) mit Sitz im belgischen La Hulpe tauschen weltweit knapp 8 000 Geld- und Investmenthäuser vertrauliche Finanzdaten aus.
Die Swift-Leitung hat eingeräumt, den US-Behörden auf Anordnung hin Daten zur Verfügung gestellt zu haben. Sie beruft sich dabei auf geltendes Recht. Das standardisierte Swift-Überweisungsformat MT103 enthält den Namen des Überweisenden und des Empfängers, die Kontonummer und Bankadresse, den Betrag und den Verwendungszweck mit allen für die Transaktion relevanten Daten. Im Zeitablauf können die Überweisungsdaten also Aufschluss über Preise, Liefer- und Kundenbeziehungen geben.

„Ein Spitzenmanager eines Weltkonzerns mit strategischer Bedeutung für die USA muss davon ausgehen, dass er und sein Unternehmen von den US-Behörden durchleuchtet werden“, sagt der hochrangige deutsche Manager eines US-Konzerns, der anonym bleiben möchte. Bei der Internationalen Handelskammer (ICC), in der 7 500 Unternehmen aus 130 Ländern organisiert sind, heißt es warnend: „Die Weitergabe vertraulicher Firmendaten kann auch darin münden, dass staatliche Stellen sensible Unternehmensinformationen erhalten, die sie für einen unlauteren Wettbewerb benutzen.“

Als besonders aggressiv gilt der französische Nachrichtendienst
DGSE. Und die NSA (National Security Agency) der
USA, der wohl teuerste Geheimdienst der Welt, belauscht
mit ihren weltweiten Abhörsystemen (z.B. Echelon)
Telefonate u. wertet Gespräche, Fax-Sendungen, E-Mails
aus.
Und dies nicht nur aus bloßen politischen, militärischen
oder antiterroristischen Sicherheitsinteressen, sondern -
z.B. über das Office of Intelligence Liaison- zum
besonderen und speziellen Nutzen der amerikanischen
Wirtschaft.
Noch Anfang 2000 hatte der frühere CIA-Direktor James
Woolsey gegenüber dem Wallstreet-Journal entgegen der
sonst sehr zurückhaltenden amtlichen Sprachweise
bestätigt, daß die CIA sehr wohl „Europäer ausspioniert“
habe.
Und der deutsche Bundesnachrichtendienst stellte in einer
Studie „Verstärkung der wirtschaftlichen
Wettbewerbsfähigkeit der USA durch Nachrichtendienste“
fest:
Die USA werden den Kampf um
Wettbewerbsfähigkeit und Weltmarktanteile „mit
aller Entschlossenheit“ führen.
Das von Spionagegefahr ausgehende Bedrohungspotential
wird noch dadurch potenziert, daß das beschaffte Material
nicht unbedingt nur dem spionierenden Dienst / Staat zur
Verfügung steht, sondern im Rahmen strategischer
Allianzen unkontrolliert auch an weitere „befreundete“
Staaten und damit auch an deren Industrien
weitergegeben werden kann.
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01.12.2007 23:00 Uhr von tertius
 
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@andreascanisius: Hier noch der link über die Spionagetätigkeiten deiner anständigen Freunde und Partner in Deutschland im Bereich Wirtschaftspionage
http://www.kdm-portal.com/...
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02.12.2007 06:04 Uhr von STASI_2.0
 
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LASST BLOSSS DIE FINGER VON DEN RUSSEN: Da sieht man wieder einmal mehr wie nötig es manche Staaten haben. Schmeisst die Russenspione raus. Haben unser Land schon mehr als ruiniert.
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03.12.2007 05:56 Uhr von Montauk
 
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ich bin immer wieder erstaunt: wieviele immer noch meinen/glauben, wir hätten in der welt freunde =>

vorwiegend dient spionage hauptsächlich dem wirtschaftlichen/militärischen bereich, und auch nur ganz nebenbei dem terror, was inszenierungen betrifft - stichwort gladio -

es wäre m. e. naiv, anzunehmen, der fsb (ehemalig kgb), ehemalig angeführt von unserem "lupenreinen demokraten",
wäre in der hinsicht nicht mindestens genauso aktiv wie unsere amerikanischen" freunde", mit ihrem cia.

auch wäre es überaus naiv, im glauben zu verfallen, unsere abgeordneten wären nicht käuflich =>
außer man verharrt in der hoffnung, dass wahlen dazu da sind, um etwas ändern zu können =>

im artikel heißt mitunter:
"Man möchte wohl auch Informationen über die deutschen Energiepolitik sammeln."

ich bin mir sicher, dass dafür keine abgeordneten notwendigt sind, ein ex-kanzler (z.b. schröder) tuts da schon lange.

sein versöhnliches/brüderliches verhältnis mit russland hat auch schon früchte getragen, und ich meine jetzt nicht die neugestaltung der überflugrechte der lufthansa über russisches gebiet =>
ich meine eher den zusehens größeren politischen druck, russland (gazprom) den uneingeschränkten zugang zum deutschen energiemarkt zu ermöglichen, was unterm strich nichts anderes bedeutet, dass ein nicht unerheblicher teil der energieversorgung in abhängigkeit und dem wohlwollen russlands gerät.

passend dazu sind auch meldungen, in der gazprom die gaspreise zwischen 30 und 60 prozent anheben will (gas ist
übrigens etwas zeitverzögert an den erdölpreis gekoppelt).


wenn ich noch weiter schreibe, sehe ich um uns herum nur noch freunde, die es alle nur gut mit uns meinen [ironie].=>


p. s.
wie es mit den deutsch-russischen beziehungen bestellt ist, aus meiner sicht.

da wir immer noch keinen friedensvertrag mit den alliierten haben (feindstaatstatus - un), sind wir längst nicht so souverän wie immer allgemein angenommen.

wenn den russen danach ist, sind die schneller wieder in ihrer alten besatzerzone (ddr) wie man, wie man bis 3 zählen kann.

ebenso wie die amerikaner, die nach belieben hier ihre stützpunkte (unter anderem abhörstationen) abbauen oder ausbauen, ohne großartig danach fragen zu müssen.

ebenso ob nun auf bundesgebiet atomwaffen gelagert sind oder nicht, da haben wir wenig mitzubestimmen, dass unterliegt ausschließlich der kontrolle seitens der usa.
zitat: "Zur An- oder Abwesenheit von nuklearen Waffen an bestimmten Standorten äußert sich die US-Armee in der Regel nicht."
http://www.tagesspiegel.de/...

@isolde63nbg
deine meinung spiegelt zwar der mainstream teilweise wieder,
muss jedoch nicht unbedingt der wahrheit entsprechen =>


gruß
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03.12.2007 11:18 Uhr von ArrowTiger
 
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@hans_wurst_deluxe: -- "Bei der Nachricht musste ich irgendwie an ihn denken...SPASS *g*"

War auch mein erster Gedanke! ;-)))

Aber wieso Spaß? So abwegig ist das nicht, wenn man bedenkt, das Schröder vor seinem Kanzlerposten bei seinen Kollegen nicht gerade als brillianter Politiker galt, sondern eher als Schwätzer und eitler Selbstdarsteller.

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