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EMI kürzt Geld für Raubkopierer-Jagd - Wird Musikpiraterie bald leichter werden?

Das Musiklabel EMI will laut der Nachrichtenagentur Reuters das Geld für die Jagd auf Raubkopierer kürzen. Betroffen sind die beiden Verbände RIAA (Recording Industries Association of America) und IFPI (International Federation of the Phonographic Industry).

Diese beiden Interessenverbände gehen mit unterschiedlichen Methoden gegen Musikpiraterie vor, z. B. mit Werbung oder Klagen, auch werden Fremdfirmen angeheuert, die in Musiktauschbörsen observieren.

Falls andere Musiklabels ihre Unterstützung auch kürzen, würde die Raubkopierer-Jagd stark erschwert werden. Der Grund für die Kürzung ist, dass EMI vom Finanzinvestor Terra Firma übernommen wurde. Terra Firma hat anscheinend kein Interesse an der Piraten-Jagd und spart dort ein.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geld, Musik, Jagd, Raubkopie, Raubkopierer
Quelle: computer.t-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2007 15:29 Uhr von Simbyte
 
+15 | -0
 
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clevere Manager: Haben immerhin erkannt dass es keinen Unterschied macht und können so ordentlich Geld einsparen.
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01.12.2007 15:54 Uhr von posso64
 
+9 | -1
 
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EMI hat scheinbar begriffen, dass es falsch ist RAUBANWÄLTEN viel Geld zu zahlen, um Massen von Einzelraubkopierern abzuzocken.
Meiner Meinung nach sind die Kriminelle, die Raubkopien professionel herstellen oder die Anwälte, die Massenabmahnungen verschicken.
Auch muss betont werden, dass die Raubkopierer-Jagd teilweise erst durch kriminelles Verhalten der Jäger entsteht oder gefördert wird.
Zumdem ist es ein Überlebenskampf der Musikindustrie.
Immer mehr Interpreten stellen Ihre Werke im Internet kostenlos zur Verfügung und verdienen ihr Geld bei Konzerten. Hier ist dann die Musikindustrie aussen vor.

Wer für meine Aussagen Beweise haben will soll mal in die entsprechenden Foren schauen.
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01.12.2007 16:03 Uhr von Das allsehende Auge
 
+6 | -8
 
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Bald ist Vorratsdatenspeicherung: (2008 oder 2009?)

Da wird doch alles leichter und damit auch billiger an die Daten, Adressen zu kommen (kost doch dann nur noch nen "Essen" mit bestimmten Leuten oder ne Priese Sex). Na ja und die Löhne sind ja auch günstiger geworden. ;-)

Projekt Kryptonet
http://www.shortnews.de/...
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01.12.2007 16:18 Uhr von posso64
 
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@Das allsehende Auge: Da machst du ja praktisch Werbung für deinen eigenen, veralteten Beitrag.
Es kann natürlich auch sein, dass du die Kommentare dazu meinst. Das kann ich mir aber kaum vorstellen, da die deinen Beitrag widerlegen.

Wieso das jetzt billiger wird, musst du erst belegen.
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01.12.2007 16:43 Uhr von BadBorgBarclay
 
+2 | -0
 
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Der Schaden ist Gering: Die Verbände geben für die Raubkopiererjagd mehr Geld aus als der Schaden hoch ist der durch Piraterie angerichtet wird. Immerhin sind und waren Medienpiraten immer eine Minderheit. Der finanzielle Schaden denn sie anrichten ist kaum Erwähnenswert. Die Einzigen die unter der Medienpiraterie eventuell leiden könnten wären kleine Künstler oder solche die gerade mit ihrer Karriere begonnen haben.

Es ist schön das die Konzerne endlich einsehen dass die Raubkopiererjagd nur rausgeschmiessenens Geld ist.
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01.12.2007 18:01 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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Vorratsdatenspeicherung: Äuglein hat völlig Recht! Dank der Vorratsdatenspeicherung wird die Jagd für die Medienindustrie zur kostengünstigen Fleißarbeit. In der bisherigen Version der Urheberrechtsnovelle ist ein direktes Auskunftsrecht bei den Providern vorgesehen, den Schriftverkehr bietet eine Firma bereits als Dienstleistung per Serienbrief und Skript an.
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01.12.2007 18:04 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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Was natürlich nicht im Widerspruch zu den anderen Kommentaren steht: Die Filesharer geben im Schnitt mehr Geld für Originalmusik und -Filme aus, als der Rest, das Sharing ist weitgehend lediglich Ersatz fürs Mitschneiden von Radio und TV oder dem Überspielen auf Tape.
Kaufkraftverlust und Verlagerung des Konsumverhaltens spielen auch eine Rolle.
Aber das ist, außer den Medienmanagern, alles bekannt.
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01.12.2007 18:20 Uhr von bussdee
 
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Na endlich: Endlich merken einige Konzerne, dass sie es falsch angehen und es nichts bringt aus Jugendlichen Kriminelle zu machen. Heutztage machen die Künstler & Bands eh ihr Geld durch Konzerte, T-Shirts & Co und sind nichtmehr auf den Plattenverkauf angewiesen.
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01.12.2007 18:25 Uhr von Henrik77
 
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@badborg: kleine künstler leiden unter keinen umständen darunter.
es bekommt heutzutage nun mal jeder arsch n plattenvertrag, und dadurch kommen kaum neue sachen auf den markt von unbekannten interpreten.(zu großes angebot,...was tut der normalo,.er bleibt bei dem was er kennt). das internet und das file-sharing hilft diesen leuten umgemein nach vorne zu kommen, und sich gegen die masse der konkurenten durchzusetzen.
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01.12.2007 18:56 Uhr von Sir_Cumalot
 
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Erste Opfer der Musikpiraten: Michael Jackson soll schon pleite sein o_O
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01.12.2007 19:34 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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@ posso64: so ist das.

für ein konzert und damit ein einmaliges erlebniss welches ich nur live vor ort erleben kann, zahle ich gerne auch mal bis zu 60€ zB letztes jahr Metallica auf der Waldbühne. Oder ein Festival wie wacken da zahle ich ohne zu überlegen die 120€
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01.12.2007 22:22 Uhr von yoyoflow85
 
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lol: wer ist denn heutzutage noch so dumm und saugt sich dateien zb musik durch tauschbörsen wie bearshare oder limewire...es gibt genug andere quellen wo man musik herbekommt( rapidshare usw), es bringt sowieso nichts,nur die tauschbörsen zu observieren...
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02.12.2007 01:12 Uhr von Borgir
 
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sogenannte: raubkopierer, oder besser filesharer, kaufen mehr cd´s, als leute die nicht zu diesen menschen gehören (das ist nachgewiesenermaßen so)....vielleicht haben sie das gerafft

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