30.11.07 09:45 Uhr
 1.039
 

Verarbeitet H&M von Kindern geerntete Baumwolle?

Laut einem TV-Bericht aus Schweden scheint H&M Baumwolle zu verarbeiten, die in Usbekistan von Kindern geerntet wird. Demnach kaufen zwei der in Bangladesch ansässigen Nähereien, die für H&M arbeiten, ihre Baumwolle in Usbekistan. Die Kinder werden hierzu vom Staat gezwungen.

Eine H&M-Sprecherin bestätigte, "dass eine der beiden genannten Nähereien ihre Baumwolle aus Usbekistan bezieht", weist jedoch darauf hin, dass alle für H&M arbeitenden Lieferanten und Nähereien einem Verhaltenskodex zustimmen müssen, der auf den UN-Konventionen für Kinderrechte gründet.

Die Einhaltung dieses Kodex werde von 60 Mitarbeitern überwacht. Diese Überwachung kann aber nur bis zu den eigenen Lieferanten reichen, die H&M-Lieferanten haben jedoch eigene Lieferanten, die nicht überwacht werden können. H&M prüfe nun, ob tatsächlich solche Baumwolle verwendet wird.


WebReporter: sce87
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, H&M, Baumwolle
Quelle: www.stern.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.11.2007 07:52 Uhr von sce87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Spekuliert über Kinderarbeit die hinter H&M Produkten steckt wurde ja schon oft, aber so wie es scheint, ist dies gar nicht so abwegig.
Kommentar ansehen
30.11.2007 13:05 Uhr von Isamu_Dyson
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
alter hut mal ehrlich...es ist an der tagesordnung das alle großen firmen immer behaputen sie setzten sich gegen kinderarbeit ein, genauso wie bayer.

der verhaltenskodex sieht so aus...wer erwachsene einstellt bekommt 20% mehr entlohnung dafür...so der vertrag mit den zwischenhändlern. wurde auch schon drüber berichtet.

problematisch ist...die kinder müssen arbeiten, damit die familie überlebt. tasache ist auch das zum großen teil kinder auf den feldern arbeiten. in den zwischenhändler verträgen ist nirgends erwähnt, das der konzern es verbietet kinder arbeiten zu lassen, es gibt nur weniger geld für den zwischenhändler.

ist nur die frage...macht der händler es weil er weiß, das die familien hunger leiden, wenn die kinder nicht arbieten oder ist er einfach ein gewissenloses monster?

wir haben hier ideale die aber in den armen ländern kaum beachtung finden, dort ist es jedem bewusst das es ohne die arbeit der kinder nicht geht.

aber tun wir damit dann was gutes oder schlechtes???

übel stößt mir nur auf, das die konzerne so scheinheilig tun, aber es mit keinem wort verbieten oder wirklich es durchsetzen können, das keine kinder dafür arbeiten.

es liegt auch nicht in deren hand dieses zu kontrollieren. dafür reicht deren einfluß garnicht weit genug in anderen ländern.

also wird so getan als wenn man dagegen vorgeht, aber am ende weiß jeder von ihnen das kinder für sie den ganzen tag auf den feldern schuften.

hauptsache billig einkaufen und produzieren lassen, egal wie.

ist doch bei dem konzern total auch nicht anders. damit die ihr öl aus burma bekommen, zahlen sie der militär regierung millionen...mit dem wissen das diese zwangsarbeiter nutzen, die auch bei der arbeit umkommen oder auch zu tode geprügelt werden.

alles im namen des gewinns...heute ist gewinn und geld leider zum großen teil mit blut befleckt. schlimmer ist nur, das sich die führungsspitzen der unternehmen dessen bewußt sind, aber nichtwissend tun. moral gibt es im business nicht.

für geld geht heute jeder über leichen...arme zivilisation.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nachrichtensender N24 ab 2018 mit neuem Namen
Flüchtlingsmädchen soll abgeschoben werden, obwohl es 14.000 €uro-Fund abgab
Chemnitz: Leopardin verletzt Tierpfleger


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?