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Berlin: Schon wieder verwahrloste Kinder aus Wohnung gerettet

In Berlin wurden wieder verwahrloste Kinder aus einer Wohnung gerettet. Dies ist der vierte Fall innerhalb einer Woche. Die Mutter rief selbst die Polizei an, da sie eines ihrer Kinder vermisste. Es kam heraus, dass das Kind einen Wandertag mit der Schule unternahm.

Als die Polizei in der Wohnung ankam, fanden sie die Kinder zwischen offenen Mülltüten, vollen Aschenbechern und leeren Bierflaschen. Die Mutter selbst war stark betrunken gewesen.

Zwei der vier Kinder wurden in Obhut gebracht. Der 17-jährige Sohn lebt weiterhin zusammen mit seinem Vater in der Wohnung. Zu dem vierten Kind konnte man nichts sagen, da es schon länger nicht mehr in der Wohnung lebt. Die Familie war dem Jugendamt schon bekannt.


WebReporter: zuckerpuppe87
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Kind, Wohnung
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2007 14:46 Uhr von zuckerpuppe87
 
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Was soll ich dazu noch sagen. Da ist die Familie beim Jugendamt schon bekannt und lässt die Kinder trotzdem in der verwahrlosten Wohnung leben. Das ist für mich unverständlich.
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29.11.2007 15:52 Uhr von fuddlumbegschaeft
 
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Ich frag mich: bei solchen News immer, was das Jugendamt eigentlich treibt? Wenn die Familien schon bekannt sind, warum werden dann keine regelmässigen Kontrollen unternommen? Woran fehlts? An Motivation oder an Arbeitskräften. Wenn letzteres der Fall sein sollte, es gibt doch sicher die Möglichkeit einige "Ein-Euro-Jobber" oder Arbeitslose als "Inspektoren" einzusetzen?
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29.11.2007 16:29 Uhr von pippin
 
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@fuddlumbegschaeft: Es fehlt in diesem, unserem Lande einfach an Politikern und Entscheidungsträgern, die das Geld in sinnvolle Bereiche stecken.

Aber bei uns werden doch lieber ein paar Millionen in Prachtbauten für die Ministerien und tollen Schnickschnack, wie z.B. gläserne Aufzüge, gesteckt, als das man mal ein paar Tausend Euro für funktionsfähige Jugendämter locker macht.

Ich kenn selber einige Leute, die bei Jugend-, Sozial- und Ordnungsämtern arbeiten. Die reißen sich da häufig die Beine aus, um speziell solche Fälle zu erkennen und zu vermeiden. Aber die können nicht überall sein.

Und solange in Deutschland nicht endlich bewusst wird, dass wir eine Politik betreiben, die unsere eigene Zukunft (nichts anderes sind unsere Kinder doch) kaputtmacht, solange werden wir auch verwahrloste, misshandelte und getötete Kinder erleben.

Ich mag mir gar nicht vorstellen, was man alles Sinnvolles mit dem Geld, das im Berliner Regierungsviertel für pottenhässliche Bauten rausgehauen wurde, hätte anfangen können.
Oder auch mit dem Geld, dass der Typ im Rollstuhl für die Komplettüberwachung der Bürger verschwendet, hätte man definitiv besseres machen können. Präventionsmaßnahmen zum Beispiel, die würden dann eventuell sogar dazu führen, dass weniger Menschen in kriminelle und radikale Bereich abrutschen.

Aber wir sparen lieber am sozialen Ende, da ist ja eh alles verloren.
War da nicht letztens eine News, wo es darum ging Kinderheime aus Kostengründen zu schließen????
Soweit ist unser Land schon bzw. die Politiker, die es (kaputt)regieren.

Traurig, aber leider wahr!
Gute Nacht, Deutschland.
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29.11.2007 16:34 Uhr von _Midnight Man
 
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@ fuddlumbegschaeft: sorry!!! ich kann leider nur 1x auf "plus" klicken!
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29.11.2007 16:38 Uhr von intuitiv7
 
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Merkel na die Merkel macht ja auch nix für die "kleinen" Bürger - die die gricht Lieber in den A..... der Schönen und Reichen!
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29.11.2007 17:09 Uhr von noneworld
 
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Das Jugendamt: hat wohl eher keine Motivation, null Erfahrungswert und absolut jede Achtung des Bürgers verloren.
Überall im Land machen sie sich stark, von wegen wir helfen, wenn Sie Hilfe brauchen - jaja.

Wenn sie das tun würden, helfen bei den richtigen Stellen & Situationen, würde es gar nicht so weit kommen, das tagtäglich neue Horrormeldungen in der Zeitung nachzulesen sind ....

Und wenn die Kinder erstmal tot sind, dann wills keiner gewesen sein. Immer nur böse Eltern gibt es zu hören. Eltern die die Schuld tragen, das es so enden musste. Ja die Eltern tragen ihre Mitschuld, aber auch das Jugendamt hat sich dazu bereit erklärt, Verantwortung für die Kinder zu tragen (Hilfestellung in jeglicher Art) und kommt diesen Versprechungen absolut nicht mehr nach.

Nur wenn das Jugendamt einfach mal ZUHÖREN würde, dann hätte man so manches Kind retten können.

Erschreckend, wie tief das Ansehen dieses Amtes schon gesunken ist !
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29.11.2007 17:47 Uhr von BitteBrigitte
 
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Jede Familie hat das Recht auf Unterstützung durch: das Jugendamt. So herum wird ein Schuh draus.

JÄ werden immer zu spät gerufen, meist von irgendwelchen Nachbarn. Ganz selten wenden sich die Eltern an die Ämter, wenn noch Zeit zum Handeln ist.
Und mehr als Hilfe anbieten können und sollen sie nicht.

Und wenn sie eingreifen müssen und Kinder aus solchen Verhältnissen holen, werden sie im Boulevard bei RTL vorgeführt - DAS JUGENDAMT REISST UNSERE FAMILIE AUSEINANDER! *heul*

Der Grat auf dem die Ämter wandern, ist äußerst schmal.

Was haben sie denn einen öffentlichen Ruf? Vor kurzem sah ich wieder einen Beitrag über die "Sozialschnüffler", die knauserig mit den Steuergeldern sind - wie böse aber auch, dass da nicht alles auf dem Wunschzettel der ALG2- Empfänger genehmigt wurde... Tun sie dass, dann sind die ALG2-Empfänger Sozialschmarotzer... Was denen alles in den Hals geworfen wird... *tztztz*

Nur zur Anmerkung, ich bin nicht persönlich involviert.

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