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Bayern: Unzureichende Kenntnisse - Angehende Heilpraktikerin erhält keine Zulassung

Zuerst hatte eine Frau aus dem oberfränkischen Fichtelberg die Zulassung als Heilpraktikerin, mit der Beschränkung auf das Fachgebiet Psychotherapie, beim zuständigen Landratsamt in Bayreuth beantragt. Sie hat schon vorher diese Prüfung dreimal nicht bestanden und war durchgefallen.

Da sie im vierten Versuch die schriftliche Prüfung bestand, wurde sie auch zur mündlichen Prüfung zugelassen. Das Gremium befand jedoch, dass ihre Kenntnisse, unter anderem in der Thematik Alkoholismus und Suchterkrankungen, unzureichend sind und verweigerten ihr ein positives Prüfungsergebnis.

Dagegen setzte sie sich beim Verwaltungsgericht in Bayreuth zur Wehr. Das Gericht wies die Klage in vollem Umfang ab. Dazu Richter Lederer: "Auch informierte Laien können zwischen Entzug und Entwöhnung unterscheiden". Wer das nicht könne, wäre auch nicht im Stande das Richtige zu veranlassen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Bayer, Zulassung, Kenntnis
Quelle: www.frankenpost.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2007 02:28 Uhr von jsbach
 
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Einige Heilpraktiker therapieren mit Methoden und setzen sich der Kritik der Schulmedizin aus. Diese sagen, dass der medizinische Erfolg nicht empirisch nachgewiesen werden kann. Manche Heilpraktiker benutzen diese Zulassung um auch umstrittene Methoden wie Bioenergetik, Feng-Shui oder Rutengängerei anzuwenden. Das Gesetz wurde in den 30er Jahren von den Nationalsozialisten eingeführt und gilt auch heute noch. Ein ewiger Streit zwischen Schulmedizin vs. Heilpraktiker.
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29.11.2007 09:43 Uhr von PruegelJoschka
 
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Ein ewiger Streit - Schulmedizin vs. Heilpraktiker hat hier nix verloren.

Es geht um die Zulassung! Und diese ist einem medizinischen Staatsexamen sehr ähnlich. Es gibt sehr viele Überschneidungen. Und es findet vor einem staatlischen Gremium in dem Ärzte vertretten sind statt. Auch Zahnärzte müssen diese Heilpraktikerprüfung ablegen, wenn sie außerhalb vom Kopf therapieren wollen (z.B. Akkupunktur).

Mit der Heilpraktikerausbildung bekommt man nix weiter als einen "juristischen Freibrief" für vom Patienten genehmigte "Körperverletzung". Man ist also jemand, kann aber nix.

Erst danach fangen die Leute an mit der Ausbildeung zu diesem oder jenem Therapeuten.
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29.11.2007 09:47 Uhr von Haris Pilton
 
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Sorry, aber wer 3x durch die Prüfung rasselt und dann bei der mündlichen nur Halbwissen mitbringt, der darf keine (!) Zulassung bekommen! Schon allein die Dreistigkeit, die nachvollziehbare Entscheidung beim Verwaltungsgericht anzufechten, entbehrt jeglicher Grundlage.

Ich begrüße die Entscheidung des Gerichts!
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29.11.2007 09:57 Uhr von sluebbers
 
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erinnert frappierend an einen gewissen druiden namens "nullnullsix"...:D
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29.11.2007 11:39 Uhr von Kalkofe
 
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ich hab´s gewusst: leider ein Treffer. An der Überschrift habe ich erkannt, wer diese news eingestellt hat. Jetzt frage ich mich aber bloß noch, warum er das getan hat. Die news ist Müll. Wenn jemand die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt, kann er keine Zulassung erhalten. Diese Message liegt auf der Hand; das ist keine Erwähnung wert.

Und die Meinung des Autors ist typisch. Bereits der erste Satz löst Kopfschütteln aus, das im Schleudertrauma endet: "Einige Heilpraktiker therapieren mit Methoden und setzen sich der Kritik der Schulmedizin aus."

Ja was jetzt? Was machen diese "Einige" denn falsch? Ist das Problem, dass sie überhaupt mit Methode therapieren? Mit anderen Worten, die die nicht einmal eine gewisse Methodik durchscheinen lassen, sind keiner Kritik durch die Schulmedizin ausgesetzt?

Die Meinung des Autors ist mal wieder etwas am Thema vorbei. Er kommt mal wieder von Hölzchen auf Stöckchen und von Kuchen backen auf Arschbacken. Aber selbst wenn seine Meinungen immer häufiger kindlichen Abenteueraufsätzen ähneln: interessanter wird das Geschreibsel dadurch leider nicht.

Immerhin leichte Verbesserung im Bereich Grammatik und Interpunktion. Aber mal unter uns, wer hat ihm die Kopierfunktion verraten? ;-)
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29.11.2007 12:20 Uhr von Borgir
 
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bei dem wort: heilpraktiker geht mir schon der hut hoch. das einzige was die können ist die leute verarschen und ihnen das geld aus der tasche ziehen....
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30.11.2007 14:56 Uhr von aquarius565
 
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Hahnemann hatte recht! Auch wenn er Samuel David im Vornamen hieß und Jude war, seine Erkenntnis dass Gleiches gleiches heilt ist für mich richtig. Denn viele Jahre lief ich von Arzt zu Arzt, dachte ich würde die Stimmen im Ohr nicht los. Aber eine Sitzung bei einem Heilpraktiker brachte die Lösung. Seither habe ich diese Geisterstimmen nicht mehr gehört. Er verschrieb mir Globuli. Ich danke diesem Heilpraktiker sehr. Denn mein Leben ist seither frei.
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01.12.2007 13:50 Uhr von aquarius565
 
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Nein: ich denke, dass vieles was heute selbstverständlich genutzt wird, erfindungen von Juden waren. Wie beispielsweise die Druckpresse von Johannes Gensfleisch, für Christen heißt der ja Gutenberg. Oder die entdeckung des tuberkulosebazillus durch Koch, auch er war Jude. Oder die Erfindung des Automobils durch Carl Benzion. Für Christen natürlich nur Carl Benz.
Ausserdem wird Homöopathie von Schulmedizinern wohl deshalb abgelehnt, weil sie von einem ungelehrten Mann entdeckt wurde.
Ich habe nix gegen Juden, auch wenn ich den Samstag nicht heilige.
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02.12.2007 15:02 Uhr von aquarius565
 
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@carancha: Mir ist übrigens die Literatur sehr teuer. In der Sturm und Drang Zeit veröffentlichte ein gewisser Jude namens Johann Caspar viele Geschichten. Johann Caspar nannte sich später in Weimar Johannes Wolfgang Goethe, aber es gab daneben auch einen anderen berühmten Johann Caspar, nämlich den Schreiber von Kaballe und Liebe, Don Carlos, Willhelm Tell, der sich nach seiner christlichen Heirat mit einer von Wohlzogen Friedrich Schiller nannte. Auch Heine und Börne (Baruch Levi) sind mir sehr wertvoll.

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