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Als Baby gegen den Willen getauft - Slowake will Taufe aufheben lassen

Weil ein 51 Jahre alter Slowake als Baby gegen seinen Willen getauft worden ist, will er gerichtlich durchsetzen, dass die Taufe aufgehoben wird und er nicht mehr Christ ist. Ein Austritt aus der Kirche reicht dem Mann nicht aus.

Der ehemalige Lehrer sagte gegenüber einer Zeitung weiter, dass er als Erwachsener das Recht haben möchte, kein Christ sein zu wollen. Somit fordert der Mann von der Kirche ein Schreiben, dass er kein getaufter Christ sei.

Erstmalig hatte der Mann 2003 dies vor einem Gericht eingefordert. Jedoch erklärten sich die Gerichte als nicht zuständig. Ein Gericht in Kosice hat die Klage nun als Präzedenzfall deklariert. Am 28. Januar soll der Fall weiter verhandelt werden.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Baby
Quelle: www.vol.at

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2007 18:06 Uhr von Thingol
 
+21 | -12
 
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Hoffentlich kommt er durch: Dann fahr ich in die Slowakei und fordere für mich das auch. Wurde als Baby auch nicht gefragt, ob ich diesem kranken Verein namens Christentum beitreten will oder nicht!
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28.11.2007 18:49 Uhr von hehmar
 
+20 | -41
 
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28.11.2007 18:53 Uhr von kleiner erdbär
 
+14 | -7
 
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ich drück ihm die daumen! ich finds auch unverschämt, dass man als baby getauft wird & dann als erwachsener dafür zahlen muss, wenn man aus diesem verein austreten will (bei mir warns damals - vor knapp 18 jahren - so um die 40,- dm...)
das is doch echt ne üble abzocke!

ich finde, es reicht, wenn menschen mit ihrer volljährigkeit getauft würden, falls sie das dann noch wollen - allerdings wird da die kirche nich mitmachen, dann würde die mitgliederzahl nämlich sicherlich rapide sinken!!!

ich drück dem mann jedenfalls die daumen!
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28.11.2007 18:57 Uhr von TryAgain
 
+12 | -8
 
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bitte? das fällt ihm mit 51 ein? jahrzehnte lang war er christ und jetzt will er sagen dass er als baby dagegen war? irgendwie sehr konfus seine einstellung.

die taufe ist doch mehr eine symbolische handlung..
präzedenzfall.. wieso befassen sich gerichte überhaupt damit? soll ein gericht den papst verpflichten einen schrieb aufzusetzen in dem er ihn aus dem christentum entlässt?

mit was sich die gerichte rumschlagen müssen... manchmal echt unnötig. persönliche empfindungen hin oder her.
er hat doch keine verpflichtungen..

das recht kein christ sein zu wollen hat er doch, er hat sogar das recht auszutreten.
klingt alles nach einem verbohrten rachefeldzug..
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28.11.2007 18:57 Uhr von Jimyp
 
+24 | -4
 
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Im Grunde genommen macht es auch keinen Sinn, ein Baby zu taufen.
Ein Mensch muss das aus eigener Überzeugung tun und das kann kein Baby oder Kind!
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28.11.2007 19:03 Uhr von LoneZealot
 
+4 | -1
 
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Entsagung: Damit stellt sich die Frage wann ein Mensch ein Christ ist.
Mit der Taufe oder mit dem Bekenntnis, und reicht ein Bekenntnis allein aus?

Aus Sicht der katholischen Kirche ist die Taufe zwingend notwending um Heilgewissheit zu haben.

Wenn er kein Christ mehr sein will, dann entsagt er einfach dem christlichen Glauben und somist eben auch der Gültigkeit der Taufe, rückgängig machen kann man eine Taufe der beiden Grosskirchen nicht.
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28.11.2007 19:10 Uhr von Götterspötter
 
+9 | -3
 
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@Hehmar: ---- gugst du hier---> http://www.kreuz.net

Ich empfehle dir besonders die "Nachrichten" über Abtreibung .... Sex ...... Schwule/Lesben ...... Juden/Moslems ...... Kindererziehung..... und das heutige moderne Leben im Allgemeinen ..... sehr sehr sehr gut durchzulesen und dir auch die "humanen" Lesermeinungen von "Christen" gegen Ihre Mitmenschen zu studieren !! ....... und Begriffe wie Nächstenliebe und Humanität bekommen eine ganz neue "christliche" Bedeutung !!! ...

Viel Spass dabei ...

PS ..... nichts gegen den "christlichen Glauben" .... und Jesus ist auch für mich ein Vorbild ...... aber Kirche und Papst gehören eindeutig vor ein Menschenrechts-tribunal !!!!!
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28.11.2007 19:15 Uhr von Velbert3
 
+1 | -12
 
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28.11.2007 19:57 Uhr von Zabos
 
+3 | -4
 
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ich glaube da will wohl jemand nicht die austrittsgebühren bezahlen ^^
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28.11.2007 20:28 Uhr von MannisstderBlond
 
+4 | -5
 
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Halo Götterspötter: man darf den Christlichen Glauben nicht so einfach pauschalisieren und auf diese Katholische Sekte reduzieren.

Wie alle Religionen hat auch das Christentum zahlreiche und auch Gute Zweige.

mfg
MidB
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28.11.2007 20:32 Uhr von Sven_
 
+4 | -6
 
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@Jimp: Natürlich macht es Sinn, Propaganda beginnt am besten im Unterbewusstsein von Kindern. Und wenn man sich dann die Bestätigung mit Geld erkauft (nennt sich Firmung oder Konfirmation) hat man oft für immer ein Mitglied in der Liste stehen.

Im Grunde ist die Taufe nichts schlimmes, als nicht gläubiger Mensch weis man ganz genau, dass man bei der Geschichte nur Nass wird und sonst nichts. Und inzwischen nehmen die Mitgliederzahlen bei den Jugendlichen ja glücklicherweise ab, mit altmodischen Traditionen und Ritualen kann man seine Überzeugungen einem selbstdenkenden Jugendlichen einfach nicht mehr eintrichtern.

Allerdings schade um diejenigen, die dann drauf hängenbleiben und sich bei der Evolutionslehre die Ohren zuhalten um nicht weinen zu müssen.

(P.S.: Warum nutzt der Staat seine Beamten um damit die Kirchensteuer für eine Kirche zu kassieren? Warum wird mit diesem faschistoiden Schei* nicht mal aufgehört?)
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28.11.2007 21:48 Uhr von moloche
 
+6 | -7
 
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kann den Mann verstehen: ich musste auch aus diesem Verein austreten, obwohl ich nie Unterschrieben haben das ich eintrete.
Grenzt schon an Kindesmissbrauch.
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28.11.2007 21:59 Uhr von georgyy
 
+4 | -2
 
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Also hin oder her: Getauft oder nicht, tritt aus der Kirche aus und du zahlst keien steuern.
Glaube nicht an Gott dann bist du kein Gläubiger, wenn interessiert ob du getauft bist oder nicht.
Und noch was, ein baby zu fragenmacht echt keinen sinn
Mutter: Ey kleiner willst du getauft werden und Christ werden??
Baby: bssssttt uuuiiii baa buuuuu mamaaaaaaaaaaaaaaaaa.

Tolles Gespräch. Dann sollten die Muslime in Deutschland bald ihre baby´s fragen ob sie beschnitten werden wollen oder nicht oder was?
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28.11.2007 22:35 Uhr von jsbach
 
+1 | -3
 
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In der BRD: kann jeder ab seinem 14. Lebensjahr aus der Kirche austreten. Aber als Christ rückwirkend "zurückgetauft werden" wie soll den dass gehen?
Kann doch austreten. Dem würde ich den Kopf mal ins Taufbecken reinstecken vieleicht wird er dann klar in seinem
-wen vorhanden -Hirnkastel.
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28.11.2007 23:15 Uhr von joseph1
 
+2 | -3
 
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ann hehmar: glaube an gott hin oder her die christen tuen viel gutes und über ihre moral kann keiner meckern. nein im 21.jahrundert kann keiner meckern aber du meldest dich das die kirche reg. mir egal humanitäre dienste leistet ich hoffe das du weißt das z.B. regionale spendenorganisationen das geld was eingenommen wird auch wirkungsvoll verteilt trotztem egal
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28.11.2007 23:21 Uhr von Aurinko
 
+3 | -0
 
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@TryAgain: Vielleicht kann Dir Richard Dawkins die Frage beantworten:
"...so sollte eigentlich jeder zusammen zucken, wenn von einem "katholischen Kind" oder einem "muslimischen Kind" die Rede ist. Meinetwegen können Sie von einem "Kind, katholischer Eltern" sprechen; aber wenn sie hören, dass jemand "ein katholisches Kind" sagt, sollten sie widersprechen und höflich darauf hinweisen, dass ein Kind zu jung ist um zu wissen wo es in solchen Fragen steht..."

Nachzulesen in "Der Gotteswahn".
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29.11.2007 07:34 Uhr von ledeni
 
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Als Baby wurde er nicht gefragt???? Wurde er gefragt welchen namen er gerne möchte??
Was soll der Mist, wie schon geschrieben er kann doch austreten aber sowas Rückwirkend zu wollen ist lächerlich.
Hat Ihm jemand gefragt ob er auf die Welt will?? Oder hat er uns gefragt ob er raus darf? Sachen gibts, die gibts garnicht...
Wäre er doch lieber ein Einzeller geblieben
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29.11.2007 09:22 Uhr von JayK
 
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Ich bin froh das mir meine Mutter das Recht gegeben hat, selber zu entscheiden, an was ich glauben will oder nicht. Somit bin ich als Baby nich getauft worden und ich bin es bis heute nicht, noch gehöre ich einer anderen Religion oder Glaubensgemeinschaft an. Ich lebe gut mit dieser von mir selber gefällten Entscheidung.
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29.11.2007 12:06 Uhr von arielmaamo
 
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die Kindertaufe: ist auch nicht mit der Bibel vereinbar.
Erst kommt der Glaube, dann die Taufe.
Die Kindertaufe ist nur ein Mittel der Großkirchen um möglichst viele Mitglieder zu rekrutieren.
http://www.nua.de/...
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29.11.2007 13:51 Uhr von MasterS1985
 
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@ hehmar: Juhu Super Christentum: Ein kranker Verein is es vielleicht nicht, aber zu sagen das dass Christentum ein so toller laden sei und ja so moralisch finde ich schon sehr übertrieben. Klar im allgemeinen eine tolle sache aber was in der Vergangenheit so abgelaufen ist hat nicht mit moral oder nächstenliebe zu tun. Hatten Ablassbriefe, Kreuzzüge oder das stillschweigen im 3. Reich irgendwas mit sozialer gerechtigkeit zu tun?!
Ausserdem sind diese sozialen und moralischen Werte in ziemlich jeder der großen Religionen tief verankert auch wenn es für manche schwer zu glauben ist, aber ja auch der Islam kennt so etwas, was viele jedoch vergessen weil das ja "eigentlich" alles nur Selbstmörder sind.
Ich selbst habe das Problem des Herren zum glück nicht. Wurde nicht getauft und werde mich nicht taufen lassen. Bei mir ist auch kein Glaube an Gott vorhanden, was mich aber nicht zu einem schlechten Menschen macht... vielleicht sogar zu einem etwas besseren mit ein bisschen weniger Vorurteilen.
PS: Jeder soll glauben was er will und an wen er will, jedoch auch andere ihren Glauben leben lassen. Das vergessen viele Menschen!
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30.11.2007 23:27 Uhr von Spaßbürger
 
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In Stuttgart läuft ein Typ durch die Innenstadt: mit einem Schild um den Hals "Kindertaufe ist Satanswerk".

Ich glaube das nächste mal frage ich ihn, "warum?"
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01.12.2007 12:09 Uhr von cloppenburg_rulzz
 
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@MasterS1985 und Andere: Ich glaube ihr seht die Sache etwas zu einseitig!
Klar hat die Kirche in der Vergangenheit schon viel Mist gebaut!
Aber ihr müsst bei eurer Kritik auch berücksichtigen, dass es ohne die Kirche heutzutage viel weniger Kindergärten, Schulen, Hilfsorganisationen etc gäbe, weil diese in vielen Regionen Deutschlands, in denen der Staat sich nicht verpflichtet fühlt genügend solcher Einrichtungen bereitzustellen, in kirchlicher Trägerschaft sind!
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01.12.2007 15:33 Uhr von Dragon Light
 
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Klagen: Und wieder eine Klage... Wenn er nun nur darauf aus ist, dass dies zurückgenommen wird, ok. Will er allerdings Schadensersatz geht es denke ich ein wenig zu weit. Er sollte sich dann bei seinen Eltern beschweren.
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01.12.2007 19:09 Uhr von segpete
 
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Kindertaufe "Säuglings- bzw. Kindertaufe
Der größte Teil des Christentums praktiziert in der Regel die Kindertaufe. Hierbei bekennen Eltern und Taufpaten - stellvertretend für das Kind - ihren Glauben an Jesus Christus und versprechen eine christliche Erziehung des Kindes. In der Konfirmation / Firmung sollen in diesen Kirchen die als Kinder Getauften ihre Taufe dann eigenständig bestätigen, indem sie selbst ein Bekenntnis zu Jesus Christus ablegen. "
Mit der Taufe ist man noch kein wirklicher Christ.
Mit der Firmung / Konfirmation wird man dann zum Christ, weil man es SELBT bestätigt. Und dazu zwingt einem dann auch niemand mehr.
Gruß
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01.12.2007 19:39 Uhr von Unknowner
 
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Firmung: Die Frage ist doch ob der Mann seine Firmung gemacht hat, da er damit ja die Taufe bestätigt.

Spielt aber auch keine Rolle, wenn er kein Christ sein möchte dann hat die Taufe für Ihn doch auch keine Bedeutung und damit könnte es Ihm doch eigenltich egal sein, oder erwartet er jetzt ein Handtuch vom Papst als Wiedergutmachung?

Ich denke dem war entweder langweilig oder er will gross rauskommen als Kämpfer gegen die Taufe.

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