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Ex-EnBW-Chef Utz Claasen von Bestechungsvorwürfen freigesprochen

Der ehemalige Chef des Energiekonzerns EnBW, Utz Claasen, wurde vom Landesgericht Karlsruhe von den auf ihm lastenden Bestechungsvorwürfen freigesprochen.

Claasen verschickte am 22.12.2005 WM-Tickets an sieben hochrangige Politiker. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wollte er Einfluss auf die Entscheidungen der Beschenkten nehmen. Deshalb forderten sie eine Geldstrafe in Höhe von 450.000 Euro und eine Verurteilung wegen Vorteilsgewährung.

Nach Ansicht der Verteidigung war die Versendung der Tickets Teil des Engagement als Sponsor der WM 2006. Die Politiker, unter anderem Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, seien als Staatsrepräsentanten eingeladen worden.


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WebReporter: UhuSchuhu
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Bestechung
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2007 12:29 Uhr von UhuSchuhu
 
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Ich bezweifle, dass es sich tatsächlich nicht um Bestechung gehandelt hat. Eigentlich sollte man ja annehmen, dass Staatsdiener von der FIFA eingeladen werden und nicht von Unternehmen, die als Sponsor eigentlich nur im Hintergrund agieren (sollten).
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28.11.2007 15:37 Uhr von Borgir
 
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und wieder: ein konzern-chef der wegen so etwas angeklagt wird...und wieder wird einer freigesprochen...
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28.11.2007 17:15 Uhr von UhuSchuhu
 
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Da muss man durch: Leider lässt sich das in einer Marktwirtschaft nicht vermeiden. Vorbeugend kann man dagegen nichts unternehmen und über die Konsequenzen scheinen die Bestechenden nicht nachzudenken. Und du hast recht, leider geht sowas viel zu oft gut aus (Update von Spiegel: "Claassen feiert ´Freispruch allererster Klasse´).
Ob es sich bei dem Fall tatsächlich um Korruption handelt kann ich nicht sagen, dazu reichen meine rechtlichen Kompetenzen bei weitem nicht aus, aber auch bei tatsächlichen Korruptionsfällen werden die Beteiligten viel zu oft freigesprochen. Da muss man wohl oder übel durch - und solange es bei so kleinen Sachen wie WM-Tickets bleibt seh ich da auch nicht das allergrößte Problem.
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28.11.2007 19:07 Uhr von Yu
 
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@UhuSchuhuUhuSchuhu: Es darf nicht von der Höhe abhängig sein ob es Bestechung ist oder nicht. Meiner Meinung nach ist jede "Zuwendung" die ein Politiker aus privatwirtschaftlicher Hand erhält als Bestechung zu betrachten. Das wäre zumindest absolut transparent ohne wenn und aber.
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28.11.2007 19:45 Uhr von UhuSchuhu
 
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Klar! Klar, da gebe ich dir absolut recht! Aber man kann halt nicht jedes noch so kleine Vergehen verfolgen - ich finde es auch erstaunlich, dass hier sieben WM-Tickets so penibel untersucht wurde.
Das Problem ist halt einfach, dass man viel zu wenig Bestechungsversuche aufdecken kann. Das läuft nicht transparent ab, da braucht man einen Haufen fähiger Leute für um sowas aufzudecken. Und anstatt das Personal auf so kleine Vergehen zu hetzen könnte man es ebensogut beschäftigen, um die großen Vergehen aufzudecken.

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