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Forschung: Krebsresistente Maus gezüchtet

Forscher der Universität von Kentucky haben Mäuse genetisch so verändert, dass Krebszellen in deren Organismen durch Proteine zerstört werden. Die Tiere sind nun völlig gegen Tumore resistent.

Das für die Proteinproduktion verantwortliche Gen Par-4 wurde schon vor zehn Jahren in der Prostata von Nagern entdeckt. Jetzt erst ist es allerdings geglückt, das Protein in Eizellen von Mäusen einzuschleusen. Durch diesen Vorgang kommt das Protein nun in allen Gewebetypen vor.

Die Forscher versuchten anschließend, bei den Mäusen künstlich Krebs zu erzeugen, was jedoch in allen Fällen misslang. Man erhofft sich, die Ergebnisse der Forschung auf den menschlichen Organismus zu übertragen und das Protein bei Krebspatienten einsetzen zu können.


WebReporter: fuddlumbegschaeft
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Forschung, Maus, Resistenz
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2007 10:33 Uhr von fuddlumbegschaeft
 
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Solche Forschungen gab es in der Vergangenheit auch schon. Hoffen wir, dass es diesmal gelingt die Krebsforschung einen Schritt weiter zu bringen.
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28.11.2007 10:55 Uhr von Haris Pilton
 
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Das wäre natürlich schon der Hammer wenn das funktionieren würde! Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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28.11.2007 11:35 Uhr von Valdur
 
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Ja das wäre echt ne feine sache dann fang ich doch wieder an zu rauchen ;)
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28.11.2007 13:29 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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@Valdur: Ich glaube nicht, dass, wenn das überhaupt auf den Menschen übertragbar ist, wir bereits geborene etwas davon haben. Evtl. wird es irgendwann möglich sein einzellige Embrios zu editieren und sie gegen Krebs und andere Krankheiten resistent zu machen. Genausowenig wird es niemals eine Pille für das ewige Leben geben, worauf ja so viele Hoffen.
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28.11.2007 14:43 Uhr von Caletta
 
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@vorGebrauchschütteln: oO
Also ich kann mir gut vorstellen, dass man die Proteine auf dem selben Weg herstellen kann wie z.b. Penicillin und dann dem "fertigen" Menschen verabreichen.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir anfangen unsere eignenen Kinder genetisch zu manipulieren.

Sonst würden ja auch bald alle kommen "Ich will elf Burschen!" ;) (und vielleicht welche für die Ersatzbank)
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28.11.2007 15:50 Uhr von Borgir
 
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die tiere: sind gegen krebs resistent, nicht gegen tumore....nicht jeder tumor ist auch krebs...
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28.11.2007 16:24 Uhr von CHR.BEST
 
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Cool, eine Maus für den nuklearen Winter: Seltsam, daß die Evolution bisher noch nicht an diese Möglichkeit "gedacht" hatte.
Oder sie hat es und ist dabei auf einen Nachteil gestoßen, der uns noch unbekannt ist? Wer weiß ...

@vorGebrauchschütteln: Auf alle Fälle wird die Lebenserwartung und -qualität gewaltig steigen. Das ist ja der Grund, weswegen es Ärzte und Medizin gibt.
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28.11.2007 20:23 Uhr von wixbubi
 
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Deutsche Forscher: haben eine andere Methode.

Der Krebstumor produziert ein besonderes Eiweiß, welches er zum "überleben" benötigt. Die deutschen Forscher, haben ketzt einen Virus entwickelt, welcher sich ausschließlich von diesem Eiweiß ernährt. Folglich -> Krebstumor tot, Virus tot.

So im Groben könnt ihr euch das vorstellen...
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28.11.2007 21:53 Uhr von georgyy
 
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Respekt, Respekt: Dass ist doch endlich mal wieder ein sinnvoller Zeitvertreib,
nicht wie diese ``forschungen `` Männer Lügen mehr als Frauen und so ein kram.
Wenn es diese mal gelingt kriegen sie dafür mindestens den Nobelpreis.
Das wäre wirklich mal ein Schritt nach vorne.
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29.11.2007 18:09 Uhr von marshaus
 
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das waere doch nun wirklich ein erfolg....ich hoffe das es beim menschen auch klappen wird
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30.11.2007 21:24 Uhr von tertius
 
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Mäuse gesund-Mensch krepiert weiter: Trotz der , in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Erfolgsmeldungen in der Krebsforschung ist die Schulmedizin in der Therapie und Prophylaxe von Tumorerkrankungen nicht viel weiter gekommen.
Um weiter an Forschungsgelder in Milliardenhöhe zu kommen muss natürlich auch mal eine Erfolgsmeldung in die Presse kommen.
Tumore sind meines Erachtens Symptome eines gestörten psychischen und physischen Gleichgewichts im Organismus. Nur die Beseitigung der Ursachen kann zu Erfolg führen. Symptombehandlung führt höchstens zur kurzfristigen Unterdrückung der Auswirkungen der Krankheit. Experimente bei Mäusen sind nicht auf den Menschen übertragbar. Versuche im Einklang mit der Natur zu leben sind eher von Erfolg gekrönt als Versuche, die Natur in den Griff zu bekommen. Wird nicht funktionieren.

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