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Leipzig: Litauische Reisegruppe vergaß Mitreisenden - Dieser ging 200 Kilometer zu Fuß

Als Mitfahrender einer Reisegruppe aus Litauen war ein 41-jähriger Landwirt in Leipzig bei der Heimfahrt vergessen worden. Nur mit einem Sakko, statt einem Mantel, seinem Reisepass und etwa 100 Euro ging der Mann 200 Kilometer zu Fuß bis zur deutsch-polnischen Grenze.

Einem litauischen Zeitungsbericht zu Folge hatte der nur litauisch sprechende Mann Hemmungen, Menschen auf diesem Nachhauseweg anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Am Rande der Autobahn war der Spaziergänger einige Male von der Polizei aufgefordert worden, diesen Weg zu verlassen.

Verpflegt habe sich der Bauer nur mit Äpfeln vom Wegesrand und Wasser aus Regenpfützen. Neun Tage dauerte so sein 200 Kilometer-Marsch, bis Polizisten an der deutsch-polnischen Grenze durch einen Übersetzer mit dem Mann kommunizieren konnten. Daraufhin nahm ein litauischer LKW-Fahrer den bis dahin fünf Kilo leichter gewordenen Mann mit in die Heimat.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Reise, Leipzig, Kilometer, Fuß, Reisegruppe
Quelle: www.kurier.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2007 17:34 Uhr von Sexybeast73
 
+6 | -1
 
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Oh der arme was für eine Horrovorstellung ... In einem fremden Land ausgesetzt sozusagen ... Naja Gott sei dank nicht wirklich was schlimmes passiert aber er tut mir ja irgendwie leid !
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27.11.2007 17:45 Uhr von Sir_Cumalot
 
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OMG: Den armen Kerl sollte man irgendwie mit ein paar Goodies aus Leipzig oder so moralisch wieder etwas aufrichten. Ich mein, wusste nicht dass übrthaupt Leute aus Litauen in ihrem Urlaub gerne nach Deutschlnad fahren o_O
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27.11.2007 18:13 Uhr von Wurster
 
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Meine Meinung: Jetzt mal ernsthaft die Hemmungen gehen doch nicht soweit dass man halb erfriert, aus pfuetzen trinkt und kaum was isst + die 200 km.

Naja fremdes Land und alles ,aber da muss man doch seine Hemmungen ueberwinden....
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27.11.2007 19:44 Uhr von Schrump
 
+7 | -3
 
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pech: wenn der typ mit seinen 41 jahren zu blöd is, einen zu fragen musser halt da durch
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27.11.2007 21:38 Uhr von PCJ
 
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Tapfer: Klar er hätte fragen können, aber ich finde es wahnsinn was er geschafft hat... Heutzutagen kann sich keiner Vorstellen solch ein Strecke zu gehen, aber früher, ohne Autos und Bahnen, war ads fast schon normal....
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27.11.2007 21:41 Uhr von Fornax
 
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armes schwein: warum hat er nicht mal irgendwo angerufen?`

geld hatte er ja noch.


ich glaube von deutschland ist er bestimmt geheilt. aber ein echter self made der typ
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27.11.2007 21:46 Uhr von georgyy
 
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Armer Kerl: Ja klar, armer Kerl, ich würde irgendwie Anzeige erstatten gegen die Reisegesellschaft oder was auch immer.

Und nebenbei, mein Opa hat erzählt er ist nach Ende des Krieges von Berlin nach Hause Marschiert, von da her........
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27.11.2007 21:58 Uhr von titlover
 
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hätt ich auch gemacht: wenn ich in Frankreich oder Spanien ausgesetzt worden wäre, hätt ich auch niemanden freiwillig angesprochen ;)

Allerding würd ich dann lieber zur hauptstadt laufen und dort die Botschaft aufsuchen ;)

Ansonsten: Der Mann wusste sich zu helfen, also warum soll er jetzt "arm" sein? schlimmer sind jene, die ziellos umherirren.
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27.11.2007 22:53 Uhr von jsbach
 
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Ich habe während meiner aktiven: Zeit bei der Marine auch verschiedene Länder besucht. Und wenn ich in Norwegen was zu essen oder in Dänemark etc. was anderes wollte. Mit Händen und Füßen habe ich fast immer das gewünschte bekommen. Aber dann war er wohl zu schüchtern. Wenn ich da an die "Gewaltmärsche" in der Grundausbildung denke, Wolf und Blasen bei 30 Kilometer, da ist dass schon eine erstaunliche Leistung.
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28.11.2007 02:43 Uhr von Nuernberger85
 
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erinnert an geschichten von den eltern: früher...als ich so alt war wie du, da musste ich 200 km bis zur schule laufen und zu essen und trinken gabs da auch nix.... :)

ne spaß, tut mir irgendwo ja leid, aber... HALLO?????!!!!!!!!!!

er war doch in leipzig und nich in der pampa und da TRAUT er sich nicht fragen???starke leistung hin oder her....aber schon sehr dumm..!!
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28.11.2007 17:12 Uhr von Enny
 
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mal Telefonieren: Für mich völlig unverständlich.
Wenn ich in einem anderen Land wäre dann würde ich es vorziehen mit Händen und Füssen zu kommunizieren als 200 km zu laufen.
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28.11.2007 20:23 Uhr von AlphaJay
 
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Amiland: In AmiLand könnte man die ganze Reisefirma verklagen, und zwar auf Millionenentschädigung?!
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28.11.2007 20:39 Uhr von LevLev
 
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Naja: wenigsten Happy End
Aber woher wusste man das er 5Kg leichter wurde?
Hat man ihn auf die Waage gestellt?
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29.11.2007 03:09 Uhr von StYxXx
 
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In der Zeitung stand als Stadt Hannover. Und was noch kurioser ist: Anscheinend hatte er über 100 Euro Bargeld dabei. Also eigentlich genug um sich Essen zu kaufen oder die Fahrt zu finanzieren. Geizig?
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29.11.2007 11:31 Uhr von bigpapa
 
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Lügenmärchen !! Sorry ich war mal in Frankreich. spreche kein Wort französisch aber verhungert bin ich nicht wie man merkt.

Der Typ da hatte 100 Euro bei sich. Wisst Ihr überhaupt noch wieviel das ist. ????

Das ist etwas weniger als 1/3 von den was ein Hartz4 Empfänger im Monat zum leben hat. Wieso der Typ nicht (so wie ich auch damals ) an eine Frittenbude gegangen ist auf ein Essen gezeigt hat und die typische Handbewegung mit den Daumen und Zeigefinger gemacht hat.

Ein Verständigung ohne Sprache funktioniert eigendlich gar nicht sooo schlecht. Davon abgesehn wenn ich in ein fremdes Land fahre dann mache ich mich im vorraus über gewisse Sachen schlau und verlasse mich nicht auf ein paar Studenten die als Reisebegleitung jobben.

Nebenbei gesagt schäme ich mich nicht im geringsten jemand zu fragen wenn ich was nicht weiss. Es ist keine Schande etwas nicht zu wissen.

Gruß

BIGPAPA

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