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Wurde die erste Biowaffe der Welt schon vor 3.300 Jahren eingesetzt?

Der Mikrobiologe Siro Trevisanato hält es für möglich, dass die Hethiter vor 3.300 Jahren zum ersten Mal Biowaffen einsetzten. Die Hethiter sollen an Hasenpest erkrankte Schafe zu ihren Feinden, den Arzawans, gescheucht haben. Eine Hasenpest-Infektion ist zum Beispiel durch Zeckenbiss von Tier auf Mensch möglich.

1.335 vor Christus soll laut dem ägyptischen König Echnaton in der phönizischen Stadt Simyra die Krankheit ausgebrochen sein. Nach einigen Jahren eroberten die Hethiter die geschwächte Gegend um Simyra. Dabei handelten auch sie sich die Krankheit ein. Und die Hethiter schwächten sich selbst.

Die Arzawans, aus dem westlichen Teil Anatoliens, wollten dies auch ausnutzen und planten Angriffe auf die Hethiter. Dann aber tauchten bei den Arzawans kranke Schafböcke auf, die die Leute - nichts ahnend - aufnahmen und die Menschen schwächten. Diese Schafe könnten die Hethiter geschickt haben, so der Biologe.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Welt, 300
Quelle: nachrichten.t-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2007 15:44 Uhr von Nihilist1982
 
+4 | -4
 
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LOL das Beste zum Schluß: Diese Schafe "KÖNNTEN" die Hethiter geschickt haben, so der Biologe.

Ja, oder halt auch nicht.

Was wäre wenn ... *einschlaf*
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27.11.2007 15:58 Uhr von preistoria
 
+2 | -0
 
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Wollene Trojaner? Und ich dachte immer, gerade in Anatolien wären zu der Zeit Pferde für solche Zwecke "in" gewesen :-)
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27.11.2007 16:03 Uhr von Zylon
 
+7 | -2
 
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Ziemlich wirr, wie das Geschehen in der News geschildert wird. XX tat vielleicht das, YY dann eventuell dies, ZZ antwortet möglicherweise darauf, indem AA unter Umständen zu diesem, oder auch jenem, Zweck geschickt wurde. Da blickt ja niemand durch! ;-)
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27.11.2007 16:21 Uhr von preistoria
 
+1 | -0
 
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Echnaton? Nach Lektüre der Originalnews bin ich jetzt etwas schlauer. "Laut Echnaton" z.B. war da gar nichts, denn es sind wohl Briefe, die an Echnaton adressiert waren und über eine Krankheit berichteten. Allem Anschein nach hat dieser Biologe nichts weiter in der Hand als Aufzeichnungen über eine Krankheit, die ziemlich übel gewütet haben muß, und einige freilaufende Schafe, die nicht zwingend mit dieser Krankheit in Verbindung stehen müssen. Daraus läßt sich natürlich eine nette Geschichte spinnen. Ob sie auch zutrifft, steht in den Sternen. Wieso muß man in solchen Fällen eigentlich immer davon ausgehen, daß es das erstemal überhaupt passiert ist, nur weil es der älteste bisher bekannte (mögliche) Hinweis darauf ist? "Die erste Biowaffe der Welt" - Menschen (einige, nicht alle, bevor sich jemand beschwert) waren schon immer grausam genug, um auf solche Ideen zu kommen...
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27.11.2007 16:58 Uhr von ron11
 
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wer weiss: welche waffen schon damals eingesetzt wurden......glaube wir wuerden uns wundern........
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27.11.2007 20:08 Uhr von Botlike
 
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Siehe Pestleichen: die wurden auch immer via Katapult in die gegnerischen Burganlagen befördert. Nur halt vor einigen 100 Jahren, nicht vor 3000
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27.11.2007 20:53 Uhr von PCJ
 
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Im Mittelalter wurden dies aber ungefähr praktiziert, wie Tierkadaver in die Burgen geworfen etc.
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27.11.2007 22:33 Uhr von Aktos
 
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mittelalter wurde die pest auch eingesetzt, um feinde zu schwächen. auch viele andere krankheiten wurden benutzt... also von daher... who cares?
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28.11.2007 10:30 Uhr von lennoxx80
 
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Ihr wisst aber schon, dass vor rund 1500 Jahre vor Christus nicht das Mittelalter war?
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28.11.2007 10:50 Uhr von trench
 
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geht das jetzt schon in die schriftsprache über? fahr ich kaufhof, geh ich kino, kommst du kneipe?

das gute alte immigrantendeutsch, ich finde es schon zum kotzen wenn ich es in der bahn hören muss, jetzt muss ichs auch noch lesen?

"Eine Hasenpest-Infektion ist zum Beispiel durch Zeckenbiss von Tier auf Mensch möglich."
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28.11.2007 13:24 Uhr von Onkeld
 
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biowaffen vor 3k jahren ? der mensch hat seit er existiert zwei biologische waffen, erstens er selbst... zweitens (gut das könnte man unter erstens auch setzen) die gase die entweichen wenn ich gutes gegessen habe.

warum rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmacket.
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28.11.2007 14:50 Uhr von aquarius565
 
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sieht man mal wieder, wie hinterhältig die Menschen sind. Wegen einem Krieg kranke Tiere zu den Feinden schicken und abwarten bis die Feinde krepiert sind, erinnert doch ein wenig an die Ami, die den Ureinwohnern der USA Decken von Pockenkranken schenkten, um diese auszurotten, was ihnen ja auch gelang. Die Leni Lenape (Mohikaner) und auch grosse Teile der Huronen wurden ja ausgerottet. Aber auch in Südamerika wurde ein solcher Genozid gemacht, die Amazonas Indianer, ca. 3 Millionen an der Zahl, wurden durch Grippe und Pneumonia ausgemerzt. Auch die Feuerlandindianer, Ona mit Namen wurden ausradiert.
Ach, der Mensch an und für sich ist ganz gut, aber die Leut san halt a rechts Gsindel. (Johann Nepomuk Nestroy)
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30.11.2007 17:05 Uhr von Dragon Light
 
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Traurig aber dennoch clever so würde ich das sehen,schließe mich somit meinem Vorredner an. Oftmals treibt Habgier und Hass zu solchen Aktionen.
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01.12.2007 05:30 Uhr von doppelP
 
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Frage der Ehtik: Nun einst machte sich der Mensch mittels Tierkadavern eine Waffe.
Sprich: er nutzte was die Natur ihm gab.
Heutzutage wird mit Millionen aus dem Militäetat die Forschung an todbringenden Vieren gefördert, welche in Hochsicherheitslabors gezüchtet werden und, sollte sie versehentlich mal frei kommen, den gesamten Globus entvölkern würden.

Also mit der Definiton Biowaffe würde ich nicht so leichtfertig rumwerfen.
Oder soll das Treiben unserer Vorfahren als Entschuldigung dienen?
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03.12.2007 16:30 Uhr von Gibson
 
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prehistorische ABC-Waffen: ja man
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24.12.2007 23:21 Uhr von HammyGirl
 
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Also unter: einer "Biowaffe" habe ich immer etwas anderes vorgestellt. Trotzdem fies von den Hethitern, so eine "Waffe" gegen seine Feinde einzusetzen.

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