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Londoner U-Bahn entlässt ihre Lautsprecherstimme wegen schlechter Scherze

Ein Vertreter von "London Underground" gab bekannt, dass man die Dame, die in den U-Bahn-Stationen seit Jahren die Lautsprecheransagen gemacht hat, entlassen hat. Einige Scherze, die die 36-jährige Emma Clarke auf ihrer Homepage über die Londoner U-Bahn gemacht hat, seien schlecht für das Image.

So hatte die Sprecherin "witzige" Durchsagen veröffentlicht. In einer dieser Durchsagen spielte sie aufgrund des Aussehens eines Passagiers auf einen Rucksack-Bomber an, vor dem man aber keine Angst haben müsse. Ebenso verlautbarte sie, dass sie selbst nicht mit der "grauenhaften" U-Bahn fahre.

Emma Clarke, die auch Filme synchronisiert, meinte dazu, dass sie nur ein wenig Spaß gemacht habe. "London Underground" sieht das anders: Sie müsse ein wenig "dumm" sein, wenn sie sich über das Unternehmen und seine Passagiere lustig macht.


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WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: London, Bahn, U-Bahn, Scherz, Lautsprecher
Quelle: www.diepresse.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2007 12:22 Uhr von noneworld
 
+9 | -0
 
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Komisch: das bei unserer Stadtverkehrsgesellschaft solche Scherze vom Stadtbahnfahrer auch gemacht werden, und er hat immer noch seinen Platz in der Fahrerkabine :)

Ok, das mit dem Rucksackbomber war ein bissl hart getroffen, aber eine Abmahnung hätte es ebenso getan.
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27.11.2007 12:32 Uhr von mystikfire
 
+4 | -2
 
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Hmmm: Einerseits finde ich es immer schön, wenn aus dem Lautsprecher mal was anderes kommt als Verspätungen oder so.
Andererseits sollte man sich über seinen Chef, bzw. über die Firma für die man arbeitet nicht lustig machen.

Aber eine Abmahnung hätte es wohl auch getan?!
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27.11.2007 13:13 Uhr von Suam82
 
+2 | -3
 
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Ich kann drüber lachen Die Engländer finden es eben nur lustig, wenn ein Polizist einen Maler verfolgt, gefolgt von einer alten Dame mit Stock, die drei sich andauert auf´n Kopf hauen und das zwanzig mal um den Block!
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27.11.2007 13:20 Uhr von brain4germany
 
+8 | -18
 
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27.11.2007 13:39 Uhr von HEINZMEMBER
 
+11 | -0
 
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So schaffen es die großen Unternehmen: auch ihr letztes Bisschen Charme und Bürgernähe zu verlieren. Indem sie solche Menschen entlassen.
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27.11.2007 14:12 Uhr von Jorka
 
+2 | -1
 
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Voll die britischen Spaßbremsen: Man kanns mit seiner Paranoia auch übertreiben, ich finds jedenfalls lustig.. Wenn überhaupt hätte sie eine Abmahnung verdient mehr aber nicht.
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27.11.2007 16:37 Uhr von lawrenson
 
+0 | -0
 
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@ Autor: Dass Emma Clarke eher sehr lustig war, kommt im Beitrag viel zu kurz:

Mit der Ansage „Mind the gap“ hatte Emma Clarke Reisende vor der Spalte zwischen dem Bahnsteig und dem Zug gewarnt. Und sie sagte, dass sie selbst nicht mit der „Tube“ fahre, weil sie „grauenhaft“ und immer überfüllt sei. Stimmt doch, oder?

Auf ihrer Website wurden Beiträge und Anspielungen auf Durchsagen veröffentlicht, u.a.: „Wir möchten unsere amerikanischen Urlauberfreunde daran erinnern, dass sie fast immer zu laut reden.“ Ist aber doch auch wahr !!!

Nun soll die Stimme der „Tube“ aber selbst schweigen,

Schade eigentlich!!!
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27.11.2007 16:49 Uhr von bauernkasten
 
+0 | -0
 
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@lawrenson: Davon steht leider nichts in der Quelle. Mir war die Frau auch vorher nicht bekannt.
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28.11.2007 10:49 Uhr von vst
 
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naja: ich höre jeden tag zweimal die dame am lautsprecher mit der durchsage:
die s1 nach plochingen hat 5 bis 10 minuten verspätung.

vielleicht sollte man diese frau mal entlassen :-))
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28.11.2007 22:22 Uhr von Gierin
 
+1 | -0
 
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Die lustigste Lautsprecherdurchsage die ich gehört habe:
Ich sass im Zug von Zürich nach Bern. Ca. 2 Minuten vor Abfahrt wurden die Passagiere via Lautsprecher begrüsst und es wurden die Reiseziele und Umsteigemöglichkeiten genannt. Dabei begann jeder Satz mit "Reisende nach..."(Bsp Reisende nach Genf bitte in Lausanne umsteigen).
Am Schluss kam die Durchsage: "Reisende nach Basel (kurze Pause), Sie sitzen im falschen Zug. Ihr Zug fährt auf Gleis xy.

Zum Thema: Was sich liebt, das neckt sich. Ich glaube die Dame hat die Witze nicht aus Frust oder Abneigung gegenüber der Tube gemacht, sondern weil ihre Arbeit spas macht.

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