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Citi-Bank erhält 7,5 Mrd. Dollar Finanzspritze von Abu Dhabi

Die Citi-Bank gab am Montag bekannt, dass sie einen Kredit in Höhe von siebeneinhalb Milliarden Dollar von Abu Dhabi erhält, der mit elf Prozent veranschlagt ist. Der Kredit dient hauptsächlich zum Stopfen vorhandener Finanzlöcher.

Nachdem die weltgrößte Bank durch die Immobilienblase in den USA Verluste in Höhe von elf Milliarden Dollar bekannt geben musste, ist das Vertrauen der Anleger stark angeschlagen.

Um dieses wieder herzustellen, kündigt das Abu Dhabi Investment Council Unterstützung an. Geleitet wird der Council von dem Staatsoberhaupt der Vereinigten Emirate persönlich: Scheich Chalifa bin Zayid Al Nahyan.


WebReporter: sv3nni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Bank, 7, Finanz, Abu Dhabi, Finanzspritze
Quelle: www.ft.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2007 10:15 Uhr von loubig
 
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Und nun: braucht man sich nur noch vorstellen was geschehen würde wenn die Saudis ihre geschätzten 30 Billionen Dollar von den amerikanischen Märkten abziehen..
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27.11.2007 10:44 Uhr von bigpapa
 
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Geld leihen ist Tagesgeschäft: bei JEDER Bank.

Keine Bank will zuviel Geld haben (auch wenn das verrückt klingt). Geld muss arbeiten. Und wenn eine Bank mal kurzfristig was Geld braucht leiht sie sich das halt bei jemanden und zahlt normal Zinsen dafür.

Allerdings ist das i.d.R. sehr kurzfristige Laufzeit (1 Monat o.s. max.)

Das einige intressante an der News ist die relativ hohe Summe und ich denke auch eine relativ hohe Laufzeit.

Gruß

BIGPAPA
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27.11.2007 10:58 Uhr von reinhold_messner
 
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@NOIdS: Nö, du liegst falsch. Staaten können "eigentlich" nicht pleite gehen.

Das Geld kommt deswegen aus dem nahen Osten, weil der Herr Al Nahyan ein enger Verwandter von einem ganz bestimmten Einzelaktionär bei Citi ist, der letztens einen Verlust von 5.000.000.000 $ durch die Subprimekrise bekannt gegeben hat. In der Forbesliste der reichsten Menschen findest du ihn trotz des Verlusts noch.
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27.11.2007 11:27 Uhr von stalkerEBW
 
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vielleicht gibts dann ja auch ne größere finzanzspritze für werder bremen nächste saison ;)
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27.11.2007 13:36 Uhr von bigpapa
 
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@ reinhold_messner: Staaten können sehr wohl pleite gehen.

Das funzt so. Ein Staat kann zwar Geld drucken ohne Ende aber die Frage ist. "Was bestimmt den Wert dieses bedruckten Papier". Ist dieser Wert sehr niedrig so fällt er weiter mit jeden neuen bedruckten Zettel den man Geldschein nennt.

Ist ein Staat nicht mehr in der Lage Produkte zu importieren weil keiner seine bedruckten Zettel (diesen "Geld") will ist er im faktischen Sinne pleite.

Ein gutes Beispiel ist das die ehemalige DDR. Die Währung wollte keiner. Also mussten sie Güter die sie nicht selbst produzierten (ink. Rohstoffe) mit "teueren" West-Geld bezahlen. Dies führt dann zum Raubbau an der Infrastruktur und zur pleite.

Den Rest lies bitte unter Begriffen wie Inflation nach.

Gruß

BIGPAPA

p.s. : Wie immer ziemlich grob erklärt.
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27.11.2007 18:11 Uhr von reinhold_messner
 
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bigpapa: Darauf will ich nicht hinaus. Ein Staat kann deswegen nicht pleite gehen, weil er ganz andere Möglichkeiten im Umgang mit seinen Gläubigern hat. Siehe Argentinien.

http://www.zeit.de/...

Und der Inflationsartikel (evtl. auch Währungsreform, "Einführung einer Fremdwährung") in der Wikipedia würde dir vllt auch mal ganz gut tun. ;)

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