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Fußball: Werder Bremen muss sich mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen

Der Arzt von Fußballprofi Ivan Klasnic erhebt schwere Vorwürfe gegen die Mediziner von Bundesligist Werder Bremen.

Laut Professor Arno E. Lison gab es bereits vor sechs Jahren Anzeichen für die Nierenerkrankung des Stürmers. Lison ist sich zudem sicher, dass die Krankheit bei jeder medizinischen Untersuchung hätte auffallen müssen.

Der Verein selbst nahm bisher zu den Vorwürfen nicht Stellung. Vor knapp einem Jahr waren Klasnic zwei Spendernieren eingesetzt worden. Die erste Operation mit der Niere seiner Mutter verlief jedoch erfolglos, die Spenderniere seines Vaters nahm der Körper des Sportler an.


WebReporter: the_insider
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Bremen, Vorwurf, SV Werder Bremen
Quelle: de.eurosport.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2007 13:05 Uhr von zia
 
+2 | -0
 
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Wichtigtuerei: Natürlich. Jetzt im Nachhinein kann jeder Arzt daherkommen und sagen, dass hätte man längst bemerken müssen. Wieso ist er dann nicht vor 6 Jahren an die Öffentlichkeit gegangen oder während der Erkrankungsmonate von Ivan Klasnic. Nein nein, weil das Thema jetzt so langsam durch ist und Klasnic schon wieder Einsätze hatte, kräht kein Hahn mehr nach den Ärzten, da müssen die sich natürlich wieder bemerkbar machen.... Genauso wie alle 6 Monate irgendein damaliger Angestellter des englischen Königshauses auftaucht und ein Buch über Diana rausbringt... Das Thema ist auch beendet und trotzdem kommen wimmer wieder Leute, die durch sowas an Bekanntheit, Ruhm oder Reichtum kommen wollen.
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27.11.2007 13:42 Uhr von the_insider
 
+1 | -0
 
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du magst sicherlich zu einem Teil Recht haben.

Dennoch glaube ich, dass an seiner Geschichte was dran ist. Denn etwas merkwürdig finde ich es schon, dass ausgerechnet bei einem Sportler, der mehr medizinische Untersuchungen hat als jeder normale Mensch, so eine schwerwiegende Krankheit erst so spät entdeckt wird.

Vielleicht ist Klasnic aber auch "mitverwickelt" und wusste von möglichen Gefahren, hat aber nix behandeln lassen, weil er seine Karriere gefährdet sah. Auch möglich. Wäre ja nicht das erste Mal, dass Sportler wider ihrer Gesundheit handeln, nur um im Geschäft zu bleiben.

Ich denke in dem Fall ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
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27.11.2007 20:21 Uhr von stalkerEBW
 
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UPDATE: Prof. Dr. Arno-Ekkehard Lison, der behandelnde Arzt des Werder-Profis Ivan Klasnic, hat aufgrund eines von Radio Bremen Fernsehen in der Sendung „Sportblitz“ am Montag, den 26. November 2007 ausgestrahlten Beitrags, heute, am 27.11.2007, folgende Presseerklärung veröffentlicht:

„Am Montag, den 26.11.2007 hat Radio Bremen entgegen mehrerer ausdrücklicher Willenserklärungen meinerseits einen Beitrag gesendet, in dem scheinbar negative Äußerungen von mir über Werder Bremen vermittelt wurden.

Ich bedaure ausdrücklich, dass in dem Beitrag der Eindruck entstanden ist, meine Worte hätten sich gegen Werder Bremen und dessen Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski gerichtet. Dies ist falsch. Meine kritischen Bemerkungen sollten lediglich für den Umgang mit medizinischen Daten und ärztlichen Verordnungen sensibilisieren.

Zwischen dem Patienten sowie den behandelnden Ärzten und mir gab es in dieser Zeit eine enge und vertrauensvolle Abstimmung der Behandlung.“

Die Erklärung von Prof. Dr. Lison spricht für sich. Werder Bremen verzichtet daher auf eine weitere Kommentierung des Vorgangs.

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