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Sudan: Schüler nannten Teddybären "Mohammed" - Lehrerin in Haft

Eine Lehrerin (54) aus Liverpool (Großbritannien) wurde am vergangenen Wochenende in Khartum (Sudan) ins Gefängnis gebracht. Vor zwei Monaten hatten Schüler (sieben Jahre) einem Teddybären den Namen "Mohammed" gegeben.

Die Erziehungsberechtigten der Kinder fanden die Namensgebung nicht in Ordnung und hatten deshalb eine Beschwerde eingereicht. Der Schulbetrieb wurde vorläufig eingestellt, weil man Angst hat, dass religiöse Fanatiker Anschläge ausführen könnten.

Der Islam erlaubt keine Abbilder vom Propheten und ist Staatsreligion in dem afrikanischen Land. Die Pädagogin kann bis zu einem halben Jahr Haft, 40 Peitschenhieben oder der Zahlung eines Geldbetrages verurteilt werden. Anderen Lehrern zufolge habe sie "arglos einen Fehler" gemacht.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Haft, Schüler, Lehrer, Sudan, Teddy, "Mohammed"
Quelle: www.fr-online.de

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53 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2007 19:15 Uhr von Borgir
 
+32 | -3
 
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meine herren: wie weit sind wir denn schon gekommen, wenn der name eines teddybären zu anschlägen führen kann...unglaublich wie dumm und verbohrt die menschen sind
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26.11.2007 19:17 Uhr von Bochum1907
 
+34 | -10
 
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Es ist eine Schande, ich bin echt wütend, dass diese Fanatiker die wahre Religion so in den Dreck ziehen!

Wenn man dem echten Islam und seinen Regeln folgen würde, dürfte man einen Menschen noch nicht mal Leid hinzufügen, geschweige denn auspeitschen oder gar durch Märtyrertod (Fanatismus) töten, vorallem unschuldige und nichts ahnende.

Ich bitte vom Herzen, dass die Leute, die diese Nachricht gelesen haben, nicht eine völlig falsche Meinung vom Islam zu bekommen. Jeder normaler Moslem (und das ist der Großteil) ist gegen jede fanatische und islamistische Bewegung.
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26.11.2007 19:25 Uhr von kleiner erdbär
 
+14 | -1
 
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wie jetzt...? ich dachte, mohammed wär auch als ganz normaler vorname gebräuchlich?
...oder is da nur muhammed oder ähnliche abwandlungen erlaubt? *grübel*

...kann mich da mal jemand aufklären...??

denn falls mohammed auch als vorname erlaubt ist, dann kann ich doch niemanden dafür bestrafen, dass er einen teddy so nennt, oder?!


jedenfalls find ichs schon krass, wenn die lehrerin deshalb in den knast muss & die schule erstmal geschlossen wird, weil man ANGST vor religiösen fanatikern hat...
ich kenn mich zwar im islam nicht gut aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es im sinne des religionsgründers ist, seine lehre mit schrecken & terror durchzusetzen ... oder doch?!
angst ist imho immer ein schlechter lehrmeister!!!




...da kann ich wiedermal nur sagen:
gott sei dank, dass ich atheist bin...! *fg*
;o)
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26.11.2007 19:32 Uhr von cappucinoo
 
+12 | -23
 
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26.11.2007 19:42 Uhr von El Indifferente
 
+3 | -2
 
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Abartig: Religion und Staat gehören weltweit in jedem Land getrennt.
Bei uns darf, "der höheren Daseinsform an die manche Verwirrte glauben" sei dank, jeder seinen Teddybären so nennen wie er will.
Obwohl ich nicht weiss, wie ein katholischer Pfarrer reagiert, wenn ein Kind ihm in der Kirche erzählt, dass sein Teddybär Jesus Christus heisst.
...oder in Deutschland sogar auch illegal, wenn das Kind meint er heisst Adolf Hitler.
(OK, der letzte Vergleich hinkt etwas)
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26.11.2007 19:49 Uhr von Bochum1907
 
+2 | -1
 
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Es ist erlaubt, seine Kinder bzw. sich nach Propheten zu benennen. So kann z.B. ein Moslem Isa (türkisch für Jesus) heißen, denn im Islam wird Jesus als Prophet angesehen.

Wie El Indifferente schon sagte, ist es meiner Meinung nach auch etwas komisch, einen Teddybären genau diesen Namen zu geben, vielleicht sollte man das eher nicht, aber dafür jemanden zu bestrafen, der nichtsahnend ist (wie die Lehrerin hier), ist inakzeptabel.
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26.11.2007 19:59 Uhr von Valdur
 
+2 | -1
 
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@ Bochum1907: jemand der da unterrichtet ist bestimmt alles andere ausser nichtsahnend man wird nicht einfach so dorthin versetzt, man sollte sich schon ein bisschen vorbereiten...
Wie auch immer diese fanatiker versauen echt den ruf von moslimen da nur bad news good news sind...
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26.11.2007 20:05 Uhr von kleiner erdbär
 
+1 | -0
 
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@ bochum1907 & el indifferente: @bochum
danke für die info... :o)

@el indifferente
glaub nicht, dass der name adolf hitler illegal ist - zumindest nicht für nen teddy.... (allerdings würd ich meinem sohn verbieten, mit jemandem zu spielen, dessen teddy so heißt...!)

wie das allerdings mit menschen ist, die ihr kind so nennen wollen - keine ahnung...?!
wär aber mal interessant zu wissen, ob das explizit verboten ist oder vielleicht im ermessen des standesbeamten liegt?
allerdings hab ich mal gehört, dass die allermeisten menschen, die hitler hießen, sich nach dem 2.wk in zb hilter oder ähnliches umbenennen ließen - insofern wird es schwierig, sein kind adolf hitler zu nennen....
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26.11.2007 20:16 Uhr von andreascanisius
 
+9 | -3
 
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Jaja Islam ist Frieden...
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26.11.2007 20:19 Uhr von Bochum1907
 
+6 | -7
 
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@andreas: Wenn es von dir nicht so provuzierend klingen würde, würde ich dir Recht geben.

In seiner wahren Identität ist es wirklich "Frieden".
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26.11.2007 20:45 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -0
 
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ohne Ironie: Welch ein Verständnis doch dem Islam auf einmal engegengebracht wird, sehr nett.

Besonders schön ist die Zustimmung wenn Bochum1807 postet: "ich bin echt wütend, dass diese Fanatiker die wahre Religion so in den Dreck ziehen!".


Ehrlich ich finde die Einigkeit hier sehr schön, ohne Ironie.
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26.11.2007 20:46 Uhr von andreascanisius
 
+3 | -1
 
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Was mich mal interessiert ist es dann auch anmaßend sich Mohammed zu nennen?...

Islam heißt übrigens nicht Frieden sondern sowas wie "Demut vor Gott" Und für deren Gott sind alle Nichtmoslems ungläubige "Schädlinge" die beseitigt werden müssen.

Die Frage der Wahren "Identität" stellt sich natürlich. meiner Meinung gibt es zwei davon. Einmal die gefährliche und einmal die friedliche Form.

Das Gegenteil muss mir erst mal einer beweisen.

Wie dem auch sei, solche Diskussionen führen zu nix. Die Themen Politik und releigion führen zu keinem Ergebnis sind damit also sinnlos.
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26.11.2007 20:54 Uhr von Lord_Prentice
 
+2 | -3
 
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Steht im Koran nicht sowas wie (Achtung: Sinngemäß!!!) man solle alle nicht gläubigen (ergo nicht moslems) töten???

Nenne ich jetzt nicht gerade friedlich...aber hey im Mittelalter gab es auch in Europa solche Tendenzen...Kreuzzüge und ähnliches!!!

Also die die fest daran glauben das Religion (ja alle Religionen sind gemeint) friedlich ist, richten idR. wenigstens keinen Schaden an!

Bis dahin ihr gläubigen Schafe...(ja das meine Ich genau so. Es soll ein reiner Vergleich sein und soll niemanden persönlich beleidigen)
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26.11.2007 20:56 Uhr von Bochum1907
 
+3 | -4
 
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@Andreas: (bisschen Islam-Kunde): Es ist zumindest erlaubt, sich Muhammed (türkisch) bzw. (Mohammed in Deutsch bzw. glaube ich auch arabisch) zu nennen.

"Demut vor Gott" höre ich zum ersten Mal. Was meinst du damit?

"Und für deren Gott sind alle Nichtmoslems ungläubige "Schädlinge" die beseitigt werden müssen."

Das stimmt so nicht. Nichtmoslems sind "einfach nur" "Ungläubige", man hat aber nicht das Recht, diese zu "beseitigen". [Nach dem Islam, werden sie Ihre Strafe durch Allah, sprich durch den jüngsten Gericht bekommen]. Allgemein jemanden zu Weh zu tun, geschweige denn zu töten ist auf keinen Fall erlaubt, sofern man nicht selber angegriffen wird.
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26.11.2007 21:12 Uhr von faboulous
 
+0 | -2
 
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@ Chorkrin: Von welchen "Plagen" redest du??? Weisst du, was eine Plage ist? Du meinst evtl. Balgen............. oh Mann.
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26.11.2007 21:27 Uhr von andreascanisius
 
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@Bochum: Wie ich bereits sagte. Es gibt zwei Arten von Islam. Genau wie in den meisten anderen Religionen. Kann doch wohl keiner abstreiten, dass es auch die Sorte Moslems gibt die sich alle anderen Religionen eingelocht wünschen.

Das Problem sind die, die sich streng an den Koran halten.

Christen die sich streng an die Bibel halten würden, wären auch gefährlich. Denn wer schonmal beide Bücher gelesen hat, weil er mal jede Menge Zeit hatte, wird festgestellt haben, dass beide Bücher voller Aufforderung zur Brutalität sind.

Zum Beispiel wird detalliert beschrieben wie Ehebrecher zu bestrafen sind. In der Biebel und im Koran, gleichsam brutal.

Von Wegen...Allah wird sie später richten ^^

Im Grunde genommen ist die moderne Auslegung beider Bücher falsch. An einer Passage: "Ehebrecherinnen sollen gesteinigt werden" oder ähnliches gibt es nichts auszulegen.

Radikale bzw. konsequente gottesbuchtreue Religion ist der größte Feind der modernen Welt.
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26.11.2007 21:49 Uhr von Bochum1907
 
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Wieder bisschen Reli-Unterricht: Das grösste Problem, (in beiden Religionen),
ist das falsche Interpretieren der Bücher.

Eben genau die, die sich nach dem Koran halten, sind "gute" Moslems und sprengen sich nicht in die Luft.

Fragt sich dann aber nur, warum es denn dann Leute gibt, die sich in die Luft sprengen, mit Flugzeugen Attentate ausüben, sich als Märtyrer ausgeben und eine Weltreligion in den Dreck ziehen.

Das frage ich mich auch, ja. Wenn man aber bedenkt, unter welchen Umständen die Menschen im nahen Osten (Iran, Irak, Syrien, Afghanistan) leben, dann erscheint es klar. Unterdrückung, Armut, Einreden, falsche Ideologien und Beeinflussung. Meistens steckt hinter den Drahtziehern dann auch noch politische Hintergründe.
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26.11.2007 22:02 Uhr von jsbach
 
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Total bescheuerte: Einstellung der Schulbehörden und dieser Staatsreligion. Was würde den geschehen, wenn ich meinen Hund - den ich nicht habe - den Namen Petrus geben würde? Würde ich dann auch Haue bekommen?
Bei uns hier mit Sicherheit nicht.
Dass sind die wahren Fanatiker.
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26.11.2007 22:08 Uhr von andreascanisius
 
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@Bochum: Wenn solche Selbstmordattentate nicht klar durch den Koran gestützt wären, würden sie sich kaum umbringen.

Das waren immerhin keine Dumköpfe.
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26.11.2007 22:13 Uhr von Bochum1907
 
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So schlau sind die Leute nun auch wieder nicht, warum üben die denn dann Selbstmordattentate aus, an dem auch zahlreiche Moslems sterben? Ergibt das Sinn?

Und ich kann dir garantieren, dass im Koran nicht steht, entführ Flugzeuge und lenke sie in den WTC, damit möglichst viele Menschen umkommen, egal ob Moslems dabei sind oder nicht und du wirst dafür mit dem Paradies belohnt. 100% nicht.
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26.11.2007 22:25 Uhr von LoneZealot
 
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Fatwa: Im Islam geht es nicht nur nach dem dem Koran sondern auch nach jeweiligen Fatwas, sprich Rechtsgutachten.

Das Problem liegt darin, dass es verschiedene Fatwas zu dem Thema gibt.
Der Islam ist nicht wie die katholische Kirche, es gibt keine eindeutige Hierarchie. Deshalb können sich Fatwas auch widersprechen.
Viele Fatwas werden nicht veröffentlicht weil sie für zu abstrus gehalten werden und man befürchtet, den Islam dadurch in ein schiefes Licht zu stellen.
Es gibt deshalb sowohl Fatwas FÜR Selbstmordanschläge , aber auch gegen diese.
Om Übrigen gibt esauch eine Fatwa die dazu aufruft ROM islamisch zu befreien, es gibt ja genügend Moslems in Europa die das auch "ohne Schwert" tun könnten. ;-)

Der Islam ist wesentlich mehr als im Koran steht, deshalb ist die Ausage "Aber das steht so nicht im Koran" auch unsinnig.
Die katholische Kirche hat auch den Zölibat und das steht auch so nicht in der Bibel.
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26.11.2007 22:36 Uhr von Bochum1907
 
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@Laca, [keine Beleidigungen anderer User - edit; Steph17]

Ich würde dir zu Herzen legen, diese Grundlagen im Islam durchzulesen, kostet dich vielleicht 15 Minuten, aber ich bin mir sicher, dass du dann etwas mehr Ahnung, und vorallem Richtige Ahnung haben wirst.

[Link editiert; Steph17]
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26.11.2007 22:44 Uhr von andreascanisius
 
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Diesen Scheiß kannst dir in die Haare schmieren.

Wie wäre es mal mit einer unabhängigen Quelle?

Naja, warten wir mal ab bis der erste massive Anschlag auf Deutschland erfolgt. Ob wir dann immer noch alle so siplomatisch sind :)

Und der wird kommen, da bin ich fest von überzeugt. Auch wenn es das Dümmste ist was sie tun könnten. ^^
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26.11.2007 22:57 Uhr von faboulous
 
+1 | -3
 
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@ andreascanisius: Hast du nen Schaden? Wo wird in der Bibel zu Brutalität aufgerufen? Nicht umsonst gibt es das Alte und Neue Testament als Kontrast zieinander. Jesus hat gesagt: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst." Und danach soll man sich richten. Von wegen Brutalität...
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26.11.2007 22:58 Uhr von metin2006
 
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Hätte sie besser aufpassen sollen. Vielleicht steckt doch Absicht dahinter. Andere Länder andere Sitten. Wir müssen uns anpassen, die soll sich auch anpassen.

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