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Papst Benedikt XVI. wird dem Dalai Lama keine Audienz gewähren

Im Dezember dieses Jahres weilt der Dalai Lama zu einem Besuch in Italien. Ursprünglich war geplant, dass sich der Dalai Lama und der Papst während dieser Zeit treffen werden.

Nun wurde bekannt, dass das geplante Treffen am 13. Dezember abgesagt wurde. Die Absage wurde inzwischen seitens des Vatikans bestätigt.

Italienischen Medienberichten zufolge erfolgte die Absage auf Drängen Chinas.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Benedikt XVI., Dalai Lama, Lama, Audienz
Quelle: www.n-tv.de
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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2007 14:54 Uhr von S8472
 
+40 | -4
 
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feiglinge: jetzt hat schon die kirche angst vor china.
langsam wird das echt lächerlich. vorallem sollte die mischung von kirche und politik endlich aufhören!
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26.11.2007 14:55 Uhr von Gountlet
 
+26 | -4
 
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genau: sehe ich genauso wie mein Vorredner
der eine spricht von heiligem Krieg der andere von heiligem Land
so ein Mist...
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26.11.2007 15:12 Uhr von bigtwin
 
+33 | -3
 
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Angst vor China: daß ich nicht lache. Der Vatikan hat also Angst vor China. Ich dachte, der Papst sei nur Gott zur Rechenschaft verpflichtet. Hat er Angst, daß China ein Veto beim Herrgott einlegen könnte und er damit nicht in den Himmel kommt.
Ich glaube eher, daß der Vatikan Angst vor einem überaus weisen alten Mann hat. Der könnte ja unangenehme Wahrheiten aussprechen, die keiner widerlegen kann...
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26.11.2007 15:12 Uhr von Bibi66
 
+18 | -1
 
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Zuerst hab ich mir auch gesagt Papa Ratze hat "keine Eier" (im Sinne von "un hombre sin huevos", was nu nichts mit den Testikeln zu tun hat), lässt sich von den Chinesen da was diktieren.

Andererseits ist die Lage der Christen in China auch in keinster Weise die rosigste welcher.
Ich könnte hierbei also zu Gunsten von Papa Ratze annehmen, dass er aus diesem Grund keine Audienz gewährt, um mögliche Repressalien gegen Christen im Allgemeinen und christlichen Würdenträgern von Mönch/Priester bis Bischof im Besonderen zu vermeiden bzw. um hierbei einen möglichen Dialog nicht zu gefährden. Quasi aus Verantwortung den Gläubigen seiner Religion gegenüber.

Was aber genauer dahinter steckt, das wissen wohl nur Papa Ratze und Tenzin Gyatso.

Den italienische Medienberichten... denen trau ich da mal lieber nicht soooo ganz über den Weg... wäre il Pappa Italiener, wären die Berichte wohl vielleicht etwas anders...

Hasta Luego
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26.11.2007 16:09 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+13 | -4
 
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gut zu wissen dass der papst nichts mit einer friedlichen religion zu tun haben will...

wenn er zum dialog mit den moslems bereit ist, sollte der dalai lama eine selbstverständlichkeit sein....
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26.11.2007 16:11 Uhr von Andana
 
+5 | -0
 
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Peinlich: Peinlich peinlich, dass sich der Papst von Peking einschüchtern lässt, das hat ja nicht mal unsere Bundeskanzlerin gemacht, und bei ihr hängt politisch ja noch ne ganze Menge mehr dran.
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26.11.2007 16:14 Uhr von BurnDaddy
 
+3 | -0
 
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@holzi: Naja, man weiß ja nicht was für Gründe er dafür hat. Es wird mit Sicherheit nicht so sein, dass er mit dieser Religion nichts zu tun haben will.
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26.11.2007 16:31 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+3 | -0
 
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@ burndaddy: das ist sogar mit sicherheit richtig... aber da fragt bald keiner mehr nach... der eindruck den man hat ist, dass er nichts mit denen zu tun haben will...

die gründe interessieren leider nicht...
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26.11.2007 16:49 Uhr von Mi-Ka
 
+4 | -0
 
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So einfach ist das nicht: In China gibt es zwei katholische Kirchen.
Die Untergrundkirche, die von der chineschischen Regierung nicht anerkannt wird, und die Katholisch Patriotische Vereinigung, die vom Vatikan bislang nicht anerkannt wurde.
Und es scheint so, dass es eine Chance auf Annährung geben könnte, der aber durch eine Audienz zunichte gemacht worden wäre.
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26.11.2007 16:58 Uhr von Yuggoth
 
+2 | -2
 
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Schwache Aktion Ratze aber als ehemaliger Chef-Inquisitor könntest Du Respekt aber keine Angst haben, oder sind Deine Hostien auch schon "Made in China"?
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26.11.2007 17:41 Uhr von cappucinoo
 
+2 | -0
 
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schach: wenn die kirche jetzt schon vor regierungen zittert dann seh ich schwarz
der alte johannes paul hätte sich im leben niemals von politikern unter druck setzten lassen!
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26.11.2007 17:48 Uhr von Izo84
 
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Angst vor Repressionen: Ich kann den Papst sehr wohl verstehen, er hat Angst, dass seine Schäfchen in China Repressionen ausgesetzt würden.
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26.11.2007 19:00 Uhr von Borgir
 
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schon seltsam: dass keiner den konflikt mit china sucht...aber frau merkel fand den besuch des dalei lama toll, aber während china wetterte sagte die gute frau nix dazu, erst als die wellen sich geglätte haben, und das findet sie auch noch ganz toll......armes deutschland
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26.11.2007 19:47 Uhr von Götterspötter
 
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:) nunja man muss den alten Mann aus Rom aber auch verstehen ....

wer würde schon gern seinen "Meister" einladen ... wenn man nicht mal "Schüler" bei Diesem war

*zwinker
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26.11.2007 19:58 Uhr von JCR
 
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Das hat wohl durchweg weltliche Gründe. Etwa 100.000 Chinesen konvertieren jährlich zum Katholizismus, Benedetto will seine neuen Schäfchen natürlich nicht gleich wieder vergraulen.
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26.11.2007 19:58 Uhr von El Indifferente
 
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Zwickmühle: Als Atheist könnte ich ja loswettern, dass die Kirche ja seit Jahrhunderten immer den Schwanz eingekniffen hat, wenn es darum ging gegen Diktaturen eine deutliche Position einzunehmen.

Hier tut mir der Papst aber leid (das ich das mal sage hätte ich mir auch nicht träumen lassen). Findet das Treffen statt, werden Christen in China sicher Repressalien erleben. Wofür? Für eine symbolische Geste?
Findet es nicht statt, dann steht der Vatikan als "Feigling" da.

Das der Papst Angst vor dem Dalai Lama hat glaube ich ja nun wirklich nicht. Der Dalai Lama ist bekannt dafür mit anderen Religionen äusserst offen und einfühlsam umzugehen. Dieser Mann ist noch niemals einem Gastgeber "auf die Zehen gestiegen". Deshalb ist der Dalai Lama doch weltweit so beliebt. Er ist ein Mensch, der so friedvoll ist, dass er niemals einem anderen Menschen absichtlich weh tun würde. Nicht einmal mit Worten.
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26.11.2007 21:10 Uhr von fubuliliyu
 
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also ich verstehe den papst: ich würde auch keinen ins exil geschickten und vor allem dauernd grinsenden lama bei mir zu hause aufnehmen!!!!
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26.11.2007 22:08 Uhr von jsbach
 
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Als Christ frage ich: mich auf Grund der Ausladung warum Benedikt XVI. da in die Knie gegangen ist.
Gerade wenn es um die Würde und Achtung der Menschenrechte geht, dann diese falsche Demut?
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26.11.2007 22:14 Uhr von schattenlos
 
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Lange Tradition: Die katholische Kirche pflegt eine lange Tradition des Einknickens vor verschiedensten Despo... ähm Herschern und Organisationen! Warum sollte sich das ausgerechnet jetzt ändern - mit einem tradionalistischen Papst an der Spitze?
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27.11.2007 01:22 Uhr von Aeternidas
 
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Wir brauchen mehr Lamas! Für mich ist der Dalai Lama ein sehr höflicher Mensch der für einen guten Umgang miteinander einsteht, unabhängig vom Joch des Kapitalismus waltet und sich trotz Fremdherrschaft Chinas nicht kleinkriegen lässt.

Dass die Kirche nun so etwas macht ist ein wirkliches Armutszeugnis und widerstrebt sogar den eigenen christlichen Prinzipien, die in ihrer Urform von denen des Dalai Lamas garnicht mal so stark abweichen.
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27.11.2007 08:10 Uhr von asparagin
 
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Die Wahrheit ist doch das unsere Bundeskanzelerin nicht gedacht hätte, dass China so eine Welle macht. Sonst hätte die den auch nicht eingeladen. Aber nachdem das Kind sowieso in China in den Brunnen gefallen ist kann man sich vor den Kameras trotzig zeigen. Die Wahrheit ist, dass das Kanzleramt da vollkommen naiv drangegangen ist.
Intelligenz erwache.....man muss auch nicht jeden Scheiß in den Medien glauben auch nicht wenn er in der Tagesschau läuft !
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27.11.2007 12:45 Uhr von kopfkino
 
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Friedliche Religion? Davon konnten die Bauern Tibets, die unter dem Joch des Klerikaladels litten, sicher ein Liedchen singen. Nicht, dass die Katholische Kirche und der Pope was tolles wären, aber der Lama ist nun keinen Deut besser. Es wäre durchaus angebracht, sich mal etwas kritischer mit der Geschichte Tibets zu befassen, insbesondere auch mit der Rolle des Dalai Lama und seiner Truppe.
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27.11.2007 16:15 Uhr von aquarius565
 
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Kein Wunder: Papst Benedikt der 16. ist totaler Gegner von Dalai Lama, denn Sternzeichen Widder und Sternzeichen Krebs gehen auf keinen Fall zusammen. Ausserdem predigt Dalai Lama Toleranz, die Kirche war noch nie tolerant gegen andere Glaubensrichtungen. Wieso sollte unser Papst, er ist ja ein Deutscher, tolerant gegen Dalai Lama sein, da viele Europäer in Dalai Lama und dem Buddhismus eine gute Religion sehen?
Aufwiederlesen
Aqua565
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27.11.2007 16:46 Uhr von Telli40
 
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Diplomatie immer richtig? Diplomatisch gesehen hat er sich vielleicht richtig verhalten,aber Jesus hätte sich sicher anders entschieden, wobei auch er sehr diplomatisch sein konnte. In Fragen auf die es nur ein ja oder nein gab, kannte er allerdings keine Kompromisse, sonst würde es heute auch keine Christen geben
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27.11.2007 18:51 Uhr von scuba1
 
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Audienz: Die Kirch hat in kniffligen Situationen schon immer den Schwanz eingezogen, egal zu welcher Zeit es auch immer war.

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