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In hoch gelegenen Observatorien sind die Forscher in Lebensgefahr

Die Observatorien werden immer öfter auf hoch gelegenen Gebieten gebaut, um eine bessere Sicht auf das Weltall zu haben. Die Forschungsanlagen liegen dabei oft mehrere tausend Meter über dem Meeresspiegel. Für die Astronomen die dort arbeiten birgt dieser Arbeitsplatz aber einige Gefahren.

Ab 2.000 Meter kriegt der Mensch Probleme wegen des Sauerstoffmangels. Die Folge kann die Höhen- und D'Acosta-Krankheit sein, die eine Menge Symptome hervorruft, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Erbrechen, Ödeme, Kopfschmerzen und Atemnot. Ab 3.000 Meter wird es extremer.

Ohne Akklimatisierung geht in dieser Höhe nichts mehr. Ein neues Teleskop soll in Chile bis 2011 auf einer Höhe von 5.050 Metern stehen. Das Alma (Atacama Large Millimeter Array) stellt Mensch und Material auf eine große Prüfung. Es sollen Studien erstellt werden um die Sicherheit zu gewährleisten.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, Forscher, Lebensgefahr
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2007 15:20 Uhr von PortaWestfalica
 
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Die Quelle ist sehr umfangreich, deshalb konnte ich nicht alle interessanten Informationen in die News einbringen. Ich kann nur empfehlen die Quelle zu lesen.
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25.11.2007 15:57 Uhr von metzner
 
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Und von so hoch oben koennen sie runterfallen: Also ich haette das echt nicht gedacht, dass man sich bei 2000 Meter schon akklimatisieren muss.
Da hab icih wohl was falsch gemacht?
Hat nicht deshalb Hannibal (nicht Lecter sondern der mit den Elefanten) auf seinem Weg nach Rom Schwierigkeiten gehabt?
Eigentlich ist diese News also keine, da das Problem ja schon Jahrtausende bekannt ist!!

Nun zum eigentlichen Punkt:
Bei dem Alma in 5050 Meter Hoehe ist es natuerlich ein Problem...
Und deshalb wird die Wetterstation auf dem Mt. Everest auch vollautomatisch betrieben!
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25.11.2007 16:42 Uhr von Summersunset
 
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@hotmaster: Aber die Menschen wurden oft dort geboren und haben sich mit der Zeit daran angepasst. Wenn ich dich jetzt auf 3500 Meter höhe setzen würde, würdest du auch Probleme bekommen. In sechs Monaten wahrscheinlich nicht mehr aber die Forscher werden wahrscheinlich mal unten mal oben arbeiten und sich so nie über einen längeren Zeitraum an die Höhe anpassen können.
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25.11.2007 18:09 Uhr von SaxenPaule
 
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"Ab 3.000 Meter wird es extremer": "Ohne Akklimatisierung geht in dieser Höhe nichts mehr."

Also wenn ich Ski fahre bin ich auch häufiger mehrere Stunden über 3000m, mind. aber über 2000 Meter damit da überhaupt Schnee liegt ;-).

Aber Atemnot hatte ich auf dieser Höhe noch nie. Eher im Gegenteil... da oben lässts sich eigentlich sehr gut atmen (wegen der guten Luft und so ;-)).

Natürlich wirds auf 5000 Metern schon kritisch .. keine Frage.. aber dass es ab 3000 Meter "nicht mehr geht" halte ich erstmal für ein Gerücht.

Oder gibts da Unterschiede in den Regionen der Erde?

PS: Habe auch noch nie sowas gehört wie: "Knochenjob im Bergrestaurant. Ohne Atemgerät geht nichts mehr."
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25.11.2007 21:56 Uhr von TeamKiller
 
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@Paule: Wenn du nur im Urlaub auf dem Berg bist gehts ja... aber sei mal nen Jahr dort oben!
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25.11.2007 22:31 Uhr von intuitiv7
 
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@hostmaster: @hostmaster hat nun mal recht es geht, die frage sollte lauten ob ich mich anpassen will und möchte in einer sochen höhe zu leben...

...auf der anderen seite könnte sowas auch rein technisch sein und per coputer gestuert werden, dafür braucht man keine menschen mehr da oben, das geht online von berlin aus *g*
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29.11.2007 18:19 Uhr von marshaus
 
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das problem: ist .....vielleicht sollte man nur mitarbeiter nehmen die willig sind dort zu arbeiten.....galaube schon wenn eine dort hingeht und gleich jammert wird er sich nie anpassen koennen

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