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Erstmals Nominierung einer Sprache für den Friedensnobelpreis?

Zwei Schweizer Abgeordnete haben die Plansprache Esperanto für den Friedensnobelpreis 2008 vorgeschlagen. Sie reichten den Antrag bereits vor einigen Tagen ein, berichtete die Schweizer Esperanto-Gemeinschaft am Donnerstag.

Im kommenden Jahr feiert die Sprache ihr 100-jähriges Jubiläum. Sie wurde 1908 von dem Polen Ludwik Lejzer Zamenhof entwickelt.

Das Ziel von Esperanto ist es, die Verständigung innerhalb der menschlichen Gesellschaft zu fördern. Die internationale Gemeinschaft benutzt die Sprache auf Reisen, Brief -und Internetfreundschaften und bei Treffen.


WebReporter: prof.fresh
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frieden, Sprache, Friede, Nominierung, Friedensnobelpreis
Quelle: www.baz.ch

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2007 15:11 Uhr von prof.fresh
 
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Die Idee eine Sprache für den Friedensnobelpreis zu nominieren ist hervorragend. Dadurch wird die breite Masse auf die Möglichkeit des Erlernens von Esperanto aufmerksam gemacht. Vielleicht wächst das Interesse innerhalb der Bevölkerung an, diese relativ leicht zu erlernende Sprache zu benutzen und zu fördern.
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25.11.2007 15:54 Uhr von terrordave
 
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nun ja: esperanto hat sich aber in den hundert jahren kaum durchgesetzt...vielleich sollte man eher englisch nominieren, was ja faktisch die welt(hilfs)sprache ist?
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25.11.2007 17:47 Uhr von riddick
 
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Was ist mit Lojban? Lojban ist quasi Esperanto 2.0 - völlig ohne Ausnahmen und verdammt logisch.

http://de.wikipedia.org/...
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25.11.2007 22:24 Uhr von Miki_ltfd
 
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schlecht recherchiert: Esperanto wurde von dem Polen Ludwig Zamenhof erfunden. Soweit stimmt das. Allerdings war es 1887. Die Bremer Esperantogruppe hat schon im letzten Jahr ihr 100 Jähriges Jubiläum gefeiert.

Was heißt nicht durchgesetzt? Es is vielleicht keine Sprache mit der man sich spontan auf der Straße verständigen kann. Trotzdem hat sie sehr viele Anhänger und es gibt sehr viele Leute, die sie sprechen.

Englisch vor zu schlagen is ne sehr schlechte Idee. Esperanto gehört zu keinem Land was bei Englisch schon anders aussieht. Da kannste dann auch Chinesisch nehmen. Laut Wikipedia:

Englisch Sprecher: Geschätzte 340 Millionen Muttersprachler, 350 Millionen bis 1 Milliarde Zweitsprachler.

Chinesisch: Sprecher: 1,2 Milliarden
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25.11.2007 22:30 Uhr von jsbach
 
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Wie schon Terrordave schreibt, hat sich das Esperanto nicht durchsetzen können.
Ist zwar ein schlechter Vergleich: Die Kurzschrift (Steno) war früher auch sehr beliebt aber hat jetzt im Zeitalter der elektronischen Möglichkeiten stark an Beachtung eingebüßt.
Gut, im Bundestag wird trotz dieser Mittel immer noch mitstenographiert.
Vorschlagen kann man ja dies, aber die Praxis dafür sieht wohl relativ nüchtern aus.
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26.11.2007 12:39 Uhr von Nihilist1982
 
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Warum die müh? Lassen wir den 3.Weltkrieg entscheiden welche Sprache den ewigen Frieden darstellt! :o)
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26.11.2007 12:59 Uhr von Mathimon
 
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Der seelenlose Bolzen: Super Idee ne Sprache vorzuschlagen, die außer ein paar Gutmenschen sowieso niemand spricht. Also wenn sowas nominiert wird, dann schlage ich einen"seelenlosen Bolzen" (Simpsonfans dürfte das etwas sagen) für den Friedensnobelpreis vor.
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26.11.2007 14:08 Uhr von BitteBrigitte
 
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Gibt es keinen einzigen Menschen mehr, der diesen: verdient? Traurig.
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27.11.2007 03:57 Uhr von Martin1972
 
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Gute Idee! Im vorliegenden Fall ist wohl nicht das Esperanto als Sprache vorgeschlagen worden, sondern der Esperanto-Weltbund für seine tatsächlichlichen Bemühungen um den Frieden in den Weltkriegen und danach. Würde die Auszeichnung tatsächlich verliehen würden damit auch die vielen Mitglieder geehrt, die sich tatsächlich für Frieden eingesetzt haben. Esperanto wird heute aber auch von vielen Menschen rein praktisch verwendet, sei es auf Esperanto-Treffen, um im Ausland kostenlos zu übernachten, für Berufszwecke, um einen billigen Reiseführer im Ausland zu haben oder um einfach Internet-Freundschaften zu pflegen. Das ist auch vollkommen legitim!
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27.11.2007 10:45 Uhr von Fervojo
 
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UEA ( Esperanto-Weltbund) wird vorgeschlagen: Zwei Schweizer Abgeordnete - Francine John-Calame und Gisèle Ory - haben die Universala Esperanto-Asocio, die 1908 gegründet wurde, vorgeschlagen und nicht die Plansprache Esperanto, die heuer 120 Jahre alt wurde.
Mehr bei: http://www.uea.org

Das österr. Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ist das erste Ministerium in der EU welches in Esperanto informiert.
Siehe: http://www.arbeitsinspektion.gv.at/...

China Radio International sendet täglich eine Stunde in Esperanto: http://esperanto.cri.cn
Hören Sie sich das an!
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27.11.2007 10:45 Uhr von Fervojo
 
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UEA ( Esperanto-Weltbund) wird vorgeschlagen: Zwei Schweizer Abgeordnete - Francine John-Calame und Gisèle Ory - haben die Universala Esperanto-Asocio, die 1908 gegründet wurde, vorgeschlagen und nicht die Plansprache Esperanto, die heuer 120 Jahre alt wurde.
Mehr bei: http://www.uea.org

Das österr. Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ist das erste Ministerium in der EU welches in Esperanto informiert.
Siehe: http://www.arbeitsinspektion.gv.at/...

China Radio International sendet täglich eine Stunde in Esperanto: http://esperanto.cri.cn
Hören Sie sich das an!
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27.11.2007 21:28 Uhr von Fervojo
 
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UEA-Nominierung für den Friedensnobelpreis: Zwei Schweizer Abgeordnete - Gisèle ORY und Francine JOHN-CALAME haben nicht die Plansprache Esperanto für den Friedensnobelpreis 2008 vorgeschlagen, sondern den Esperanto-Weltbund (Universala Esperanto-Asocio - Abk UEA). Im kommenden Jahr feiert nämlich UEA ihr 100-jähriges Jubiläum.
Mehr über UEA bei: http://www.uea.org
Die internationale Sprache Esperanto wurde heuer 120 Jahre alt.
Das österreichische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit informiert als erstes Ministerium in der EU in Esperanto. Siehe: http://www.arbeitsinspektion.gv.at/...
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28.11.2007 09:14 Uhr von Fervojo
 
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Neuer Rekord: 615 Hörerzuschriften für Esperanto: Die Esperanto-Redaktion von China Radio International erhielt im Monat Oktober 615 Hörerzuschriften. Das ist ein neuer Rekord! Das Programm "Leterkesto" (Briefkasten) vom 26.11.2007 kann man bei
http://esperanto.cri.cn
hören, man braucht nur "Lundo" (Montag) anklicken.

64% für Esperanto und nur 11% für Englisch.
Das ist der heutige Stand der Standardumfrage:
Welche Sprache für Europa?
Siehe: http://derstandard.at/...
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28.11.2007 20:00 Uhr von tertius
 
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@Miki_ltfd: Ludwik Lejzer Zamenhof war kein Pole
Esperanto ist das Werk eines russischen Juden. Sein Vater war Russe und atheistischer Jude, Die Mutter gläubiger Jude. Er wurde im russischen Zarenreich geboren. Er wollte russischer Schriftsteller werden. Etwas polnisch hat er von der Strasse gelernt. Bialystock hat damals zum russischen Reich gehört. Die Erstausgabe von Esperanto wurde auf russisch verfasst.

Auch wenn des Wort Jude gegen die Nettiquette in diesem Forum verstößt. Zamenhof war ein russischer Jude und kein Pole.

Die Ehre für dieses großartige Werk der Völkerverständigung gebührt dem jüdischen Volk und auch die Russen können stolz sein auf ihren Landsmann.

Schmücken wir die Polen nicht mit fremden Federn.

PS: Verstehe aber trotzdem nicht warum man meinen Beitrag das Zamenhof ein russischer Jude war gesperrt hat, weil ich gegen Netiquette verstoßen hätte. Ist für die Shortnewsmoderatoren das Wort Jude ein Schimpfwort????? Fragen über Fragen. Paranoia.
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29.11.2007 10:53 Uhr von Fervojo
 
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Esperanto als Brückensprache: Die Städte Herzberg am Harz (Deutschland) und Góra (Polen) verwenden Esperanto als Brückensprache.
Siehe: http://www.herzberg.de/...
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29.11.2007 22:54 Uhr von dks
 
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weltsprache: Es ist eine vom Prinzip her gute Idee, aber leider wird sich diese Sprache nicht durchsetzen.
Da Englisch Weltsprache ist, aber genau das finde ich nicht fair, denn ich kann in meiner Muttersprache auch gut argumentieren und verhandeln... aber in Englisch?? Meiner Meinung: eine Sprache die alle neu lernen müssen, um der Gleichberechtigungs willen. Man könnte diese Sprache rational und ohne ausnahme regelungen aufbauen, sodass diese zudem nicht schwer zu erlenen ist.
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30.11.2007 08:58 Uhr von Fervojo
 
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Völkerverständigung: Völkerverständigung heißt, dass jeder mit jedem reden kann, über Gott und die Welt.
Völkerverständigung heißt, dass jeder von uns eine zweite Sprache lernen kann, die einfach, leicht und für alle gleich sein muss, damit keiner bevorzugt wird.
Gibt es so eine Zweitsprache, die einfach, neutral, ausdrucksstark, schön und für jedermann ohne allzu großen Aufwand erlernbar ist?
Ja, ESPERANTO - geplant wie der EURO - erfüllt alle genannten Bedingungen nicht nur theoretisch, sondern ist in über hundertjähriger Praxis von Millionen von Menschen in aller Welt längst zu lebendigen internationalen Sprache geworden.
Mehr über Esperanto bei http://www.esperanto.net
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30.11.2007 16:28 Uhr von lupiro
 
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Eine Gute Idee: Die Idee den Esperanto-Weltbund (UEA) für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen finde ich sehr gut. Wer sich mit dessen Geschichte beschäftigt kommt sehr schnell drauf, dass diese Organisation es verdient hat. Für Kritiker hier zwei Literaturempfehlungen:
Lins: Die Gefährliche Sprache - die Verfolgung der Esperantisten unter Hitler und Stalin.
Sikosek: Die neutrale Sprache - eine politische Geschichte des Esperanto-Weltbundes

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