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Liquiditätsprobleme: EZB erhöht Geldmenge in der nächsten Woche

Wie schon im August plant nun die EZB, die Finanzmärkte nächste Woche mit einer ungenannten Summe zu unterstützen.

Nachdem die Liquidität der Finanzmärkte aufgrund des Misstrauens zwischen den Banken sehr eingeschränkt ist, muss die EZB eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern.

Die Aktion der EZB zeigt, dass Europa stärker von der US-Immobilienblase in Mitleidenschaft gezogen wird als angenommen.


WebReporter: sv3nni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Woche, Erhöhung, EZB, Liquidität
Quelle: www.ft.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2007 04:13 Uhr von sv3nni
 
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Sieht so aus als würde uns die Immo-blase noch ein Weilchen erhalten bleiben - vor allem warten in ES,UK und FR ja schon die nächsten. Auch ob die 900Mrd Kreditkartenschulden der US-Bürger schon ausgestanden sind bleibt abzuwarten..
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25.11.2007 10:55 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Vielleicht sollte man lieber etwas dagegen tun: als nur die Symptome bekämpfen. Oder nicht?

Mehr Geld zu drucken bringt doch nur, dass im Endeffekt das Geld im Umlauf noch weniger Wert ist, oder nicht?
Geld ist ja auch nur eine Ware, deren Preis sich nach Angebot und Nachfrage richtet.

Vielleicht sollte man lieber mehr den Banken auf die Finger schauen. Denn dort wird das meiste Geld verprasselt und es gab nicht nur eine Weltwirtschaftskrise, die durch die Banken ausgelöst wurde. Man könnte sogar die Mitschuld am 2.Weltkrieg auf die Banken schieben, weil diese einfach zu starrsinnig aggieren und dann immerwieder einfach irgendwie "platzen".

Oder nicht?
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25.11.2007 12:56 Uhr von Steamrunner
 
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Hab auch manchmal Liquiditätsprobleme, mir druckt auch niemand was. :D

Für die Manager und Co. lohnt es sich, je mehr Geld im Umlauf ist, umso stärker die Inflation. Effekt ist das die Reichen noch reicher werden und die Armen noch ärmer und die Mittelschicht dazwischen wird kondequent aufgelöst.
An einer Inflation verdienen immer diejenigen, die bereits großes Kapital haben und es in wertbeständige Objekte umwandeln können, wie Gold, Immobilien usw.
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25.11.2007 13:24 Uhr von algates
 
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So einfach ist das nicht: Dass die EZB neues Geld rausgibt, heißt nicht, dass sie einfach ein wenig was nachdrucken und das dann jemandem schenken. Die EZB kauft lediglich irgendwelche Wertpapiere oder andere Währungen auf und bezahlt diese mit Bargeld. Dadurch wird die Geldmenge M3 erhöht, was nur dann zu tatsächlicher Inflation führt, wenn diejenigen, die größere Summen an Geld in ihrem Strumpf bunkern, das alles auf den Markt schmeißen. In dem Fall würde die EZB allerdings wieder eingreifen und ihre Wertpapiere wieder veräußern, um die Geldmenge auf dem Markt konstant zu halten.
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25.11.2007 14:47 Uhr von JR-Europe.de
 
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@algates ... also mit Nichts was wiederum Virtuelles kaufen und davon noch Leben können. Hey, wenn das so wäre, ist ja Schlaraffenland.
Kein Wunder, dass über Inflation, immer mal wieder das "Nichts" nach einem Gesamtzeitraum von 30-40 Jahren komplett(!) vernichtet werden muß, sonst hat man ja bald nicht mal mehr "Nichts".

Grüße JR-E
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25.11.2007 16:02 Uhr von Ru5hh0ur
 
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@permanenteMiesfresse: wenn man kA hat einfach mal die fresse halten!

es wird geld in den umlauf gebracht damit ein gleichgewicht zwischen güter und geldmenge geschafft wird um deflation bzw inflation zu verhindern.
ggf. können die auch ihr kapital aus der wirtschaft abziehen, wenn eine inflation droht.
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25.11.2007 17:15 Uhr von JR-Europe.de
 
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@permanenteMiesfresse, Stichwort "Nichts" hebeln damit soll man angeblich "Nichts" virtuell vervielfachen können ;-)
Da sind sie auch noch stolz drauf. Der Witz ist, wirklich entscheidendes, wie z.Bsp. .... öhhhm ... o.k. halt mein Schnäuzchen, kann man sich nicht kaufen.
Man wird vertröstet, noch mal 10-15 Jahre warten und noch mal. Bis zu ner Bewußtseinänderung oder bis die von 2. Weltkrieg alle ausgestorben sind!?

Beste Grüsse JR-E
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25.11.2007 18:00 Uhr von tertius
 
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Zum Schluß: platzt die Blase sowieso, egal wie viele Milliarden da noch reingepumpt werden. Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben.
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25.11.2007 18:11 Uhr von jediarikane
 
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sowas: gabs schonmal. und in einem anderen beitrag wird von einer weltwirtschaftskrise geschrieben. kommt das auch jemandem bekannt vor?
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25.11.2007 22:17 Uhr von jsbach
 
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Da ist ja die: EZB gezwungen den Banken mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Oder soll Alles zusammenbrechen? Haben wir doch schon in Engalnd mit der Northern Bank erlebt, die sich Geld zusammenpumpen mussten um an ihre Kunden überhaupt Geld auszahlen zu können.
Ich benutzte da gerne das Zitat von Wallraff: Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer zahlreicher!
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26.11.2007 10:57 Uhr von El Indifferente
 
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Alles Mist: Dieses System wird sowieso untergehen, wenn wir nicht mal wieder die halbe Welt in Schutt und Asche legen. Kapitalismus funktioniert auf Dauer nur, wenn man immer mal wieder durch einen Krieg bei null anfangen kann.

Alle Währungen sind an den $ gebunden.
Früher war der $ an Gold gebunden. Mit dem Versprechen der US Regierung, jeden $ in Gold umzuwandeln, wenn es gewünscht würde.
1971 hat die US Regierung schon eine "Quasi"bankrott Erklärung abgegeben indem sie Schulden nicht mehr zahlte, wenn Gold gefordert wurde.
1972 hat dann Amerika eine Vereinbarung mit der OPEC getroffen, dass alles Erdöl in $ zu zahlen ist.
Tja und jetzt stützt sich der $ auf Erdöl und nicht mehr auf Gold.
...und unsere Währung stützt sich auf den $.

Kommt das nur mir ziemlich dumm vor?
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26.11.2007 17:46 Uhr von Ammy
 
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@permanenteMiesFresse: Rushhour hat schon Recht du hast einfach keine Ahnung. Die EZB erhöht die Liquidität nicht übers Gelddrucken sondern, z.B. über Senkung der Zinssätze für Refinanzierungsgeschäfte, Mindestreserve etc... Geld zu drucken ist immer der letzte Ausweg.

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