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Mit Schokolade betriebenes Auto will 7.000 Kilometer nach Timbuktu fahren

Am vergangenen Freitag sind zwei Umweltaktivisten mit ihrem "Schokoladenauto" in London aufgebrochen, um in das 7.000 Kilometer entfernte Timbuktu (Mali) zu fahren. John Grimshaw (39) und sein Kollege Andy Pag (34) möchten dabei auf die Vorzüge von Biodiesel aufmerksam machen.

Während ihrer dreiwöchigen Reise werden sie unter anderem auch durch Spanien und Marokko fahren und auch die Wüste Sahara durchqueren. Ein britischer Schokoladenhersteller hat einem Hersteller von umweltfreundlichen Treibstoffen dafür Schokolade zweiter Wahl zur Verfügung gestellt.

Trinken lässt sich dieser Treibstoff jedoch nicht, denn dieser Diesel auf Schokoladenbasis wird zuerst chemisch aufbereitet und ist erst dann für den Motor geeignet. Der Aktivist Pag: "Timbuktu ist eine Stadt, die von der Wüste aufgefressen wird. Das ist die vorderste Front des Klimawandels".


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Auto, 7, Kilometer, Schokolade
Quelle: portal.gmx.net

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2007 19:48 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ein versierter User könnte anhand der Daten die in der Quelle stehen mal ausrechnen, was umgerechnet ein Liter dieses Schokoladendiesels ungefähr kosten würde.
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24.11.2007 20:08 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+3 | -7
 
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Muss man nur aufpassen das man vor schleckermäuligkeit nicht den reservekanister aussäuft :)
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24.11.2007 20:15 Uhr von Fesco
 
+5 | -3
 
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@ Bi-Ba-Butzemann: klingt witzig .. aber zum glück ist ist das zueg ja ungenießbar was das naschen am treibstoff verhindert :)
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24.11.2007 20:19 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+3 | -3
 
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@Fesco: Schade eigentlich, oder??
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24.11.2007 20:28 Uhr von Moefo
 
+1 | -5
 
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weis nicht is schon extrem verrückt die wissenschaflter sollten sich mal auf ernste themen konzentrieren!
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24.11.2007 20:49 Uhr von anime4ever-hh1
 
+4 | -2
 
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Preis: (Bezogen auf die Quelle) Geht man davon aus, dass 1 Schokoriegel 30 Cent kostet, so würde 1 Liter des Schoko-Kraftstoffs 12€ kosten.
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24.11.2007 21:13 Uhr von El Indifferente
 
+4 | -1
 
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Biodiesel ist doch Mist: *Ironie on*
Hilfe, das Erdöl ist irgendwann aus.
Macht ja nichts, dann verfeuern wir halt unsere Nahrungsmittel. Davon haben wir ja mehr als genug. Muss ja keiner verhungern auf dieser Welt.
*Ironie off*

Timbuktu ist total verarmt. Ich glaube denen ist der Klimawandel ziemlich egal. Die hätten lieber die 4 Tonnen (!) Schokolade. Damit wäre denen sicher mehr geholfen.
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24.11.2007 21:26 Uhr von El Indifferente
 
+7 | -1
 
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Noch was: Biodiesel macht den selben Dreck wie "normaler" Diesel. Der einzige "Vorteil" ist, das wir nicht Jahrtausende warten müssen, bis die Pflanzen auf natürlichem Wege zu Erdöl werden, sondern, dass wir sie sofort verfeuern können.

Ist ja auch voll ökölogisch wertvoll, wenn die Kakoanabauenden Länder riesige Mengen an Dschungel abholzen um Kakoa anbauen zu können. Die Monokultur sorgt für Bodenverfall. Bodenverfall sorgt für Erosion. Erosion führt zu Umweltkatastrophen.
Dann wird dieser Kakao nach Europa geschifft (verbraucht ja keine Energie). Hier wird er mit Milch und Zucker und Blut und was weiss ich zu Schokolade verarbeitet. Dann stellt die Firma fest, dass einige Schokoriegel nicht so schön ausschauen. Dann wird daraus Biodiesel gemacht (was ja auch keine Energie benötigt.

...und als krönender Abschluss fährt man mit der gewonnen Plörre nach Afrika an den Rand der Sahelzone um gegen den Klimawandel zu protestieren.

Da krieg ich echt zuviel.
Da rollt es mir die Zähenägel auf.
Da möcht ich bestimmten Leuten mit dem nackten Ar*** ins Gesicht springen.
Da..........
Ihr versteht was ich meine.
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24.11.2007 21:55 Uhr von BenPoetschke
 
+3 | -0
 
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Jup El Indifferente: das ist es und ich kann dir nur zustimmen.
Irgendwo hier in den Foren hatte ich schon mal die Frage gesehen, wie viel Liter Diesel die Herstellung eines Liters Biodiesel wohl tatsächlich kostet?
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24.11.2007 23:37 Uhr von ivi01
 
+0 | -2
 
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Grins: Wenn das wirklich funzt haben die Fabriken bald noch mehr zu tuhn! aber so wirklich glaub ich da nicht dran das ein Auto mit Schokolade laufen soll.
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24.11.2007 23:53 Uhr von blankahans
 
+1 | -0
 
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das wirft einige fragen auf was für eine schokolade wurde verwendet?..vollmilch, schoko-nuss, zartbitter..oder..oder?...nicht unerheblich für den erfolg der mission ist da z.b. ob nusspartikel die fahrleistung beeinträchtigen oder erdbeer-sahne in destilliertem zustand eher als obstler oder brennstoff zu bewerten ist...welche auswirkung haben dann die alkoholabgase auf die fauna und flora der zu durchquerenden wüste?...sollte man nicht besser auf schokoriegel umrüsten? oder reicht auch ein schokodrink wenn weit und breit kein schoko-laden ( man beachte das wortspiel!) in der wüste geöffnet hat und man im tank nur noch kuvertüre hat?..fragen über fragen....
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25.11.2007 03:54 Uhr von arclite01
 
+2 | -0
 
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die technik ist nix neues: schließlich wird damit z.b. aus raps "biodiesel" hergestellt. allerdings zeigt diese technik mal wieder, dass man tatsächlich das wertvolle öl nicht unbedingt für treibstoff benötigt. schließlich brauchen wir im grunde für alles öl, und deswegen ist es halt eine verschwendung, diesen rohstoff als treibstoff oder heizmittel zu verpulvern.allerdings muss ich den kritikern recht geben. biodiesel ist in wirklichkeit nicht gerade umwetfreundlich, auch wenn der name bio das suggeriert. schließlich fördert dieser biosprit tatsächlich die abholzung von regenwäldern und das einsetzen von nahrungsmitteln zur spritherstellung, weil eben dies plötzlich sehr lukrativ wird. andererseits was ist denn die alternative? wasserstoffauto? das ich nicht lache! mal so nebenbei, es gibt auf der erde keine wasserstoffquellen!! und die herstellung von wasserstoff verbraucht einfach zu viel energie, so dass die energieeffizienz bei mikrigen einstelligen prozentpunkten liegt. von daher ist die brennstoffzelle, so wie wir sie heute kennen einfach nicht umsetzbar. und ein elektroauto? nun gut denkbar wärs - aber nur für kurzstrecken. außerdem bekämen wir aufgrund der batterien ein gewaltiges sondermüllproblem. und co2 würde nebenbei auch nicht wirklich eingespart werden, da wir z.b. kohle verfeuern müssen, um strom zu produzieren. dann bleibt also derzeit nur noch solar - hier in deutschland auch zum vergessen - oder gasantrieb, wobei auch hier von umweltfreundlichkeit nicht die rede sein kann. da der verbrauch leider höher ist als bei super. dennoch sollte die entwicklung in elektroauto für die innenstadt und gas bzw biodieselautos für mittel und langsstrecken gehen, weil primäres ziel sein muss öl einzusparen wo es nur geht. denn ohne öl keine kunststoffe, usw.
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25.11.2007 05:57 Uhr von FallDown99
 
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rofl. "Timbuktu ist eine Stadt, die von der Wüste aufgefressen wird. Das ist die vorderste Front des Klimawandels".

Ich dachte immer das liegt daran dass der Wind den Sand weiterträgt, aber jetzt weiß ich ja dass der Klinawandel nicht nur alles wärmer macht (obwohls eigentlich überall kälter wird), nein der lässt den Wind auch noch extra in menschliche Siedlungen Wehen, hammerhart.
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25.11.2007 10:52 Uhr von Z9200VA
 
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Schokolade zweiter Wahl: Ich frage mich ob Schokolade zweiter Wahl zum verzehr ungeeignet ist, oder warum sollte man daraus Kraftstoff machen.
Es gibt auch bei uns in Deutschland genügend Leute die, diese Schokolade zweiter Wahl liebend gerne kaufen würden, um sie zu essen, weil sie sich keine Schokolade erster Wahl leisten können.
Die haben für diese Art von Demonstration gegen den Klimawandel bestimmt kein Verständnis.
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25.11.2007 11:32 Uhr von Borgir
 
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geil: warum kommen kleine tüftler auf eine solche idee und die industrie dümpelt da rum und bekommt nix wirklich gut auf die reihe..
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25.11.2007 12:34 Uhr von Airstream
 
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@Borgir: Mal was von der Benzinlobby gehört? Ist doch klar das alternative Quellen so gut wie es geht zurück gehalten werden von großen Ölkonzernen, würde nun jedes Auto mit ausgereiften Strommotoren oder sonstigen alternativen Energiequellen fahren (Meinetwegen auch Schokolade...) dann wäre dass das Aus für die, also lieber alles zurück halten und weiter das schwarze Öl an den Mann bringen ^^
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25.11.2007 15:28 Uhr von delauer
 
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@Autor: "Mit Schokolade betriebenes Auto will 7.000 Kilometer nach Timbuktu fahren"

Also mir ist es neu, dass Sachgegenstände einen eigenen Willen haben.
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25.11.2007 18:53 Uhr von BastetFurry
 
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Motor mit Vodkaverfeuerung! Kartoffeln anbauen ist ja nicht soo schwer und ich denke mal nicht soo schädlich für den Boden.
Werden eh genug weggeworfen pro Tag.
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27.11.2007 10:59 Uhr von mystikfire
 
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NIchts neues: Meine Freundin funktioniert so schon seit Jahren - nur effizienter als ein Auto ;-)

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