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Pennsylvania/USA: Waffenrechtsverschärfung gescheitert

Der Gouverneur des US-Bundesstaats Pennsylvania, Ed Rendell (Demokraten), musste eine schwere Schlappe einstecken. Mitglieder beider Parteien im Justizausschuss des Pennsylvanischen Abgeordnetenhauses votierten gegen zwei Gesetzesvorlagen und verhinderten so eine Waffenrechtsverschärfung.

So konnten weder das Ansinnen, den Waffenerwerb pro Monat und Person auf nur eine Waffe zu beschränken, Gesetzeskraft erlangen, noch wurde Städten wie Philadelphia erlaubt, eigene Waffengesetze zu erlassen, die von dem des Bundesstaates abweichen.

Pennsylvania verfügt über ein sehr freiheitliches Waffenrecht, selbst vollautomatische Sturmgewehre wie das russische AK 47 sind dort relativ problemlos zu erwerben. Auch angrenzende Bundesstaaten hofften auf eine Gesetzesverschärfung, da sich viele Kriminelle in Pennsylvania mit Waffen versorgen.


WebReporter: bopper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Waffe, Waffenrecht
Quelle: today.reuters.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2007 14:55 Uhr von bopper
 
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Wer in Puncto Waffenrecht gerne von "amerikanischen Verhältnissen" spricht, muss wissen, dass es dort kein einheitliches Waffengesetz wie z. B. in Deutschland gibt. Vielmehr ist dies Sache der Bundesstaaten. Im beschriebenen Fall hat die NRA wohl sehr gute Lobbyarbeit geleistet und nicht nur die Republikaner, sondern auch viele Demokraten überzeugen können, das Gesetz nicht anzunehmen.
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24.11.2007 16:20 Uhr von Knötterkopp
 
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@Vorredner: So lange du keinen Mist damit anstellst kannst du dir meinetwegen den ganzen Keller mit wasauchimmer vollpacken. Solltest du mit deinem Taschenmesser jemanden angreifen war das schon eine für dich verfügbare Waffe zu viel. Verstehst du den Ansatz? Wenn Waffen töten begehen Streichhölzer Brandstiftung.
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24.11.2007 17:48 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
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Man überlege sich mal was im Beitrag steht:
Pro Monat und Person auf eine Waffe beschränken.
Das bedeutet dass es dort Menschen gibt die sich mehrmals im Monat mal son Schießeisen mitnehmen.
Sozusagen als Quengelware im Supermarkt.

Meinem Vorredner gebe ich recht: waffen sind erst gefährlich wenn man damit schießt. aber wir kennen die amis ja :)
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24.11.2007 18:37 Uhr von Lowjack-Matrix
 
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Hahaha: Typisch Amerika. Eigendlich sollte man dort noch einige Waffen mehr in umlauf bingen .. Dann löst sich das Problem von ganz alleine.. Haha
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24.11.2007 18:53 Uhr von Knötterkopp
 
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@Terrorstorm: Wenn sich dein Horrorszenario mit der Relität in Deckung bringen ließe wären wir auf einer Welle. Leider ist das nicht der Fall. In Deutschland und den USA sind es eben nicht legal besessene, sondern illegale Waffen die in Straftaten verwendet werden. Die von dir herausgestellten Affekttaten sind so selten, daß nur die übliche Medienübertreibung diese überhaupt zur Wahrnehmung bringt. (Interessanter Weise handelt es sich bei den Tätern in Deutschland regelmäßig um Polizisten.)
Mein direktes Umfeld zählt weit über 200 Personen die legale Waffenbesitzer sind. In den letzten 23 Jahren gab es in diesem Kreis meines Wissens nicht eine einzige Straftat mit Waffenverwendung. So viel zur Stichhaltigkeit der "Waffe=Mord" Thesen.
Es handelt sich nämlich um charakterlich geeignete, verantwortungsbewusste Menschen, das allein ist der Grund, daß es *überhaupt nicht* zu Straftaten gekommen ist.

Allerdings ist das ein komplexer Zusammenhang. Viel einfacher lässt sich gegen "Waffen" polemisieren, ebenso wie gegen sog. "Kampfhunde" oder "Killer-Laster" oder was für einen Blödsinn auch sonst.
Zum Thema: ob ich jetzt eine oder zwei oder eine Million Schußwaffen besitze, was spielt das für eine Rolle? Ein falscher Besitzer stellt mit einem Schälmesser mehr Unheil an als eine Armee von verantwortungsvollen Schußwaffensammlern. Der Mensch ist das Problem und in das Zentrum der Betrachtung zu stellen, nicht das verwendete Werkzeug.
Ich wiederhole: Wenn Waffen töten begehen Streichhölzer Brandstiftung.
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24.11.2007 20:22 Uhr von Knötterkopp
 
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@bonsaitornado1: Kaufen darf ein Auto jeder ... In den mir bekannten Bundesstaaten wird für Kurzwaffen eine 21-Tage Warteperiode und ein vollder Hintergrundcheck, analog zu unserem Führungszeugnis, durchgeführt. Bei Langwaffen variiert die Gesetzgebung von "cash&carry" zu "2 Tage halten + Backgroundcheck".
Was man bezüglich der USA auch nicht vergessen darf ist, daß Privathaftung ein ganz anderes Thema ist als hierzulande. In D wird gerne polemisch dahergeschnackt, als könne man in den USA ungestraft jeden auf seinem Grundstück erlegen. Das könnte kaum weiter von der Wahrheit entfernt sein! Regelmäßig werden Legalwaffenbesitzer von Straftätern (oder deren Erben) bei eindeutigen Notwehrfällen vor Gericht gezerrt, nicht selten erfolgreich (auch unter US-Richtern gibt es Alt-68er und sonstige Phobiker). Um genau solche Fälle kümmert sich die ach so böse NRA auch. Illegale Besitzer und Verbrecher haben in der NRA einen mindestens so erbitterten Gegner wie in den Ordnungsbehörden.
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24.11.2007 21:57 Uhr von Ostomy
 
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@ Knötterkopp: Mich würde ja interesieren wieso deine 200 Bekannten eine Waffe besitzen. Ich meine wenn man nicht gerade beruflich darauf angewiesen ist oder in der Freizeit jagen geht... wofür brauche ich dann eine Waffe.
Und sag mir jetzt nicht weil sie sich damit sicherer fühlen...
In der Öffentlichkeit dürfen sie die Waffe sowieso nicht mit sich führen außer sie können beweisen dass sie einer akkuten Gefahr ausgesetzt sind und eine Waffe unbedingt benötigen und das Horrorszenario vom maskierten Messer-Mörder der bei dir einsteigt nur um deine Familie zu massakrieren ist genau so warscheinlich ist genau so unwarscheinlich wie dass du deine Waffe in dem Fall rechtzeitig rauskramen, laden und entsichern könntest.
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24.11.2007 23:54 Uhr von bopper
 
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@bonsaitornado1: "In allen Ehren, aber ich meine mich entsinnen zu können, dieses Jahr gelesen zu haben, daß es ein neues Gesetz in einem Bundesstaat gab, daß es nicht mehr unter Strafe stellt, wenn ein sich entfernender Straftäter in den Rücken geschossen wird - müßte jetzt allerdings ne Weile recherchieren, wo ich das gelesen habe."

Du meinst wahrscheinlich Texas, die haben im Frühjahr ein unserem Notwehrparagraphen entsprechendes Gesetz beschlossen.

Hierzu gabs auf Shortnews auch ´nen Thread, musst du gucken hier: http://www.shortnews.de/...
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25.11.2007 10:59 Uhr von Spaßbürger
 
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Wehret den Anfängen! Kann ja auch nicht sein das diese Hippis mir mein Recht auf Waffen nehmen wollen!
Was würde denn als nächstes passieren? Nur noch eine AK47 als Privatperson? Bestimmt bekommen es diese Friedenstauben auch noch hin das ich nur noch 5000 Schuß pro Monat kaufen darf!

Ach, wie schön das ich in Deutschland lebe. ;-)
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25.11.2007 13:02 Uhr von Knötterkopp
 
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@ vorschreiber: @bonsaitornado1
Wenn du Waffen so siehst, wie du es beschreibst, dann ist es besser, daß du keine besitzt. Was du beschreibst ist das klassischer Weise "Schwan#verlängerung" genannte Phänomen, das zumeist charakterlich nicht Geeignete betrifft.
@Ostomy
Du wirst lachen, jeder einzelne von uns "braucht" seine Waffen. Deine Interpretationsversuche gehen allerdings gänzlich ins Leere. Von dem etwas naiven Szenario (sorry) ganz zu schweigen.
Ich bin Vorstandsmitglied eines kleineren Sportschützenclubs mit ca. 230 Mitgliedern und "brauche", wie die anderen, meine Waffen um (bisher) bis auf Landesmeisterschaftniveau mithalten zu können.
Wie alle zivilen und legalen Besitzer erlaubnispflichtiger Waffen in Deutschland unterliegen wir Regelüberprüfungen und permanenter Kontrolle, so daß ich für den Haufen relativ bedenkenlos Hände in Feuer legen würde.
Dieser "kleine Anteil" der deutschen Bevölkerung (Legalwaffenbesitzer) zählt übrigens lächerliche 5 Millionen, verglichen mit jeweils knapp einer Million Mitglieder bei den beiden großen Parteien.
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25.11.2007 14:03 Uhr von Ostomy
 
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@ Knötterkopp: Also sind die 200 Bekannten alle Sportschützen?
Gut das ist wieder was anderes.
Und mein Szenario ist nicht im geringsten naiv sondern bewusst ins extreme gezogen. Du bist naiv wenn du es als ernst gemeint auffasst.
Auch wenn ich immer noch nicht genau erfassen kann wieso man nicht einfach mit Luftgewehren schiessen kann. Wofür brauche iich unbedingt eine gefährliche Kleinkaliberwaffe wenn ich meinen Sport auch mit einer wesentlich ungefählicheren Luftdrucktechnik ausüben kann.
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25.11.2007 19:00 Uhr von Knötterkopp
 
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@Ostomy: - Was sollen Waffen besitzende Mitglieder eines Sportschützenclubs sonst sein?
- Du kennst sicherlich die "5 (bzw. 8) Meter Regel?" Dann hat sich das Szenario "verpackte, ungeladene Schußwaffe zur Verteidigung" schon als sinnleer erledigt. In pflege die Argumentation anderer ernst zu nehmen, daß mit Unfug argumentiert wird kommt vor, die Naivität liegt dann jedoch kaum bei mir.
- Man kann auch zu Fuß gehen oder in Einheitsautos aus Pappe fahren, niemand braucht einen Porsche. Meine Gegenfrage lautet: weshalb eigentlich nicht? Wr haben eine freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ich stelle mit meinen Sportgeräten für niemanden eine Gefahr dar, insofern steht dir ein Hinterfragen der Sinnhaftig- oder gar Notwendigkeit schlicht und ergreifend nicht zu.
Im Übrigen habe ich nicht eine einzige Kleinkaliberwaffe.

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