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Patient erhielt vor 15 Monaten Untersuchungsbefund nicht - Krebs im bedenklichen Stadium

Mitte 2006 unterzog sich ein Mann in Wien einer Hämorrhoiden-Operation. Im Zuge dieses Eingriffes wurde auffälliges Gewebe im Darm entdeckt. In einer Folgeuntersuchung wurde eine Gewebeprobe entnommen. Das Ergebnis der Biopsie, Darmkrebs, erhielt der Mann, der selbst Arzt ist, angeblich nie.

Jetzt, 15 Monate später, leidet der Arzt an Krebs in fortgeschrittenem Stadium. Die zuständige Krankenkasse, die gleichzeitig die Eigentümerin des Krankenhauses ist, versuche sich jetzt vor Regressforderungen des todkranken Patienten zu drücken, klagt eine Sprecherin der Wiener Grünen an.

Die Leitung des Krankenhauses meint, ihren Verpflichtungen nachgekommen zu sein. Dass der Patient den Befund nicht erhalten hatte, mag daran liegen, dass sich durch einen Hausbau eine neue Adresse ergeben hatte. Nachweislich versendet, also per Einschreiben, wurde die Krebsdiagnose jedenfalls nicht.


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WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Monat, Patient, Untersuchung, Stadium
Quelle: www.oe24.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2007 17:17 Uhr von DerNekromant
 
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Unschuldsvermutung, Schuldige -- Schludrig! Es ist doch absolut unerheblich, wer welche Fehler begangen haben soll/te. Tatsache ist, dass der Mensch (ob nun selber Arzt oder nicht ist wohl unwichtig) gegebenenfalls nun einen längeren Leidensweg vor sich hat, als wenn er rechtzeitig über die Diagnose informiert worden wäre. Schade. Ob sich das zu einem Rechtsstreit ausweitet? Ich wünsche dem Menschen jedenfalls schon mal gute Genesung!
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24.11.2007 22:00 Uhr von jsbach
 
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Krebs, welche: Art auch immer, ist schon sehr schlimm. Wenn sie da noch was machen können (Stoma) hat er noch Glück gehabt. Aber die Versicherung der zuständigen Häuser sollen dafür mal ordentlich den Mann entschädigen (wenn er bis dahin noch lebt)....
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25.11.2007 03:53 Uhr von cookies
 
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Persönliche Mitteilung? Ich bin bis eben immer davon ausgegangen, dass eine derartige Mitteilung stets persönlich durch den behandelnden Arzt mitgeteilt wird.
I.d.R. wird man angerufen und zu einem Termin gebeten, um die Ergebnisse zu erläutern. Von daher empfimde ich es als fahrlässig, ein Ergebnis per Post zu verschicken, egal, wie schlau der Patient ist!
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25.11.2007 04:26 Uhr von arclite01
 
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sorry, aber der ist leider selber schuld. mal ehrlich, welcher arzt wartet einfach mal einige monate, bis ein brief über seine eigene biopsie reinflattert? selbst ein otto normal "mediziner" würde spätestens nach 2 wochen doch mal auf die idee kommen da mal nachzuhaken! ich denke eher, dass er schon eine vermutung hatte, und es einfach verdrängt hat. schließlich sind ärzte die schlimmsten patienten! weil wir eben genau wissen was sache ist.
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25.11.2007 11:44 Uhr von Borgir
 
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was ist: denn ein bedenkliches stadium?? gibt es nicht, und krebs hatte der arzt damals schon, nur eben kleiner als jetzt. sollte das stimmen ist das natürlich bitter, aber wieso sollten regresszahlungen da helfen?? krebs hat er trotzdem, da tröstet auch geld nicht drüber weg.
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25.11.2007 13:47 Uhr von marshaus
 
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schlampig: und ein skandal....hoffe hier wird wirklich hart durchgegriffen....aber da kann man auch sehen wohin sparmassnahmen fuehren
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25.11.2007 16:22 Uhr von CHR.BEST
 
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Nachsendeauftrag? Bei solch wichtigen Dingen, wo es um Leben und Tod geht, sollte man neben eines Briefes zustätzlich eine e-Mail verschicken.

Seit dem Desaster von Skyguide sollte man eigentlich dazugelernt haben.
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25.11.2007 16:34 Uhr von marshaus
 
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niemand: hat dazugelernt....und vielleicht duerfen sie keine emails verschicken bzw. nicht jeder hat einen internetanschluss.
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25.11.2007 18:29 Uhr von marshaus
 
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nun ja: s gibt aber auch faelle das man einen falschen befund erhaelt....wie es hier passiert ist.....alle die negativ waren.....haben einen positiven befund bekommen und umgekehrt.....dieses wurde erst nach wochen geklaert....aber diese wochen muessen fuer einige eine qual gewesen sein
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25.11.2007 21:00 Uhr von Antje62
 
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Schöne Zeitungsente? Und, was noch viel besser ist: Hätte der Arzt oder ein x-beliebiger Patient die Diagnose - Krebs im bedenklichen!!! Stadium - vor 15 Monaten von seinem Prof bekommen, dann hätte es geheißen: Wir haben da Therapie A und Therapie B, wodurch Ihre Überlebenschance soundso viel Prozent beträgt. Wenn Sie aber gar nichts machen, dann sind Sie in 2(?), 3(?) Monaten tot. Und, was ist? Der Mann lebt noch nach 15 Monaten. Das ist doch der Hammer, oder?
http://www.neue-medizin.de
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25.11.2007 23:13 Uhr von normalo78
 
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Wo steht: geschrieben, daß der Arzt überhaupt darüber informiert wurde, daß es einen auffälligen Befund gab? Ich nehme doch stark an, daß er nachgefragt hätte, wenn er davon gewußt hätte. Ergo -> ich glaubs nicht!

Gruß
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25.11.2007 23:31 Uhr von Jimyp
 
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@Antje62: Der Mann hatte damals Krebs im Anfangsstadium und deshalb lebt er jetzt noch. Hätte man ihn von Anfang an behandelt, wäre er jetzt vermutlich sogar wieder gesund.

Und bitte verbreite nicht weiter diese "Dr."Hamer Propaganda. Die hatte wir hier schon genug!

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