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Kenia: Mann lag seit 1959 in einer Klinik, jetzt ist er tot

Am 7. November 1959 fand eine Krankenschwester in einem Dorf in Kenia Joseph Wanjohi. Der zu dieser Zeit 15 Jahre alte Junge war von seinen Angehörigen im Stich gelassen worden. Er hatte keine Beine und konnte nicht sehen.

Die Krankenschwester transportierte den Hilflosen ins Tumutumu-Krankenhaus. Dort ist er jetzt im Alter 63 Jahren gestorben. Seit seiner Einlieferung hatte er in einem Spezialbett gelegen, er selbst konnte sich nicht von der Stelle rühren, so dass er ständig auf Hilfe angewiesen war.

"Hier werde ich immer zu Hause sein. Es ist das einzige Zuhause, das ich kenne. Jetzt muss ich mich auf ein Heim im Himmel vorbereiten, das ist jetzt das Wichtigste in meinem Leben", hatte er noch kurz vor seinem Ableben einem Journalisten erklärt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Tod, Klinik, Kenia
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2007 13:25 Uhr von terrordave
 
+10 | -2
 
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krass: das muss ein hartes leben gewesen sein...ich frag mich wie oft sich der mann schon den tod gewünscht hat...
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24.11.2007 14:27 Uhr von AngelclingDreams
 
+5 | -3
 
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hmmm Ich weis ja nicht wie es ihm im Leben ergangen ist aber so klingt das Leben nicht sehr lebenswert. Daher wird der Tot wohl eine Erlösung gewesen sein.
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24.11.2007 14:27 Uhr von posso64
 
+5 | -5
 
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@horst41: Was soll dieser schwachsinnige Link???
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24.11.2007 17:09 Uhr von posso64
 
+2 | -2
 
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@all: Der Kommentar mit dem Link ist gelöscht!!!
Es macht also keinen Sinn, meinen Kommentar von eben zu kommentieren!
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24.11.2007 18:11 Uhr von Nostradamus
 
+7 | -18
 
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24.11.2007 18:20 Uhr von dasmussjetztsein
 
+7 | -1
 
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@all: woher wisst ihr alle was ein lebenswertes leben ist?
für ihn war es doch im krankenhaus viel besser als vorher, denn dort hatte er leute die sich um ihn kümmern und denen er wichtig war. also bitte versucht nicht eure vorstellung vom leben auf alle zu übertragen.
ist es lebenswert jeden tag nach möglichst viel geld, ruhm, sex und was uns noch als ziel vorgegeben wird zu streben?
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24.11.2007 19:03 Uhr von posso64
 
+2 | -2
 
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@ dasmussjetztsein: ´woher wisst ihr alle was ein lebenswertes leben ist?´

Da darf doch wohl jeder seiner eigenen Meinung sein und dies hier äussern.
Du tust das ja auch!
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24.11.2007 19:12 Uhr von faboulous
 
+0 | -0
 
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Warum berührt einen ein einzelnes, trauriges Schicksal mehr, als kollektive Schicksale?
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24.11.2007 19:19 Uhr von Sowizo
 
+1 | -1
 
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*sing*: "Egon möcht gern sterben, doch leider darf er´s nicht. Die Ärzte in der Klinik, die lassen Egon nicht. Er kann nicht mehr laufen, auch sprechen geht nicht mehr, er würd gern einen saufen und sterben hinterher...
Gebettelt hatte Egon sein Leben lang noch nicht, doch siehst du jetzt die Augen im faltigen Gesicht, dann steht da groß geschrieben: Macht´s mich doch endlich tot! Nur wer stoppt die Maschinen, wer spielt den lieben Gott?
Die Lage der Gesetze, lässt keinen eine Wahl, es darf niemand entschieden im gütigen Spital: Was ist human, was unmoral, der Grat bleibt leider schmal, drum muss Egon noch warten, bis irgendwann einmal..."
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24.11.2007 21:36 Uhr von ChummerKollege
 
+0 | -0
 
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Koma: Es gibt soviele Punklieder die davon singen lieber ein Tag ein "freier Mann" als ein "Sklave" zu sein, ich seh das so das ich lieber 10 Jahre im Koma liege als einen Tag nicht gelebt zu haben! Life Rulez! Und Koma ist nicht nicht der Tot ein erwachen ist möglich und ein leben "danach" auch!!
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24.11.2007 23:54 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -1
 
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@ Nostradamus: JA, das was du schreibst ist fast wörtlich das was in der NS-Zeit gesagt und praktiziert wurde, Euthanasie an Behinderten.

Kostet zuviel = ermorden.
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25.11.2007 06:36 Uhr von MegaTefyt82
 
+1 | -0
 
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Was ist "lebenswert"? Ich meine, klar, wenn wir uns vorstellen, von heute auf morgen so leben zu müssen, dann kommt uns das absolut nicht lebenswert vor. Aber wie sieht das ein Mensch, der es gar nicht anders kennt? So jemand hat doch ganz andere Wertvorstellungen, als wir in unserem Lebensstandard.

Für ihn nimmt vielleicht Musik den höchsten Stellenwert im Leben ein, was bei uns einfach ganz andere Dinge sind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich derjenige nie den Freitod gewünscht hat. Und dann ist auch ein Mitleid unangebracht, solange jemand glücklich lebt, ist doch alles okay. Vielleicht hat er sogar ein glücklicheres Leben geführt, als manch anderer hier, vielleicht deutlich weniger seelischen Schmerz gespürt? Naja, die Spekulationen führen zu weit, aber die unüberlegte "Tod war das beste für ihn"-Meinung sollte man nicht so unüberlegt abgeben (oder zumindest nicht ohne sinnvolle Argumente).
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25.11.2007 09:35 Uhr von kawasaki2001
 
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@posso64: wie schön dass es leute wie dich gibt die uns immer wieder daran erinnern - . -
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25.11.2007 10:19 Uhr von Sexybeast73
 
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Der Tot ist oft eine Erlösung: Für ihn war er dass obwohl er nichts anderes kannte und es ihm relativ "gut" ( für unsere Verhältnisse warscheinlich nicht) ging doch eine erlösung ... meine Nichte sagte letztens zum tot von ihrem Opa " jetzt geht es dem Opa gut jetzt hat er ausgelitten " .

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