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Nach dem Tod von Lea-Sophie sollen alle Kinder medizinisch untersucht werden

Nachdem die fünfjährige Lea-Sophie in Obhut ihrer Eltern nach Monaten verdurstete und verhungerte, will nun die Politik Maßnahmen gegen solche Kindesmisshandlungen ergreifen. Politiker wollen eine Vorsorgeuntersuchungs-Pflicht für Kinder einführen.

Kerstin Griese (SPD) ist Vorsitzende des Bundestags-Familienausschusses, sie sagte in der "Berliner Zeitung": "Ich plädiere ganz massiv dafür, die Vorsorgeuntersuchungen zur Pflicht zu machen." Dafür müsste man aber eine einheitliche Regelung für das ganze Bundesgebiet finden.

Bei der Untersuchung soll man nicht nur auf den gesundheitlichen Zustand der Kinder achten, sondern es soll auch direkt in Hinblick auf Misshandlungen untersucht werden. Ilse Falk ist Vize-Fraktionschefin der CDU; sie meint, dass man wieder Menschen braucht, die die Familien besuchen und unterstützten können.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Kind
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2007 12:43 Uhr von MiefWolke
 
+2 | -1
 
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Das traurige ist das die das jedesmal sagen wenn so ein Fall auftritt.

Aber leider passiert im endeffekt nichts.
Ich denk mir auch jedesmal eine zwangspflicht zur Untersuchung.

Ich bin bei solchen Leute für zwangssterilisation, die dürften nie mehr ein Kind in die Welt setzen können.

Wie kann man nur seinem eigenenm Kind sowas antun und dabei zuschauen.
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23.11.2007 12:50 Uhr von lawrenson
 
+2 | -0
 
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Eigentlich: müßte man auch mal auf den "Zustand" der Eltern achten, ob sie überhaupt in der Lage sind, Kinder vernünftig und gesund aufzuzeihen.
Die Kinder können sich ja die Eltern nicht aussuchten.
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23.11.2007 12:55 Uhr von Suam82
 
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Vielleicht sollte man bei allen schwangeren Frauen eine Art Wesenstest machen, um festzustellen, ob diese überhaupt gesund im Kopf sind. Unfassbar, wie man seinem eigenen Kind etwas derartiges antun kann, während andere Menschen ihre geliebten Kinder unschuldig verlieren.

Ich bin für die Pflichtuntersuchungen!!! Wenn unsere Politiker das denn endlich mal durchsetzen!
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23.11.2007 13:04 Uhr von bueyuekt
 
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@Suam82: Pflichtuntersuchung?? Wie soll das Funktionieren?

Wer soll das Kontrollieren?? Eine Neue Behörde??

Das ist doch keine Lösung....
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23.11.2007 13:07 Uhr von Begosch.xy
 
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pflichtuntersuchung zwecklos denn die gewissenhaften eltern, die sich nichts zu schulden kommen lassen, die gehen eh zu den vorsorgeuntersuchungen - freiwillig.

doch wer sein kind mißhandelt, der geht auch zu keiner untersuchung.

wer will das kontrollieren?

begosch
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23.11.2007 13:14 Uhr von Corum
 
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Untersuchungen: sind das Eine.......nur wenn solche Sachen passieren, frage ich mich, wo die Leute ihre Augen haben. Sowas kann doch nicht unbemerkt bleiben, das ein Kind abmagert und verdurstet. Ich denke eher, da ist ein Jeder gefordert, diese Beobachtungen weiterzugeben. Natürlich muss dann auch das Amt aktiv werden und dort nach dem rechten sehen.

Und das etwas allgemein gegen Kindesmißhandlung getan werden muss, ist auch klar. Viele kinder haben angst überhaupt etwas zu erzählen, weil sie sonst mit noch mehr gewalt rechnen müssen.
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23.11.2007 13:20 Uhr von Suam82
 
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Doch ich denke schon, dass es einigen Kindern das Leben retten würde, wenn diese regelmäßig zum Kinderarzt kämen und dort nicht nur körperlich, sondern auch psychologisch untersucht würden.
Jeder sollte einen festen Kinderarzt haben, dieser könnte dann doch die Regelmäßigkeit der Untersuchungen "kontrollieren". Ausserdem gibt es da so´ne Behörde: Das Jugendamt, die könnten sich auch mal was einfallen lassen!
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23.11.2007 13:28 Uhr von stekemest
 
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Untersuchungen, Untersuchungen, Untersuchungen: Was, Ihr Kind kann noch nicht laufen? Da muss sofort eine Therapie her. Und ist da etwa ein kleiner Pickel hinter dem rechten Ohr? Der muss mit Laser wegoperiert werden. Sprachförderung sollte es auch geben, da er sich noch nicht so gut artikulieren kann wie andere Kinder in seinem Alter.

...

Ein großer Prozentsatz der Kinder unter 15 Jahren hat bereits (oft völlig unnötigerweise) eine Therapie hinter sich, weil ihre Eltern sich von den Ärzten stets bereitwillig den Teufel an die Wand malen lassen. Ich sage nicht, dass Vorsorgeuntersuchungen völlig unnötig sind, doch das scheinbar grenzenlose Vertrauen zu Ärzten und die von den Politikern geforderten ZWANGS-Untersuchungen gehen mir gegen den Strich. Da werden wieder allerlei Krankheiten gefunden, die nicht da sind, die Eltern zahlen einen Haufen Geld für irrsinnige Therapien und den Kindern wird die Chance auf ein Aufwachsen jenseits von kahlen Krankenhauswänden genommen. Ob das die Lösung sein kann?
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23.11.2007 13:32 Uhr von MiefWolke
 
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@stekemest: Es geht darum frühzeitig zu erkennen ob ein Kind in der Familie Misshandelt wird.

Also sinnlos vonwegen mit Therapie,krankehiten usw.zu kommen.
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23.11.2007 13:41 Uhr von bueyuekt
 
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@Suam82: Also alle Eltern unter Generalverdacht stelle. Sind alles
Potenzielle Kindermisshandler...Strichcode und Chip
einpflanzen...

Es ist nunmal sehr sehr schwer, als aussenstehender
sowas zu beurteilen. Wenn ein Kind blaue Flecken hat,
waren es die Eltern oder doch nur beim Spielen.

Ist ein Kind unterernähert oder ist es Krank.

Im Nachhinein kann man immer sagen: "Das hätte man
doch merken müssen", "Das Jugendamt hätte doch..."

Es sind nicht andere Schuld, sondern die Eltern. Es ist
traurig, aber mit Zwängen wird man das nicht lösen!
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23.11.2007 15:10 Uhr von Gountlet
 
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unglaublich Für alles gibts einen Führerschein!
wenn ich einen LKW lenken will, brauch ich einen Führerschein, bei Auto, Motorrad und Roller ist es genauso. Ja sogar für ein Mofa muß ich Fahrstunden nehmen. Nur für die Zeugung von Kindern braucht man nix.... das darf doch nicht sein...
assozial und schäbbig ist noch stark untertrieben, da fehlen mir echt die Worte...
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23.11.2007 18:20 Uhr von stekemest
 
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@MiefWolke: Das glaubst du doch selbst nicht. Vorsorgeuntersuchungen speziell zum Zweck, Misshandlungen vorzubeugen? Wer soll das bezahlen? Vielmehr soll man wohl zu den allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen gezwungen werden, in denen jede Falte mikroskopisch untersucht wird. Da ergeben sich Hinweise auf Misshandlungen automatisch, zugleich werden aber noch alle anderen vermeintlichen Mängel aufgezählt. Es sollte schlichtweg allen Eltern selbst überlassen bleiben, ob sie es für nötig halten, ihren Kind schon frühzeitig vom einen Arzt zum anderen zu schleppen.

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