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Amerikanische ISPs wollen dem P2P-Netzwerk den Hahn zudrehen

Der zweitgrößte Provider der USA, Comcast, hat nun einen Feldzug gegen Bittorrent eingeläutet. Grund dafür sei die zu hohe Belastung der Internetinfrastruktur durch das P2P-Netzwerk.

Dafür verringerte Comcast die P2P-Bandbreitauslastung der Bittorrent-Clients. Die Bandbreite sei schließlich nicht nur für P2P-Benutzer da.

Ein weiterer Grund dafür sei, dass P2P-Programme, im Gegensatz zu Xbox Live oder YouTube, fast ausschließlich illegale Inhalte verbreiten würden.


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WebReporter: Gibson
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Amerika, Netzwerk, P2P
Quelle: www.tecchannel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2007 12:07 Uhr von Gibson
 
+0 | -0
 
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Wob... genau wie in Deutschland... hier wird das ja auch schon so gehandhabt und es werden einfach P2P Ports beim Provider geschlossen gehalten -.-
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23.11.2007 12:37 Uhr von S8472
 
+7 | -2
 
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news doof, stil naja: was ist DAS p2p-Netzwerk? derlei gibt es unendlich viele.
was ich mit meiner bandbreite anstelle, geht meine provider einen feuchten kehricht an!

dieses klischee p2p = illegal hält sich anscheinend noch immer. selbst world of warcraft lastet die eigenen updateserver mit hilfe von p2p aus. und wollten die großen provider nicht selbst video-on-demand services bieten, die von p2p unterstützt werden?

portsperren, lieber autor, sind ja wohl schon relikte der letzten firewall generation. wenn dann müssten schon paketfilter her.
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23.11.2007 12:50 Uhr von Gibson
 
+6 | -23
 
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23.11.2007 13:21 Uhr von Behu
 
+13 | -1
 
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super schritt O.o: Ich LIEBE p2p und BitTorrent... wenn man versucht einen WoW Patch am Releasetag per HTTP zu laden... wird man bald aufgeben.

Der Blizzard eigene Downloader arbeitet per Bittorrent und verbreitet über ein paar Server mit hoher Bandbreite ins Torrent Netz.... warum soll sowas verhindert werden O.o

Und ob ich 300 MB per HTTP oder per Torrent lad.... macht keinen unterschied ;) und das bissl Upload.... LOL

Das Illegale Inhalte getauscht werden... kann man nicht verhindern man verlagert eh nur die Probleme.... Nach Edonkey kam KAD nach Kazaa kam Torrent usw..... ;) es gibt immer neue Methoden das ist ein sinnloser Kampf
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23.11.2007 13:39 Uhr von Gibson
 
+5 | -4
 
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@Behu: doch... es macht einen unterschied ob HTTP oder P2P

bei HTTP hast du ständig maximal eine Verbindung pro fenster offen diese wird maximal ausgenutzt.

bei P2P jedoch hast du mehrere Verbindungen gleichzeitig in einem Fenster offen und das macht mehr aus als viele meinen.

schon mal probiert mir P2P im Fullspeed DL im internet zu surfen? ;-)
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23.11.2007 13:40 Uhr von Gibson
 
+4 | -5
 
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was noch anzumerken ist: du tust ja nicht nur downloaden wenn du über P2P was ziehst, sondern tust auch permanent was hochladen.

das ist bei HTTP nicht der fall, was nochmal weniger Bandbreite verbraucht als P2P
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23.11.2007 13:56 Uhr von S8472
 
+4 | -0
 
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liebster gibson: bittorrent ist nur ein protokoll.
die einzelnen netze werden von den trackern verwaltet.
du wärst überrascht, wieviel hunderte von gigabytes ich monatlich LEGAL über p2p beziehe.
die sache mit den ports hast du in deinem kommentar beschreiben, also ist es deine meinung, nicht teil der news!
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23.11.2007 14:20 Uhr von VincentGdG
 
+2 | -0
 
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Ports sperren? Welche denn? Ich kann doch bei jedem P2P-Programm auswählen, welchen Port es nutzen soll. Das wird dann einfach eine Automatik, die bei jedem Start einen anderen Port nimmt, und schon kann man das Sperren von "Standardports" vergessen.
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23.11.2007 14:20 Uhr von Gibson
 
+2 | -12
 
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23.11.2007 14:22 Uhr von Gibson
 
+3 | -7
 
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@vincent: du kannst du deinen EIGENEN ein/ausgehenden Port einstellen.
Das BitTorrent-Protokoll selbst benutzt aber statische.
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23.11.2007 14:30 Uhr von S8472
 
+5 | -0
 
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gibson dein halbwissen ist ja erschreckend. "du kannst du deinen EIGENEN ein/ausgehenden Port einstellen.
Das BitTorrent-Protokoll selbst benutzt aber statische."

was hast du an p2p (peer to peer) nicht verstanden?
es kommt also beispielweise eine eine verbindungs zustande zwischen meinen torrentklienten (sagen wir mal ich wähle port 7110 aus) und dem client des anderen nutzers im netzwerk. dieser erhält die daten über den port, den er eingestellt hat.
wo bitte hat das "bittorrent-protokoll" denn jetzt seine "eigenen statischen" ports?

außerdem kann jeder tracker selbst entscheiden, wie er erreichbar sein will.
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23.11.2007 14:46 Uhr von Gibson
 
+0 | -10
 
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23.11.2007 14:57 Uhr von davidflo
 
+2 | -0
 
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@gibson: sorry, aber das ist unsinn, denn ein protokoll benutzt GAR keinen port... genauso wenig wie der inhalt eines buches sich seinen verkaufsladen aussucht...
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23.11.2007 15:38 Uhr von POMMES_1989
 
+1 | -1
 
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ganz schlechter Schritt: Ich finde dass,das nicht gerade der richtige Weg ist die Auslastung zu Reduzieren, mein Vorschlag wäre, das man die Netze weiter ausbaut, weil die Nutzung immer mehr zunehmen wird, sonst bekommen wir bald statt Essensmarken Internetmarken.
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23.11.2007 15:39 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
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hehe: gibt ja noch FTPs ;P
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23.11.2007 16:01 Uhr von Kampfpudel
 
+1 | -0
 
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So bald sich mit dem Bittorrent-Netzwerk genügend Geld verdienen läßt (siehe England), regt sich kein Schwein mehr über Bandbreitenverluste auf, oder wann hat das letzte Mal jemand über Kazaa gejammert?

Ach ja, Internet-TV-Streaming läuft teilweise auch über p2p. In Hauptzeiten hängen da pro Tracker mehrere tausend Leute dran, bei guter Qualität mit ca. 150 kb/s pro Anschluß. Da kommen bei anderthalb Stunden schon mal 1 GB zusammen...
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23.11.2007 16:04 Uhr von Bernhard215
 
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zudem ist das runterladen von Anime Fansubs so lange nicht illegal, bis er Lizinziert wird. Und davon gibt es massig ;)
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23.11.2007 18:34 Uhr von GuaranaJones
 
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@fiacyberz: yep, würde mich auch interessieren, woher S8472 soviel ziehen will.....mehrere hundert gigybytes im monat?

versucht er das internet zu cachen? ;)
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23.11.2007 19:44 Uhr von Burning_Legend
 
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was für ein schwachsinn @Gibson,
die Bandbreitenbelastung ist bei HTTP/FTP genauso hoch,
wie bei Peer-to-Peer. Nur ist sie bei P2P besser verlagert als bei HTTP. Denn so muss nicht der Serveranbieter den ganzen Traffic bezahlen, sondern jeder, der sich etwas läd, kann mit seinem Upstream etwas beitragen (wobei die meisten sowieso eine "kostenlose" Flatrate haben). So kann jeder mit sehr gutem Speed aus verschiedensten Netzen ziehen, muss aber nunmal auch etwas dafür tun. Das ganze ist ein sehr soziales System, das besonders bei kostenlosen oder weit verbreiteten Dingen sehr viel ausmacht. Die Zukunft des Internets liegt eben in diesem dezentralen System, nicht in der typischen Client-Server-Sichtweise...
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23.11.2007 19:53 Uhr von Pitbullowner545
 
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praktischerweise: kann man ja Ports wechseln..
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23.11.2007 20:33 Uhr von KevinsComputer
 
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Paketfilter Die einzige meiner Meinung nach funktionierende Möglichkeit wäre ein Paketfilter. Und selbst dann wenn ein Paketfilter eingesetzt wird dann wird der Traffic eben Verschlüsselt übertragen und schon kann der Paketfilter die P2P Netze am Arsch.
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23.11.2007 21:12 Uhr von Fornax
 
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ich zahle: für mein internet anschluss. dann muss man auch davon ausgehen das ich meine bandbreite, für die ich ja auch zahle voll ausnutzen möchte.

dann müssen sie sich drehen und ihre kapazitäten ausbauen.
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23.11.2007 22:12 Uhr von Azeruel
 
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@gibson: Sry Gibson, aber das Brennt mir auf der Seele.

Setzen, 6!

Stichwort: Traffic Shaping.

erschreckend was hier für Pseudowissen verbreitet wird.
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24.11.2007 00:13 Uhr von Stasipferdchen
 
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Und? "du tust ja nicht nur downloaden wenn du über P2P was ziehst, sondern tust auch permanent was hochladen."

Und dafür geb ich meinem ISP jeden Monat Geld. Wenn seine Infrastruktur das nicht aushält, soll er sie ausbauen. Wenn das zu teuer ist, soll er mehr Geld verlangen oder den Vertrag kündigen, nicht mir das vorenthalten, wofür ich im Geld gebe.
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24.11.2007 03:48 Uhr von The_free_man
 
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Naund? Protokoll Obfuskation und gut ist Dann bauen die Entwickler der verschiedenen Bittorrent Clienten halt Protokoll Obfuskation und einstellbare Ports ein.
So wie in eMule.

Zitat aus einem Forum zu Protokoll Obfuskation:

"Wenn du etwas mit eMule lädst, kann dein Provider sehen, dass der Traffic durch eMule verursacht wird. Durch diese Protokoll Obfuskation (Verschleierung) wird der Traffic aber so verschleiert, dass dein Provider nicht mehr sieht dass der Traffic durch eMule verursacht wird. Dein Provider hält es dann für stinknormalen Traffic, wie er eben beim Surfen oder sonstigem anfällt."

Da können die

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