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Steinbrück: Keine weiteren Entschädigungen für die Holocaust-Opfer

Es sollen keine neuen Vorschläge über die Entschädigung der Holocaust-Opfer gemacht werden, sagte Per Steinbrück in Israel. Man werde aber über angebrachte Alternativen nachdenken, so der Finanzminister. Die Entschädigungen seien 1952 im Luxemburger Abkommen festgelegt worden.

Dieses Abkommen gibt vor, wie viel die BRD zahlen muss. Allerdings wird man darüber nachdenken, die Holocaust-Überlebenden über eine jüdische Organisation zu unterstützen. Der Generalsekretär der Dachorganisation kritisiert die Entscheidung der BRD.

Noach Flug hält die bisher gezahlten 60 Milliarden Euro für unzureichend. Ein israelischer Minister forderte ebenfalls mehr finanzielle Unterstützung. Nach Meinung Rafi Eitans soll die BRD mehr zahlen, da man zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Abkommens u. a. die höhere Lebenswartung nicht berechnen konnte.


WebReporter: Fesco
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Opfer, Stein, Entschädigung, Peer Steinbrück, Holocaust
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2007 11:29 Uhr von Haris Pilton
 
+6 | -0
 
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Applaus, Herr Steinbrück! Aber 60 MILLIARDEN ?!?! Und wenn ich "Milliarden" noch unterstreichen könnte, ich hätt´s getan.

Wahnsinn!
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23.11.2007 11:38 Uhr von bopper
 
+2 | -8
 
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@Harris: 60 Milliarden sind pro vergasten/erschlagenen/erschossenen/... Juden 10.000 Euro.

Nicht wirklich viel, für ein Menschenleben, wenn man das so berechnen könnte.

So lange wir indirekt die Terroraktioinen von Hamas & Co. finanzieren, können wir auch die verbliebenen, bedürftigen Holocaust-Überlenden unterstützen.
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23.11.2007 12:03 Uhr von cyprexx
 
+3 | -2
 
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Und wer entschädigt die WTC Opfer? Wenn die Amis das zugelassen haben, sollen sie auch für idese Opfer mal was klar machen.
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23.11.2007 12:14 Uhr von Corum
 
+5 | -0
 
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Sehr gut: das Herr Steinbrück Rückgrat bewiesen hat.

Beide Seiten haben den Vertrag damals akzeptiert. 60 Milliarden sind bereits geflossen.
Wenn also damals die Berechnung falsch war, kann man nicht später die Hand aufhalten und mehr verlangen.

Meine Meinung hat nichts mit Anitsemitismus zu tun, ich denke nur, das Deutschland für Berechnungsfehler nicht zur Kasse gebeten werden sollte.
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23.11.2007 12:25 Uhr von rcrow
 
+5 | -1
 
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60 Milliarden??? viel zu viel geld ist dahin geflossen. der krieg ist mittlerweile 62 jahre her, irgendwann muss schluss sein!
(fast alle) der heutigen hinterbliebenen der holocaust-opfer kennen doch die eigentlichen opfer, also ihre getöteten verwandten, gar nicht mehr!
woher nehmen wir überhaupt das geld?! wieso kriegt meine oma so wenig rente?! usw. usf.
schluss damit!
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23.11.2007 12:27 Uhr von Sir_Cumalot
 
+2 | -0
 
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bopper: ist doch der gleichen Meinung wie Steinbrück.
"die verbliebenen, bedürftigen Holocaust-Überlenden unterstützen."
Nichts anderes sagt Steinbrück.
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23.11.2007 12:37 Uhr von ElChefo
 
+4 | -0
 
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@bopper: so leid es mir tut, hier geht es um die überlebenden. ebenso ging es bei der entschädigung generell um die überlebenden des holocausts. also kannst du schonmal nicht die toten gegen die summe rechnen. höchstens die, die aufgrund des holocausts geflüchtet sind. und da wiederum geht es im aktuellen fall um diejenigen, die aufgrund der gestiegenen lebenserwartungen noch am leben sind.

was meine meinung dazu angeht, hätte nicht gedacht, das ein deutscher politiker in israel soviel rückgrat beweist. respekt!
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23.11.2007 13:21 Uhr von Belzebuebchen
 
+1 | -0
 
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Gut so nach über 60 Jahren (teils schon die dritte Generation danach) muss das alles abgegolten sein!
Mir persönlich tut es wirklich Leid, was damals geschehen ist! Aber ich denke die Juden probierens halt so lange, bis es wirklich nix mehr gibt. Außerdem brauchen die das Geld eher für anstehende Kriege mit ihren Nachbarstaaten.

Wir dürfen uns nicht mehr auf der Nase herum tanzen lassen!

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