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Cem Özdemir: Fall Marco nicht gegen den EU-Beitritt der Türkei verwenden

Ein Abgeordneter der Grünen-Partei warnt davor, dass die Inhaftierung von Marco W. als Argument gegen den Beitritt der Türken in die EU benutzt wird. Cem Özdemir verurteilt allerdings auch die lange Untersuchungshaft von Marco.

Der Politiker hofft, dass Marco ein frohes Weihnachtsfest mit seiner Familie feiern kann. Man solle aber den Vorfall nicht gegen die Türken verwenden und die Beitrittsverhandlungen boykottieren. Er unterstützt auch die Verteidiger in ihrer Entscheidung, die europäische Justiz einzuschalten.

Auch die BRD unterstützt die Eltern in diesem Fall.


WebReporter: Fesco
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Türkei, Fall, Türke, Wende, Beitritt, EU-Beitritt, Cem Özdemir
Quelle: www.welt.de

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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2007 10:22 Uhr von Fesco
 
+0 | -0
 
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Ich würde es vollkommen unterstützten wegen diesem Fall die Beitrittsverhandlungen auszusetzen, denn die Türkei ist derzeit noch nicht soweit um in die EU einzutreten.
Sie müssen erstmal grundlegende Dinge in Ihrem Land ändern
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23.11.2007 11:11 Uhr von Jimyp
 
+69 | -12
 
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Also so wie ich das sehe, gibt es tausende Gründe gegen einen Beitritt und so gut wie keinen dafür!
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23.11.2007 11:12 Uhr von bopper
 
+46 | -15
 
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Cem hat Recht, den Fall darf man wirklich nicht als Argument gegen den EU-Beitritt der Türkei verwenden.

Dagegen gibt es genug andere Gründe.
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23.11.2007 11:18 Uhr von zw3rch
 
+41 | -6
 
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Cem Özdemir: Mit dem Namen ist er genau der richtige Vertreter für eine solche Stellungnahme. Ist klar, dass ein Türke auch einen pro-türkischen Kommentar abgibt. Somit also unglaubwürdig, da er sein Urteil dieses Thema betreffend voreingenommen gefällt haben wird.
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23.11.2007 11:19 Uhr von Fesco
 
+15 | -4
 
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@ zw3rch: ich stimme dir da voll und ganz zu denn ganau das habe ich bei der verfassugn des berichts auch gedacht
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23.11.2007 11:26 Uhr von tarantu
 
+21 | -4
 
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Marco: Der deutsche Staat soll das nicht als Argument verwenden, aber was macht den der türkische Staat?
Es besteht sogar Fluchtgefahr - der türkische Staat vertraut nichteinmal den D-Staat in diesem Fall.
Man sollte doch mal das Mädchen anhören um eventuell ein Falschurteil zu vermeiden.
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23.11.2007 11:28 Uhr von eTAz
 
+1 | -12
 
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23.11.2007 11:30 Uhr von sluebbers
 
+9 | -26
 
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23.11.2007 11:39 Uhr von Lucky Strike
 
+13 | -4
 
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es gibt auch noch tausend anderer gründe: von daher ein absolut inkompetentes justizsystem als grund aufzuführen ist nur ein weiterer tropfen in ein fass voller anderer gründe die türkei nicht in die eu zu lassen.

wie gesagt wir können auch japan, china und neuseeland in die EU lassen diese befinden sich nur mit 3% weniger Landfläche in Europa wie die Türkei.
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23.11.2007 11:40 Uhr von johnny_gizmo
 
+18 | -3
 
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Die Türkei: Zustände wie vor 1000 Jahren, nur wenige Prozente des Landes auf europäischen Kontinents... aber zur EU gehören wollen. Da muss sich einiges ändern. Muss ja nun nicht jeder Staat in die EU!
Abgesehen von den eklatanten Justizeigenschaften im Land, die größten Vorurteile bilden wir uns immer noch in Deutschland. So wie die Türken sich in Deutschland benehmen (Deutsch-Türken), verhalten sich die Türkei-Türken nicht. Die sind da teilweise freundlich und bilden sich nicht soviel ein.
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23.11.2007 11:44 Uhr von Elorius
 
+16 | -3
 
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@ sluebbers: Nur weil er seine Steuerschuld in Deutschland zahlt macht es aus ihm automatischen einen Deutschen??? ; - )
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23.11.2007 12:30 Uhr von Ru5hh0ur
 
+11 | -1
 
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der fall marco: zeigt doch wie die rechtslage dort ist.

für mich ganz klar ein weiteres argument gegen den beitritt der türkei in die eu.

desweiteren gibt es zig weitere gründe gegen den beitritt der türkei in die eu
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23.11.2007 12:32 Uhr von hanzmeier34
 
+1 | -12
 
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23.11.2007 12:32 Uhr von hanzmeier34
 
+1 | -11
 
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23.11.2007 12:36 Uhr von hanzmeier34
 
+3 | -8
 
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So was wäre nicht in .de passiert: http://www.jurblog.de/...

zitat:
"Wem die §§ 174 bis 184b StGB zu pauschal sind, schließlich wird Marco allenfalls § 176 StGB (Sexueller Missbrauch von Kindern) vorgeworfen, schaut in das Bericht aus dem Jahr 2004. Darin sind die einzelnen Straftatbestände noch einzeln aufgeführt. Danach wurden im Jahre 2004 insgesamt 187 Tatverdächtige wegen § 176 StGB in Untersuchungshaft genommen, 131 davon wegen Fluchtgefahr. 45 Tatverdächtige wurden sechs Monate bis ein Jahr in Untersuchungshaft genommen und bei 17 Personen betrug die U-Haft über ein Jahr. Bei 15 Personen betrug die Dauer der Untersuchungshaft länger als die erkannte Strafe (Seite 343)."
Zitat
"Auch weiß die breite deutsche Öffentlichkeit kaum etwas über Inti H. aus dem deutschen Leer. Den heute 20-jährigen Inti H. soll das gleiche Schicksal getroffen haben, das nun Marco W. in Antalya durchleidet. Bloß dass Inti H. über ein Jahr in Untersuchungshaft im Gefängnis von Hameln saß, bevor ihn die Richter zu vier Jahren Haft verurteilten. Inhti H. war ebenfalls 17 Jahre alt und hat die Vorwürfe zurückgewiesen (Quelle: 20minuten.ch)."

Man in der türkei gibt es keine rechtstaatlich keit!
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23.11.2007 12:42 Uhr von scotchclub
 
+4 | -9
 
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EU nein Danke: Was bildet ihr euch eigentlich ein wer ihr seit!!!!!!
Bei dem kelinstem mist Eu-Beitritt in frage zu stellen
Wenn´S nach mir ginge würde ich die EU-Beitritt sofort stoppen

Ihr könnt euch die EU sonst wohin stecken
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23.11.2007 12:54 Uhr von DerMaus
 
+9 | -2
 
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Also ich bin gegen den Beitritt der Türken zur EU, und ein solcher Fall scheint ja nciht anders als durch Druck regelbar zu sein!
Natürlich soll Marco im Fall dass er Schuldig ist, seine gerechte Strafe bekommen, aber die Türkei soll ihn gefälligst nach Deutschland übergeben, wo er wieder in U-Haft unterkommen kann, falls dies nötig sein sollte!

Mein Fazit:
Gegen eine EÜ
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23.11.2007 12:59 Uhr von Petaa
 
+3 | -3
 
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einfacher Tausch: Es reicht doch eine Art Auslieferungsvertrag der festlegt dass alle deutsch stämmigen Menschen in Türkischer Untersuchungshaft nach Deutschland gebracht werden und nach Deutschen Recht verurteilt werden und dass alle türkisch stämmigen Menschen in Deutscher Untersuchungshaft in die Türkei gebracht werden und nach Türkischem Recht veruteilt werden. Im Tatland werden dann nur noch Aussagen sowie Beweise gesichert und diese ausgetauscht.

Wenn Sie dem zustimmen kann man meinetwegen sogar über EU Gelder reden um die Haftbedingungen in deren Gefängnissen auf ein Menschenwürdiges Niveau zu heben.

Durch dieses Eskalation in der Presse und die gegenseitigen Anschuldigen wird keiner Seite geholfen !!!
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23.11.2007 13:01 Uhr von Hirnfurz
 
+1 | -4
 
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Typische Heuchlerei, mehr nicht.
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23.11.2007 13:25 Uhr von smokeout
 
+11 | -2
 
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Absoluter Mumpitz den der hörr özdemir da erzählt: Größer Negativwerbung für den beitritt in die EU kann man ja schon gar nicht mehr machen.
Ich wüsste nicht was man besser gegen einen Beitritt der Türkei in die EU verwenden sollte als solch eine "juristische meisterleistung" .
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23.11.2007 13:36 Uhr von Lucky Strike
 
+6 | -2
 
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@scotchclub - wer wir sind? wir sind gründungsmitglied der eu, viele anderen länder sind mitglieder der eu. die türkei ist beides nicht.
ich denke mal wer wir sind ist hiermit geklärt
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23.11.2007 13:44 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+2 | -0
 
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@scotchcblub: Wir können uns schlecht die EU sonst wohin hin schieben... Nationalstolz jetzt mal hin oder her, Deine Politiker wollen Dein Land in die EU bringen, Deine Politiker stehen für den Bockmist der da gerade verzapft wird ein, wieso sollen unsere Poltiker dann nicht sagen dürfen nix is mit EU?


Gut sie werden es eh n icht weil da zu viel Geld im Spiel ist aber okay aus der anderen Warte gesehen HALLO wenn es um einen Türken gehen würde, würdest Du wahrscheinlich die Decke hochmaschieren und sämtliche Lampen abreissen.

So und ansonsten kann ich Lucky Strike nur zustimmen..
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23.11.2007 14:14 Uhr von LordVader
 
+3 | -1
 
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Bei Freilassung - Schadenersatz? Hi Leute, ich hab da mal eine simple kleine Frage die mir doch bestimmt jemand beantworten kann.

Angenommen Marco wird frei gesprochen, kann er dann die Tuerkei oder die engl. Familie auf Schadenersatz verklagen??

Wuerde ich ihm auf jeden Fall von Herzen goennen und ich hoff mal das er dann nicht nur Peanuts bekommt.
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23.11.2007 14:20 Uhr von Lucky Strike
 
+1 | -1
 
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die familie glaub ich schon: auf schadenersatz wegen verleumdung.
den türkischen staat wahrscheinlich nicht (leider)
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23.11.2007 14:37 Uhr von murcielago
 
+7 | -4
 
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andere frage was hat ein türke in der deutschen politik verloren? seine meinung ist immer pro-türkisch und das sollte in einer deutschen partei nicht der fall sein. das interesse deutschlands geht in einer partei vor und das kann ich mir bei ihm nicht vorstellen.

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