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Türkei: Sprechchöre beim PKK-Begräbnis - Justiz ermittelt gegen Journalisten

In der Türkei hat ein Staatsanwalt ein Ermittlungsverfahren gegen einen Journalisten eingeleitet, weil dieser es während der Berichterstattung unterlassen haben soll, strafrechtlich relevante Äußerungen von Teilnehmern eines Begräbnisses bei den Behörden anzuzeigen.

Anlass für die Ermittlung war die Reportage über ein Begräbnis eines Mitgliedes der Terrororganisation PKK im Südosten der Türkei. Hierbei riefen Teilnehmer des Begräbnisses zur Unterstützung der verbotenen PKK und ihres Führers Öcalan auf.

Die Behörden beschlagnahmten die Videoaufzeichnung vom Begräbnis beim Journalisten. Journalistenverbände kritisierten die Vorgehensweise der Behörden. In der Türkei, der EU und in den USA ist die PKK verboten und als Terrororganisation eingestuft.


WebReporter: Deniz1008
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Türke, Justiz, Journalist, PKK, Begräbnis
Quelle: www.diepresse.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2007 07:09 Uhr von Deniz1008
 
+0 | -0
 
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Das auch Journalisten in der Türkei mittlerweile Straftaten anzeigen müssen, habe ich ganz bewusst weggelassen, da mir vergleichbare fälle nicht bekannt sind. Bisher war es so dass Journalisten usw. von der Justiz verklagt wurden, wenn diese ziemlich Negativ über die Türkei geschrieben oder berichtet haben.
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24.11.2007 12:55 Uhr von GencOsman
 
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ich vergleich die Thematik: mit Prinzessin DIE. Fehlende Hilfeleistung bzw fehlende Meldepflicht.
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24.11.2007 14:07 Uhr von Nuernberger85
 
+2 | -1
 
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Passt doch! Es wurde eine Strafttat begangen und es wird ein Ermittlungsverfahren einberufen!
Ist in Ordnung!
Der Journalist wird von seiner Meldepflicht schon gewusst haben.

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