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Italien: Hirnforscher lokalisieren Hirnregion für Ästhetik

Laut der Ergebnisse von italienischen Hirnforschern, die mit neuronalen Bildgebungsverfahren (funktionelle Magnetresonanztomografie) gearbeitet haben, besitzen Menschen eine objektive Instanz im Gehirn, die für das Ästhetik-Empfinden zuständig ist.

Probanden, die kein besonderes Faible für Kunst hatten, wurden Skulpturen und Gemälde gezeigt, die z. B. nach dem Goldenen Schnitt harmonieren, während das Gehirn gescannt wurde. Als Gegenprobe nahm man Kunstwerke, die keinen besonderen Ästhetik-Muster entsprachen oder verzerrt-entfremdet waren.

Im ersteren Fall wurde beim Betrachten die sog. Inselrinde aktiver als sonst. Sie ist aktiv z. B. bei Belohnung und ist bei der Bildung von Gefühlen beteiligt. Im zweiteren Fall war das betroffene Areal schwächer aktiv. Die Forscher interessiert nun, ob sich das Ästhetik-Empfinden objektiv verankert.


WebReporter: ingwer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Italien
Quelle: www.wissenschaft.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2007 20:51 Uhr von coelian
 
+1 | -2
 
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totaler Schwachsinn: Warum soll bitte jedem das gleiche gefallen? Warum ist nur ästhetisch, was dem Massengeschmack entspricht?

Bin ich jetzt ein unterentwickelter Mensch mit kaputtem Hirn, weil ich ein anderes Schönheitsempfinden habe als die Allgemeinheit?

Nicht gar, dass wieder der Kopf vermessen wird, um herauszufinden, wie intelligent man ist....
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22.11.2007 21:15 Uhr von titlover
 
+2 | -0
 
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FINALLY! jetzt kann man die Region endich ausschalten um noch mehr Müll zu verkaufen oder via TV zu senden
;)
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22.11.2007 22:18 Uhr von Beergelu
 
+1 | -1
 
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@ Coelian: Ästhetik wurde hier als Reizverarbeitung im Gehirn untersucht. Und der Goldene Schnitt gilt schon lange als das ästhetische Grundprinzip (Die Akropolis wurde z.B. im Goldenen Schnitt erbaut)
Und das hat einen natürlichen Grund, der da wäre, dass der Goldene Schnitt so gut wie überall in der Natur vertreten ist, zumeist in seiner Grundform der Fibonacci-Folge. Hierbei bildet sich ein Folgeglied aus der Summe seiner 2 Vorgänger: (1,2,3,5,8,13,21,34,...).
Je weiter man hierbei geht, desto mehr nähert es sich dem Goldenen Schnitt an ("Das kleine verhält sich zum Großen, wie das Große zum Ganzen [=Kleiner Teil+ Großer Teil].
Und dieses Prinzip ist in der Natur weit vertreten:
- Die Ständigkeit von Blättern an einer Pflanze
- Das Wachstum der Ananas
- Der Aufbau der Gehäuse vieler Kopffüßer (z.B Nautilus)
- Der Menschliche Körper (Beine und Rumpf, Unter und Oberarm,...)

Und weil der Mensch seine Physogenese in der Natur durchgemacht hat (weil er ständig mit ihr interagiert), hat sich sowas als Ästhetik (als Reizverarbeitung im Gehirn) entwickelt, genauso wie sich Rot als Warnfarbe entwickelt hat und Grün entspannend wirkt. Die Ausprägung dessen ist natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich stark, was wie in dieser Studie nachgewiesen, an dem Aufbau des Gehirns liegt.

PS.: Wir hatten das glaub doch letztens schon mit der Evolution und hier hast du ein gutes Bsp. ;)
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22.11.2007 22:20 Uhr von Beergelu
 
+1 | -1
 
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Physogenese: soll natürlich Phylogenese heißen.
Hier wird mal ne Editier-funktion gebraucht.
(zumindest so lange, wie noch kein weiterer Beitrag geschrieben wurde)
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23.11.2007 10:34 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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mir fallen: ganz spontan einige leute ein, die dort mal dringend bestrahlt oder operiert werden müssten...:o))))
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24.11.2007 14:28 Uhr von aquarius565
 
+0 | -0
 
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Ästhetik: ist für jeden Menschen etwas anderes. Jeder Mensch findet etwas anderes schön, viele Männer finden beispielsweise Autos sexy, aber ein Bild wie Mona Lisa von Leonardo da Vinci lässt viele Männer völlig kalt. Frauen hingegen finden völlig anndere Dinge schön. Beispielsweise wenn der Mann ihnen das Frühstück ans Bett bringt. Oder wenn ihnen ihr Schatz Blumen schenkt.
Also, den Sitz für Ästhetik haben die Forscher bestimmt noch nicht gefunden.

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