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PKW-Maut - Bundesverkehrsminister Tiefensee lehnt Becksteins Vorstoß ab

Nachdem der Ministerpräsident von Bayern, Günther Beckstein, eine Senkung der Mineralölsteuer und eine PKW-Maut forderte, hat sich nun Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zu Wort gemeldet.

Tiefensee lehnte die Forderung Becksteins ab. Gegenüber der dpa sagte er, dass er eine PKW-Maut ablehne. Er findet darüber hinaus die Steigerung bei den Benzinpreisen skandalös. Diese Erhöhung sei auf die Mineralölkonzerne zurückzuführen.

Günther Beckstein will mit einer PKW-Maut erreichen, dass auch ausländische Fahrzeuge an den Kosten der Autobahn beteiligt werden.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: PKW, Maut, Tiefe, Becks, PKW-Maut
Quelle: www.idowa.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2007 14:52 Uhr von Lucky Strike
 
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Ich bin für die Maut allerdings nicht so wie es Beckstein jetzt vorschlägt.

Mein Vorschlag wäre:
120€ Jahresmaut und X€ für ein "Tagesticket". Dies muss grundsätzlich jeder Zahlen. Aber die deutschen Steuerzahler können den Betrag im Lohnsteuerjahresausgleich mit 90-100% wieder zurückholen. So muss jeder bezahlen, aber durch die Rückerstattung bleibt es für Inländer fast kostenlos.
Wieso sollen denn die Franzosen, Holländer, Italiener etc nicht für die Benutzung auch zur Kasse geben werden.

Die Mineralölsteuer senken halte ich persönlich für keine gute Idee, einfach aus dem Grund wenn der Staat 15Cent pro Liter weniger verdient, werden sich die Ölmultis einfach 15Cent pro Liter mehr genehmigen.

Auch die Abschaffung der KFZ-Steuer finde ich nicht gut, da dann die PS-Proleten und diese SUV-Drecksdinger begünstigt werden und vor allem letzteres sollte noch viel höher belastet werden.

Zumal eine staatliche Maut ist immernoch besser als eine Privatisierung der Autobahn, dann wird die nämlich richtig teuer.
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22.11.2007 15:34 Uhr von meisterallerklassen
 
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@futurelife06: Wie stellst dir das vor! ausländische PKW + Toll-Collect?
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22.11.2007 15:38 Uhr von Murgol
 
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Wer daran glaubt dass wenn er Maut zahlt woanders etwas rausbekommt,
der hat das letzte Jahrzehnt nicht in diesem Land gelebt.
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22.11.2007 18:26 Uhr von herby75
 
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wie einfallslos: sich mal wieder ein politiker in diesem lande zeigt. vor einiger zeit ist er mit einem ähnlichen vorschlag gescheitert. aber irgendwie lernt der mann nichts, sonst würde er das gleiche nicht wieder vorschlagen.
soviel ich weiss, wurde das autobahnnetz mit der kfz-steuer finanziert und wird mit dieser auch unterhalten. nun soll ich zusätzlich noch eine maut für die nutzung zahlen? es reicht schon, dass ich beim tanken eine steuer auf eine steuer zahle (mehrwert wird auch auf die mineralölsteuer erhoben!).
wie einfallslos und weltfremd kann ein politiker sein? selbst wenn die preise um den betrag sinken, um den die steuer gesenkt wird, kommt irgendwann die nächste ökosteuerstufe und dann ist das wieder alles drin. die dummen sind dann mal wieder die autofahrer, die auf das auto angewiesen sind.
wenn ich mir weiterhin ansehe, dass immer noch leute sich einfach ins auto setzen, 500m zum briefkasten fahren, briefe einwerfen (motor bleibt selbstverständlich an) und dann zurückfahren, dann ist der treibstoff einfach noch nicht teuer genug.

Mein Vorschlag:
Treibstoffkosten auf 2Euro/Liter oder mehr. Dann unterbleiben die sinnlosen Fahrten. Zum Ausgleich die Pendlerpauschale staffeln. z.B.
Kilometer 1 - 5 gibt 10 cent
Kilometer 6 - 10 gibt 15 cent
Kilometer 11 - 20 gibt 20 cent
Kilometer 21 - 50 gibt 25 cent
Kilometer 51 - 100 gibt 30 cent
und so weiter..
Auf diese Weise wird der Einsatz eines Arbeitnehmers gewürdigt, dass er bereit ist lange Strecken auf sich zu nehmen, um eine Arbeit zu bekommen.
Aber in diesem Staat wird überall nur Geld herausgepresst solange es geht. Aber bei Berufspolitikern wird es sicher nicht anders gehen.

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