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Schleswig-Holstein: Wissenschaftler entdecken Bleisiegel von Papst Anaklet II.

In Schleswig-Holstein wurde jetzt von Wissenschaftlern eine Papstbulle aus dem 12. Jahrhundert entdeckt. Die Archäologen sind der Meinung, dass es sich bei ihrer Entdeckung um eine Sensation handelt. Der Fundort befindet sich bei Rathjensdort, in der Nähe von Plön.

Das Bleisiegel trägt auf einer Seite den Namen Anaklet II., der seinerzeit Gegenpapst war, auf der Rückseite sind Petrus und Paulus dargestellt. Wie die Papstbulle in das nördliche deutsche Bundesland gekommen ist, ist derzeit unbekannt.

"Die Anaklet-Bulle von Rathjensdorf lässt erahnen, welche Überraschungen noch auf die Ausgräber zukommen dürften", so einer der Forscher.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Papst, Wissen, Schleswig-Holstein, Holstein, Siegel
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2007 11:56 Uhr von roteGraefin
 
+0 | -4
 
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Sagenhaft: was so alles ausgebuddelt wird!
Wozu brauchen wir die wissenschaftliche Erforschung eines Bleisiegel.
Welche wichtigen Erkenntnisse bringt uns dies und nutzt unserem Weiterleben?
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22.11.2007 12:04 Uhr von bopper
 
+4 | -2
 
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@roteGräfin: "Wozu brauchen wir die wissenschaftliche Erforschung eines Bleisiegel.
Welche wichtigen Erkenntnisse bringt uns dies und nutzt unserem Weiterleben?"

Willst du in einer Welt leben, wo nur Handlungen erlaubt sind, die unser Weiterleben sichern?

Das wird ne ziemlich langweilige Agrargesellschaft. Naja, die dann überflüssigen Museen kann man ja als Kuhstall umnutzen oder zur Getreidelagerung nutzen. Essen ist ja wichtig, Kunst nicht.
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22.11.2007 12:46 Uhr von Yuggoth
 
+3 | -1
 
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@RoteGräfin haben sie nicht letzt einen Artikel über Kunst publiziert?
Falls ja wundert mich Ihr Einwurf an dieser Stelle.
Wir lernen aus der Vergangenheit für Morgen und somit ist auch ein Bleisiegel eines "Gegenpapstes" ein Relikt das es zu bewahren & erforschen gilt.
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22.11.2007 22:15 Uhr von roteGraefin
 
+0 | -0
 
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tja: der Mensch ist halt ein widersprüchliches Wesen.

Da ich zu dumm bin mir zu erklären, welchen geistigen inneren Nährwert diese Untersuchung haben kann habe ich gefragt.

Ich find es echt beknackt mich für die Frage zu tadeln, Anstatt mir eine Antwort zu geben, hä! Ihr wißt es wohl selbst nicht, oder ?

Manno, ich hab ehrlich die Faxen dicke von Leuten die alles nur bemeckern.

Ich hab mal ein Lied gehört mit dem Titel: "Sei nicht dumm frag warum"

Aber ich fürchte hier in der BRD siegt die Dummheit.
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24.11.2007 16:24 Uhr von Pfreak
 
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@Primera: An unserer Realschule wurde die Deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 eher ausgeklammert. Und andere Bekannte von anderen Realschulen hatten das auch recht wenig bis gar nicht behandelt. Wir hatten statt dessen 3 Jahre Franz. Revolution. Das dritte Reich unter der Führung eines Österreichers wurde im Schnelldurchlauf innerhalb von etwa 10 bis 15 Schulstunden abgespult, entspricht etwa 7 Wochen bei 2 Stunden Geschichte pro Woche. Das zu deiner Lehrplantheorie.
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26.11.2007 22:47 Uhr von roteGraefin
 
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@Primera: Geschichtsbewusstsein ist eine eine unabdingbare Notwendigkeit für die Spezies Mensch keine Frage. Darauf reite ich schon ziemlich lange herum.

Es ist einfach notwendig aus der Geschichte zu lernen um den gleichen Quatsch nicht immer wieder zwanghaft zu wiederholen

Nur ein einem einzelnen geprägten Bleistück von anno pief ist mit ganz einfach die Phantasie ausgegangen einen konstruktiven Zusammenhang zu heute zu entdecken. Ausser dass damals wohl noch nicht unfehlbar war. *grins*
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01.12.2007 14:34 Uhr von Pfreak
 
+1 | -0
 
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@ Primera: Bin selber geborener berliner, allerdings nach der 6. Klasse Grundschule weggezogen nach Niedersachsen.
Ich finde es schade, das das Thema "Drittes Reich" wie bei uns gar nicht der wie bei dir NUR abgehandelt wird. Offenbar finden die Lehrplanverantwortlichen nicht das rechte Maß, mit Deutscher Gechichte umzugehen. Sehr Bedauerlich. Man darf bestimmt nicht vergessen, was damals geschehen ist, aber man sollte als deutscher in der Schule heutzutage nicht den Eindruck vermittelt bekommen, "schuldig" zu sein. So, wie du die den Schulablauf deiner Tochter beschreibst, scheint es dennoch so zu sein. Hoffentlich bessert sich das noch mal irgendwann.

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