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Update: Defekte Bremsen an BMW-Motorrädern im Fokus des ADAC

Der Motorrad-Hersteller BMW hat inzwischen zugegeben, dass die technischen Probleme mit seinen Bremsanlagen an der Verbindung zum Druckmodulator auftreten. Die Ursache hierfür ist mangelhafte Qualität bei BMW und nicht bei Zulieferern.

Der ADAC sieht dringenden Handlungsbedarf, da es sich bei Bremsen um sicherheitsrelevante Einrichtungen an Motorrädern handle. Der dringende Nachbesserungsbedarf bestehe auch dann, wenn es sich um "Einzelfälle" handle.

Bereits im Sommer 2006 sind 34 Polizei-Motorräder (R 1200 RT) zur Überprüfung möglicher Defekte an Bremsleitungen in Werkstätten überprüft worden.


WebReporter: r12gs_blacky
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Update, BMW, Motor, ADAC, Defekt, Bremse, Bremsen
Quelle: www.autogazette.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2007 00:03 Uhr von per-version
 
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qualität lässt nach .. und das bei bmw, tz ..
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22.11.2007 08:41 Uhr von meisterallerklassen
 
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Mein Chef: fährt nen neuen X5 - ca. 1 Monat alt, war inzwischen 3x in der Werkstatt wegen Software- und Elektronikprobleme!

Je mehr Technik desto anfälliger meine Devise!
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22.11.2007 09:05 Uhr von Sven_
 
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nunja: die BMW-Bremsen bei Motorrädern waren bis jetzt dank ABS eigentlich immer unter den besten, aber neben gigantischen Vorteilen (fahre selbst, weis wovon ich red) kann sowas nantürlich immer Probleme machen.

Warum man es allerdings nicht auf einen namenlosen Zulieferer schiebt versteh ich nicht :D
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22.11.2007 09:22 Uhr von Behu
 
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Kaum zu glauben: Erst gibt AMD offen zu fehler in ihren Prozessoren zu haben und dann gibts BMW zu das sie bei der Qulität nachgelassen haben . Wird die Industrie auf einmal ehrlich?

Werbung der Zukunft: Bei uns bekommen sie den gleichen schund wie bei XY... aber 2 € teurer ;)


Die Bremsen sind natürlich ein sehr kritisches teil und sollten von BMW KOSTENLOS geprüft und bei Bedarf ersetzt werden. Ich werd gleich mal meinem Nachbarn bescheid geben der hat sich im frühjahr ein neues BMW Motorrad gekauft....
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22.11.2007 10:24 Uhr von Borgir
 
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aha: da bezahlt man einen haufen kohle für den namen und bekommt schrott
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22.11.2007 15:20 Uhr von ACABB
 
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BMW Motorrad wegen Indymedia unter Druck! Wegen eines Enthüllungs-Reports bei Indymedia musste der Motorrad-Hersteller Qualitätsprobleme an Bremsanlagen zugeben. Konkret an Bremsleitungen, die an den Druckmodulator des aktiven Fahrerassistenzsystems "Integral-ABS" von Continental Teves angeschlossen werden.

Die Ursache der Defekte könnten Vibrations- und Spannungsrisse an der Bördelung der Bremsleitungen sein. Die Lösung des Problems könnte in Stahlflex-Abschnitten zu suchen sein, die eine Unterbrechung der festen Bremsleitungen bewirken.

Es ist rechtlich zulässig, dass Motorradbremsen nicht zuverlässig sind. Eine Mindestverzögerung von 2,5 m/s2, also ein Viertel der normalen Leistung, ist ausreichend, und wird mit der Hinterradbremse erreicht. Das Kraftfahrt-Bundesamt darf aus diesem Grund keinen Rückruf anordnen.

Gebt mal bei Google-News den Begriff "BMW Motorrad" ein. Die Meldung "BMW Motorrad muss wegen Indymedia Qualitätsprobleme zugeben" ist neu!
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22.11.2007 23:53 Uhr von Extr3m3r
 
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BMW: BMW hat sich damit aber ein gewaltiges Eigentor geschossen. Keine gute Werbung.
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23.11.2007 10:07 Uhr von dommal
 
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Wenn: du mal die Produktion live erlebst, und genau aufpasst, dann hui pfui...
aber gemurxst wird bei jedem Hersteller, nur diesmal hat halt BMW das Pech und fliegt auf...
Vllt. liegt es ja daran das in der Produktion 80% Polen und Türken arbeiten die zum Großteil nicht fest angestellt sind...und auf die Arbeit scheissen...
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23.11.2007 21:43 Uhr von r12gs_blacky
 
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Konstruktionsfehler: Wenn es sich herausstellt, dass die Ursache der Defekte Vibrations- und Spannungsrisse an der Bördelung der Bremsleitungen sind, dann handelt es sich um einen Konstruktionsfehler.

Die konstruktive Lösung des Problems könnte in Stahlflex-Abschnitten zu suchen sein, die eine Unterbrechung der festen Bremsleitungen bewirken (andere Hersteller wirken so den Defekten entgegen).

Ob es nun ein Material-, ein Verarbeitungs oder Konstruktionsfehler ist, das ist für den Fahrer eines solchen Motorrades unerheblich. Der wird nur feststellen, dass er plötzlich keine Bremsleistung mehr hat.

Die Reaktion von BMW ist doch wirklich peinlich:

«Doch bevor es zu einer kritischen Situation kommen kann, bemerkt es der Kunde, weil sich der Druckpunkt beim Betätigen des Bremshebels verändert. Zudem kann er im Kunststoffbehälter am Lenker sehen, dass die Füllmenge der Bremsflüssigkeit abnimmt»
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26.11.2007 10:19 Uhr von vostei
 
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KBA: Beide, BMW und Conti halten sich in ihrer Vorgehensweise bei der Geschichte an die Vorgaben des Kraftfahrtbundesamt.

Das schlimmste was passieren kann ist, dass nur noch die hintere Bremse zu 100 Prozent und die Vordere zu 50 Prozent funktionieren - zuvor fängt dann noch das Regelungslicht des ABS an zu leuchten und der Druckpunkt des Handhebels lässt nach.

Noch eines ist zu betonen: Die Leckage tritt an einem Bauteil auf, welches NICHTS mit der zugelieferten Baugruppe von Conti zu tun hat.
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28.11.2007 22:38 Uhr von r12gs_blacky
 
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BMW Motorrad Integral-ABS wieder unzuverlässig? Nachrichtenquelle: MotorZeitung.de 28.11.2007

Undichte Bremsleitungen an BMW Motorrädern, die mit Integral-ABS Bremsen ab Baujahr 2006 ausgestattet sind, sind Grundlage für Mutmaßungen über die generelle Unzuverlässigleit von ABS-Bremsen an Motorrädern.

Der Defekt tritt am Druckmodulator des Integral-ABS auf, konkret an der Anbindung der Bremsleitungen. Neue Bremsleitungen sind in der Entwicklung, ein Rückruf für betroffene Maschinen wird aktuell nicht ausgschlossen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist auf BMW zugegangen, und hat inzwischen eine als Zwischenbescheid bezeichnete Darstellung als Stellungahme vorliegen.

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