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GB: Auf dem Postweg gingen zwei CDs mit 25 Millionen Daten von Bürgern verloren

Bereits im letzten Monat sind zwei CDs mit verschiedenen persönlichen Daten von 25 Millionen Briten auf dem Postweg verschwunden. Seither steht die Regierung unter enormem öffentlichen Druck.

Bereits am vergangenen Dienstag ist Paul Gray, Vorsitzender der Steuerbehörde, von seinem Amt zurückgetreten. Da man bisher keine Anhaltspunkte für kriminelle Handlungen hat, würde auch kein Risiko für die Daten von Kindergeld-Beziehern bestehen, so Schatzkanzler Alistair Darling.

Er bedauerte und entschuldigte diese Panne und hat bereits entsprechende Untersuchungen veranlasst. "Das ist in der Tat eine sehr, sehr schlimme Situation", so Darling. Die Opposition sagte dazu, dass Darlings Schatzkanzlerposten "auf dem Spiel" stehe.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Million, Großbritannien, Daten, Bürger
Quelle: www.stern.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2007 16:57 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Warum man diese brisanten Daten ausgerechnet mit der Post verschickt hat? Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass bestimmte Dokumente zusammen mit einem Mitfahrer z.B. nach Brüssel, persönlich gebracht und übergeben werden müssen.
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21.11.2007 18:24 Uhr von Cyphox
 
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will ja net kleinlich sein: aber korrekte Formulierung wäre doch "mit Daten von 25 Millionen Bürgern", oder?
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21.11.2007 19:05 Uhr von HarryL2
 
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mehr als peinlich: Es kann ja durchaus vorkommen das eine Postsendung abhanden kommt. Das passiert schonmal.

Aber waren die Daten auf den CDs nicht verschlüsselt ?
Ist das zuviel verlangt mit PGP und einem 1024bit oder einem noch stärkeren Schlüssel die Daten für Unbefugte unzugänglich zu machen ? Da hat aber jemand mächtig geschlafen wenn das der Fall ist.
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21.11.2007 20:09 Uhr von CerealDeath
 
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Darum bin ich gegen die Vorratsdatenspeicherung... die Politiker reden uns ein, man verwende sie nur zu guten Zwecken und schwupps passiert mal n Fall wie dieser und mein zukünftiger Arbeitgeber bekommt aus dem Internet die Infos wie ich mir den Arsch abwische...
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21.11.2007 20:32 Uhr von Ammy
 
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@HarryL2: genau das war auch mein Gedanke. Unverständlich wie solche intimen Daten behandelt werden.
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21.11.2007 22:52 Uhr von Hawkeye1976
 
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Ich warte auf den Tag, an dem ein stammelnder deutscher Regierungssprecher, schwitzend und nervös, der Pressemeute erklären muss, dass Daten, die durch Vorratsdatenspeicherung oder Onlinedurchsuchungen (Sw. Bundestrojaner) gesammelt wurden, spurlos verschwunden sind.
In den Tagesthemen redet Schäuble das ganze dan wieder schön und sich um Kopf und Kragen.
Irgendwann fallen diese Daten dann der Wirtschaft (also Kriminellen) in die Hände und dann ist islamistisch motivierter Terror noch unser geringstes Problem......
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22.11.2007 07:20 Uhr von marshaus
 
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also was der stern artikel nicht sagt ist folgendes............es sollten rund 300 daten ueberprueft werden.....wegen benefit fraud......da dieses aber zu kompliziert ist habe man sich entschieden beide cd.s zu schicken..........dies ist ein fall der vom obersten genehmigt werden muss....also hat der oberste wie es aussieht einen falschen tnt umschlage genommen und zwar nicht ein einschreibe umschlag.........aber was noch peinlicher ist......wie es aussieht hat eine mitarbeiterin ihre arbeit nicht geschafft und sich entschieden kopie zu ziehen und diese arbeit an ihrem privatcomputer zu beenden.....sie wurde gefeuert als dies herauskam.......hier taucht nun die frage auf wie sicher sind ueberhaupt unsere daten.....wenn schon jeder mitarbeiter kopien ziehen kann....wir haben auch schon einen hinweis von unserer bank bekommen unsere kontenbewegungen zu beobachten....aber ich glaube kaum das die jetzt schon anfangen ....die haben zeit und warten
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22.11.2007 08:50 Uhr von Sir_Cumalot
 
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na und? die jugend von morgen wird solche CD´s wahrscheinlich per Handy in der Schulpause austauschen. Ähnlich wie Pokemon-Videos heutzutage.
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22.11.2007 11:08 Uhr von HarryL2
 
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@marshaus: Danke für die Infos. Hat mich mal dazu gebracht bei der BBC und Metro ein wenig zu lesen.

Gibt bei der BBC.co.uk Seite einige Artikel zum Fall.

Was ich dann entdeckt habe hat mir gerade nochmal die Sprache verschlagen: Lügendetektortests (Stimmanalyse) am Telefon wenns um irgendwelche Sozialzahlungen geht. Glaube es geht um Miete in den Fällen. Also in England.

Wenn hier beim Sozialamt/Arbeitsamt (bin da nicht so bewandert wie die heißen, die ändern ja auch dauernd ihren Namen/Logo/IQ) bald Mikrofone auf dem Tisch stehen......
dann bloß keine Anzeichen für Stress in der Stimme haben. ;-)
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22.11.2007 22:16 Uhr von KillA SharK
 
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die cd sind angeblich wieder aufgetaucht: http://www.tagesschau.de/...

extrem peinlich ist die ganze sache aber trotzdem

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