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"Made in Germany" und "Made in Austria" kurz vor dem Aus?

Wenn es nach dem EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou geht, sollen Bezeichnungen wie "Made in Germany" und "Made in Austria" künftig durch die allgemeinere Bezeichnung "Made in the EU" ersetzt werden.

Alle in der EU erzeugten Lebensmittel - mit Ausnahme von Fleischwaren - müssten in Zukunft das EU-Siegel aufweisen. Kyprianou erhofft sich dadurch eine schnellere und einfachere Erkennung der Herkunft. Dieser Vorschlag stößt jedoch allgemein eher auf Ablehnung.

Bereits 2004 wollte man eine ähnliches Siegel einführen, allerdings waren Großbritannien, die Niederlande und vor allem Deutschland vehement dagegen. "Made in Germany" galt früher als Bezeichnung schlechter Qualität, hat sich aber bis heute als außerordentliches Qualitätssiegel etabliert.


WebReporter: fabiu_90
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland
Quelle: orf.at

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2007 14:47 Uhr von fabiu_90
 
+0 | -0
 
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Ich hoffe nicht, dass diese allgemeine Bezeichnung bald auf allen Lebensmittel vorkommen wird. Ein bisschen Patriotismus sollte schon noch vorhanden sein und wie man am Beispiel "Made in Germany" erkennt, steht dies vor allem für Qualität. Du bist was du isst und ich will wissen woher mein Essen kommt.
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21.11.2007 16:32 Uhr von sailing-power
 
+15 | -3
 
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dumdum: Bin auch für Made in Germany. Aber ich bin nicht was ich esse. Ich esse auch Schweinefleisch :-)
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21.11.2007 16:34 Uhr von TomShaw
 
+5 | -6
 
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Damit ginge eine einheitliche Kennzeichnung . . . . . . über den Inhalt der Lebesmittel einher.
Mit einem "Made in the EU" würden jedoch wenn es einmal ethabliert wurde alle Güter gekennzeichnet.
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21.11.2007 16:37 Uhr von The_free_man
 
+26 | -3
 
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Blos nicht! Wenn ich das nötige Geld habe oder Qualität möchte, unterstütze ich Deutsche Unternehmen sehr gerne indem ich Produkte Made in Germany kaufe!

Kürzlich habe ich nen Miele Staubsauger gekauft.
Es gibt doch schon genug Schrott der in China produziert wird!
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21.11.2007 16:37 Uhr von meisterallerklassen
 
+25 | -2
 
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Für was werden die bezahlt? "...eine schnellere und einfachere Erkennung der Herkunft" - Made in Austria und Made in Germany --- durch Made in EU wirds eher undurchsichtiger woher das Zeugs alles kommt!
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21.11.2007 16:52 Uhr von Philipp-k
 
+15 | -3
 
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Made in Germany: Made in germany stammt eigentlich von der zeit nach dme 2ten weltkriweg. die Engländer wollten uns isolieren und haben das verpflichtet daass das auf jedem deutshcen produkt draufsteht. das ganze war jedoch ein shcuss in ofen und war gut für deutschland. außerdem war es nie zeichen für schlechte qualität
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21.11.2007 17:21 Uhr von hIdd3N
 
+12 | -5
 
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scheiss eu: wer braucht die eu.. ich bin für die alte eg. das reicht

immer diese hungerleider/spinnerstaaten durchfüttern die einem hintenrum das dolchen... macht nur weiter so. früher oder später sag ich byebye eu, byebye schäuble
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21.11.2007 17:48 Uhr von httpkiller
 
+2 | -3
 
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Mich würde mal interessieren warum Fleischwaren davon ausgenommen werden? Gerade hier halte ich das für wichtig.

Wobei ich dagegen bin das ganz Europa zu einer art Einheitsbrei wird. Deutschland hat ohne Europa sehr viel erreicht.
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21.11.2007 17:53 Uhr von robrai19
 
+4 | -3
 
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Made In EU: Dann soll wenigstens das ursprungsland draufstehen, dann kann das EU Siegel drauf. Wieviel Länder haben wir schon.
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21.11.2007 17:58 Uhr von Ryan_Sheckler
 
+9 | -3
 
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*vehement* dagegen. ich bin auch dagegen. made in germany ist und bleibt das höchste aller qualitätssiegel (für mich zumindest)
und das soll auch namentlich so bleiben!
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21.11.2007 18:04 Uhr von mystikfire
 
+4 | -3
 
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Qualität: Made in Gemany steht für mich auch noch für Qualität. Leider steht dieses "Siegel" inzwischen oft genug auch schon für Billigkrams - Es kann ja jeder, der in Deutschland die Endfertigung seines Produktes vornimmt auch "Made in Germany" draufschreiben, selbst wenn die Einzelteile von Kinderhand in Timbuktu oder so hergestellt wurde...

Bin aber trotzdem gegen Made in EU
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21.11.2007 18:11 Uhr von gadthrawn
 
+4 | -0
 
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ähm Miele: Dongguan, Guangdong, China
Uni?ov, Tschechien

Allerdings haben sie auch noch vorwiegend Endproduktion in D.
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21.11.2007 18:20 Uhr von Dexmexx
 
+3 | -3
 
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Deutschland ohne Eu viel erreicht??? @httpkiller
wenn du mal die Zahl der Exporte Deutschlands vom letzten Jahr
kennen würdest, wüsstest du, dass Deutschland nur vom Export lebt.
Viele Leute sind wütend über die großzügigen Gesten von unserer guten Frau Merkel, meinen sogar, dass Sie das Geld einfach so verschenkt. Man muss dazu sagen, dass ein sehr großer Anteil an deutschem Geld in die neuen Eu Länder fließt, die wiederum sehr viele Waren aus Deutschland importieren. Es ist ein Kreislauf Leute. Wir geben Geld, damit unsere Wirtschaft boomt. Ist klar, dass ein bisschen was verschwindet, weil im Osten der und jener geschmiert werden muss, aber im Endeffekt, wären wir nicht annährend so stark ohne die EU.
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21.11.2007 19:08 Uhr von questchen999
 
+3 | -1
 
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in der schweiz: in der schweiz gibt es jetzt auch diesen EU scheiss. eier Made in EU... wenn sie made in germany währen, dann würde ich sie vielleicht ja noch kaufen... aber Made in EU kann ja alles heissen... das wertet doch die ganze sache ab...

tja, das habt ihr von der EU ^^ .... zuerst nimmt man euch eure lebensqualität und dann zwackt man das made in germany auch noch ab und verteilt es unter den billiglohnländern ;)
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21.11.2007 19:21 Uhr von Dexmexx
 
+1 | -1
 
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Lach nur ^^: ,dafür nehmen wir euch eure gut bezahlten Arbeitsplätze weg :D
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21.11.2007 19:25 Uhr von questchen999
 
+3 | -0
 
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@dexmexx: nee, ihr nehmt sie uns nicht weg, wir sind einfach zu wenig um alle stellen zu besetzen.... aber stimmt, so langsam geht ihr mir aufn sack :D (ironie hohoho :D)
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21.11.2007 20:24 Uhr von Sowizo
 
+3 | -7
 
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Warum nicht? Is doch eigentlich vollkommen wurscht, was da drauf steht - seid mal ehrlich: Wie oft schaut ihr beim Kaufen auf das Land, in dem das Produkt erzeugt wurde?

Außerdem denke ich nicht, dass "ein bisschen Patriotismus "schon noch vorhanden sein" sollte. Wüsste nicht, welche positiven Dinge aus Nationalstolz resultiert sind... Meines Erachtens ist die Aufhebung der Staatsgrenzen und eine einheitliche föderalistische Gliederung der Welt ohne direkte Unterscheidung von Nationen, Ländern und Staaten eine Notwendigkeit. Insofern sehe ich allem, das die Verwirklichung einer Weltregierung näher rückt (und die EU ist so etwas) relativ freudig entgegen, auch wenn es vieles gibt, dass mich an der EU stört. Und an einer einheitlichen Kennzeichnung von Waren aus der EU kann ich kaum Schlechtes finden.

Die Behauptung, dass das von "Ostblockstaaten" bezahlt wird, ist Unsinn. Es ist wirklich nicht so selbstverständlich, dass Waren, die in osteuropäischen Ländern hergestellt sind, minderer Qualität sind. Zumal die 12 neuesten Mitglieder wirklich im Aufholen sind. Übrigens ist das Pro-Kopf-BIP von Portugal kaum höher als das von Slowenien. Nur als Beispiel.
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21.11.2007 20:36 Uhr von nogaroblau
 
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Um Himmels Willen nicht: Ohne "Made in Germany" wird es mit dem Export dann nicht mehr so Rosig aussehen, dann gibt es bald nur noch Dienstleister und Hartz456.

Komme aus der Metallecke, da wollen Ausländische Kunden jedes Teil mit Made in Germany gestempelt haben.
Das ist deffinitiv für sehr viele Mittelständische und kleine Unternehmen ein Verkaufsargument.
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21.11.2007 20:55 Uhr von DirkKa
 
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Ich hasse diese ewige Bevormundung durch die EU.

Ok, die EU mag auch manche gute Einwirkungen haben, aber es gibt auch sehr viele Dinge bzw. Entscheidungen der EU, die mich einfach nur ankotzen.

Und genau zu diesen Dingen zählt dieses "Made in EU".

Ich mag unser "Made in Germany", auch wenn diese Bezeichnung im WW2 von den Engländern eigentlich dazu diente, um ihr Volk vom Kauf dieser Dinge abzusehen. Aber dieses Blatt hat sich ja dann relativ schnell gewendet.

"Made in Germany" forever ;)
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21.11.2007 21:14 Uhr von jsbach
 
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Nichts gegen die südlichern Länder, aber: ob Rumänien oder Bulgarien den Standard wie in D bieten wage ich zu bezweifeln.
Wen stört es denn das da MiG o. MiA steht. Mich nicht!!
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21.11.2007 21:50 Uhr von 4lbert
 
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baldige kennzeichnung: made on earth!

tja tja globalisierung hat nichts mehr positives!
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21.11.2007 22:28 Uhr von georgyy
 
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Da hast du nicht ganz recht Herr Autor: Made in Germany steht schon lange für gute Qualität,
jedoch ist das mit der Qualität nicht mehr so wie es mal war,
(obwohl Made in Germany immer noch gut angesehen ist und hoffentlich bleibt)
wenn die Teile von allen Flecken der Erde kommen KANN man nicht mehr von Made in Germany reden (finde ich)

Für Lebensmittel sieht das ganz anderst aus, da wäre Made in Germany wirklich besser.
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21.11.2007 22:54 Uhr von Hydra3003
 
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Bei deutschen Fahrzeugen die in Deutschland produziert werden ist längst schon "Made in EU". Da kommen schon sehr viele Einzelteile aus EU-Ländern. Wie es noch "Made in Germany" war, war die Qualität noch wesentlich besser!
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21.11.2007 23:40 Uhr von Fornax
 
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made in germany galt als schlecht? "Made in Germany" galt früher als Bezeichnung schlechter Qualität,

was soll das denn gewesen sein. made in germany gilt auf der ganzen als spitzenprodukt.

in anderen ländern frag man auch nach ob es wirklich in deutschland hergestellt wird.
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22.11.2007 01:33 Uhr von tertius
 
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Made for EU: steht auch schon auf verschiedenen Produkten ,das kann dann alles bedeuten. Kann dann auch aus PRC kommen. Wenn der Normalsterbliche wissen würde, wo der ganze Kram in unseren Geschäften alles produziert wird , gebe es ein böses Erwachen. Selbst wenn Made in Germany draufsteht ,ist es kein Garant für die wirkliche Herkunft. Persönlich habe ich schon im Hamburger Freihafen Produkte mit Made in Germany gesehen, der Container kam allerdings aus dem asiatischen Raum. Made in Germany wurde auch vor gar nicht so langer Zeit in Polen produziert. Bei Textilien zum Beispiel. Die Marke" Made in Germany" wird von vielen großen Unternehmen selbst in den Dreck gezehrt. Jakobs Krönung im ehemaligen Ostblock genießen, bedeutet Abschied vom Aroma. Persil und Ariel lässt dort billige aber minderwertige Produkte , den in vielen Jahren erreichten Markennamen ruinieren. Bosch und Siemens produzieren und verkaufen Billigschrott speziell für die ärmeren Länder.
Kurzsichtige Geldgeilheit unverantwortlicher Manager vernichten schon seit mehreren Jahren das hart und zurecht erkämpfte Markenzeichen "Made in Germany"

Der Markt und die Zukunft wird sie (Manager) und uns dafür bestrafen.

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