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Streik der Eisenbahner in Frankreich kostet täglich fast 400 Millionen Euro

Von der französischen Wirtschaftsministerin Christine Lagarde wurde gestern die Aussage gemacht, dass die Gesamtschäden für die Wirtschaft, bedingt durch den bisher einwöchigen Bahnstreik, für das Land täglich zwischen 300 und 400 Millionen Euro betragen.

Der Tageszeitung "La Tribune" sagte die Chefin der Bahn, Anne-Marie Idrac, dass der Ausstand alleine für die Bahn bisher "über 100 Millionen Euro" gekostet hat. Dies betrifft im besonderen Maß den Güterverkehr.

Bedingt durch den Streik konnten 15 wichtige Industriestandorte nicht ausreichend von der SNCF bedient werden, sodass dort die Versorgung bedrohliche Ausmaße annimmt. Ursächlich für den Streik sind Pläne, die Frührente für Eisenbahner abzuschaffen. Neue Verhandlungen sind für morgen geplant.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Million, Frankreich, Streik, Eisen, Eisenbahn
Quelle: www.baz.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2007 10:35 Uhr von jsbach
 
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Da kann man nur hoffen - wie auch in Deutschland - dass eine für beide Seiten tragbare Regelung gefunden wird und der damit verbundene volkswirtschaftliche Schaden gering bleibt. Wie auch in anderen Fällen, wird am Ende der Verbraucher dafür bezahlen müssen.
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20.11.2007 14:08 Uhr von Petaa
 
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krass: Man stelle sich vor die Bahn würde hier mal für eine ganze Woche den Schalter umlegen so wie in Frankreich.

Ich bin sehr gespannt wie es hier und in Frankreich weiter geht und hoffe natürlich auf eine baldige Einigung zu Gunsten der Angestellten.

Solange zeigt den Managern wo der Hammer hängt und lasst den Regionalverkehr möglichst außen vor. Denn die Pendler sind zu 99% auch nur normale Erwerbstätige so wie ihr ....
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20.11.2007 15:38 Uhr von TomShaw
 
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Solidarisch: In Frankreich geht man solidarischer miteinander um als bei uns in Deutschland. Hier unterwirft man sich indem man immer das kleinere Übel in Kauf nimmt und/oder mit den Belangen der anderen Personen- und/oder Berufsgruppe nichts tun hat, schlimmer noch, sich von der Obrigkeit gegeneinander ausspielen lässt (Beispiel Beamte gegen Nichtbeamte).
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21.11.2007 13:09 Uhr von ravne182
 
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@ Petaa: Was? Zu Gunsten der Angestellten?! Also, dass die Deutschen streiken ist echt OK, bei den Bedingungen und Arbeitsverhältnissen. Das verstehe ich. Aber die Franzosen, die wollen mit FÜNFZIG Jahren in Rente (!!!) Gehts noch?! Der Mensch wird immer älter und dennoch wollen alle immer kürzer arbeiten. Das ist ech lächerlich was die da machen und ich hoffe Sarkozy zieht seine Reformen durch und lässt sich nicht erweichen, wie es alle vor ihm getan haben.

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