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Italien: Freier von Jugendprostituierten droht Gefängnis bis zu sechs Jahren

Die italienische Regierung bringt noch in dieser Woche Gesetzesentwürfe ein, die härtere Strafen für Sex mit Jugendprostituierten vorsehen. Sollten Freier von minderjährigen "Liebesdienerinnen" unter 16 Jahren dabei ertappt werden, müssen sie mit Haftstrafen bis zu sechs Jahren rechnen.

Die bisherige Regelung, dass ein Kunde erst festgenommen wird, wenn er sich mit Mädchen unter 14 Jahren "vergnügt", würde dann entfallen. Freiern, die in der Nähe von öffentlichen Einrichtungen beim Geschlechtsverkehr mit Prostituierten erwischt werden, drohen künftig hohe Geldstrafen.

Die Regierung plant auch, gegen Pädophile in Zukunft die Strafen wesentlich zu verschärfen. Sollte dieser Personenkreis wegen Delikten wie Kinderpornografie verurteilt werden, soll durch das neue Gesetzesprojekt umgehend das Sorgerecht für ihre heranwachsenden Kinder entzogen werden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Italien, Gefängnis, Jugend, Freier
Quelle: www.diepresse.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2007 02:44 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Seit dem Verbot der Prostitution in Italien gab es immer wieder Vorstöße - teilweise von Kommunen - die Strafen für diese „Vergehen“ anzuheben.
Für den Personkreis der Pädophilen find ich die Gesetzesvorlage voll in Ordnung. Sollte ein Familienvater deswegen verurteilt werden, wird er sich hoffentlich der Folgen bewusst werden und gleich von Anfang an gar keine Überlegung zu diesen schändlichen Taten anstellen. Zu wünschen wäre es.
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20.11.2007 11:06 Uhr von endairline
 
+5 | -5
 
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Nicht abschreckend genug: Für ein Vergehen im Wirtschaftsbereich kommt man länger in den Knast, als für pädophile Delikte. Dem Staat sind die Steuereinnahmen wichtiger als Vergehen an Kindern.
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20.11.2007 11:45 Uhr von Summersunset
 
+2 | -2
 
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@endairline: Und wo sind die Fakten? Diese Aussage wird andauernd angeführt, allerdings ist sie bar jeglicher Sachlache. Für Sexualdelikte sind die Strafen erheblich höher als für Wirtschaftsverbrechen. Es kann natürlich vorkommen, dass ein Wirtschaftsdelikt eine höhere Haftstrafe nach sich zieht als ein Sexualdelikt aber das kann man doch nicht generalisieren.
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20.11.2007 12:06 Uhr von HyperDeluxe
 
+0 | -2
 
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Methode: Ich hoffe mal nur das die Menschen nicht irgendwann anfangen der Meinung zu sein das andere ihr halbes Leben weggesperrt werdne müssen und immer längere Haftstrafen bekommen für einen Fehler den sie begangen haben. Klar nach dem Motto sie hättens sich vorher überlegen müssen, aber ich hoffe schon das man irgendwann andere Methoden findet Menschen dafür zu bestrafen anstatt sie irgendwann 20 Jahre oder länger wegzusperren. Sie sollen es schließlich lernen am besten durch irgendwelche schockmethoden und nicht einfach nur verschwinden. dadurch lernen viele ja nichtmal was, sondern vegetieren halt weg. gibt doch die aussage wenn man einmal "dies und das" gemacht hat kanns sein das mans immer wiede rmacht weil die hemmungen weg sind, sollte ne möglichkeit geben die hemmung wieder herzustellen ;>

MfG Hyper
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20.11.2007 12:13 Uhr von topreporter
 
+7 | -2
 
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Verstaubte Moral: Ich finde es unverständlich, dass hier immer zweierlei paar Schuh´ durcheinander geworfen werden. Einmal geht es allgemein um Sex mit Minderjährigen (bzw. bis zu einem bestimmten Alter) andererseits geht es dann wieder um die Ausübung von Zwang oder Gewalt.
Letzteres ist ohne Zweifel mit allen Möglichkeiten zu unterbinden und zu bestrafen. Da dürften wir halbwegs gesund Denkenden uns ja wohl einig sein.
Das, was ich jetzt nicht so ganz nachvollziehen kann und mag, ist, dass aber diese Verbrechen oft durcheinandergewürfelt werden mit dem bloßen freiwilligen Sex mit Jüngeren. Sachlich betrachtet hat beides rein gar nichts miteinander zu tun - man unterscheidet schließlich auch bei Erwachsenen richtigerweise zwischen einer Vergewaltigung und einem heißen One-Night-Stand.
Ja, die folgende Frage wird das emotionale Zentrum mancher Mitleser wohl wieder treffen, was zur Folge hat, den Verstand komplett abzuschalten... aber vielleicht hilft es, wenn ich bekunde, keinerlei -wirklich keinerlei- pädophile Ambitionen zu haben, stattdessen einfach nur wage, über diese verstaubten moralischen Grundsätze zu sehen. Also....
welchen Unterschied macht es, ob z.B. ein 15jähriges Mädchen sich entschließt Zeitungen auszutragen oder als Prostituierte zu jobben?
Tja klingt auf den ersten Blick vielleicht arg provokativ, aber nehmt Euch mal bitte kurz die Zeit sachlich drüber nachzudenken.
Welche Wertvorstellung rechtfertigt es, einem Menschen vorzuschreiben, er dürfe keinen Sex haben? Hätten diesselben Kritiker auch ein Problem damit, hätte das Mädchen Sex mit Gleichaltrigen? Wenn ja, scheint das Problem doch viel weniger der Sex in einem bestimmten Alter zu sein, als vielmehr der Altersunterschied der Beteiligten, oder? Aber warum sollte es für ein Mädchen, das dies gerne möchte, schädlicher sein mit sagen wir einem 20- oder meinetwegen auch 40jährigen, als mit einem 15 jährigen? Sollte das wirklich die Gesellschaft entscheiden? Oder nicht lieber die Beteiligten? Wäre das unnatürlich? Also ich habe noch nie eine z.B. Giraffe gesehen, die ihren Nachkommen vorschreibt, sie dürften nur ab einem bestimmten Alter mit dem oder dem Sex haben. Im gesamtem Tierreich scheint niemand ein Problem damit zu haben, wenn die Teenies das selbst entscheiden (abgesehen natürlich von ein paar vereinzelten Gruppen, bei denen es auch nicht ganz so gewaltfrei zugeht - die wollen wir uns aber nicht zum Beispiel nehmen).

Versteht mich nicht falsch...wir haben Gesetze und die müssen eingehalten werden. Das ist gar nicht zu bestreiten. Aber den Sinn mancher Gesetze zu hinterfragen, das muss erlaubt sein.
Sicher, ich persönlich hätte in dem Alter keine große Lust gehabt auf viel ältere -in dem Fall- Damen. Ich bevorzuge auch im jetzigen Alter eher in etwa gleichaltrige Partnerinnen. Aber nur weil ich diese Vorlieben habe, kann ich doch nicht jedem anderen vorschreiben, diese auch haben zu müssen. Ich jedenfalls störe mich (moralisch nicht, gesetzlich natürlich schon) jedenfalls keinen Meter daran, wenn Minderjährige mit irgendwelchen Älteren Sex haben möchten. Solange das ohne Zwang und Gewalt abläuft, soll es doch deren Entscheidung sein und nicht meine.
Denkt mal drüber nach ihr Moralapostel (unter den Lesern).
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20.11.2007 12:28 Uhr von Borgir
 
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geringe strafe, aber eindeutig...so jemand gehört mal 15 jahre weggesperrt....
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20.11.2007 13:30 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ topreporter: Du hast mit deinen Überlegungen gar nicht so unrecht.
Auch ich hab mich im Laufe meines Studiums damit befasst.

Und auch ich möchte mich in ALLER DEUTLICHKEIT von der Szene der Kinderschänder distanzieren.

Auch hier in D darf man ab 14 Sex haben mit wem man möchte. (Von Kindern abgesehen), aber 16 sogar ganz ohne etwaige Einschränkungen wie "Fehlen der sexuellen Selbstbestimmung" etc.

Mit 16 darf man also mit einer/m 56jährigen verkehren.
Gefilmt werden und dies verbeiten jedoch nicht. Auch Geld verdienen ist nicht erlaubt. Was natürlich reichlich paradox klingt. Für umme ist dem Sexualtrieb keine Grenze gesetzt, aber wehe man macht sich daraus einen Nebenverdienst, wie andere in dem Alter halt Nachhilfe geben.

Was nun aber die Gesellschaft als moralisch akzeptabel bestimmt, ändert sich ja laufend.
Erst lag das Schutzalter bei 21, dann 18, dann 16, dazwischen fielen noch der "Kuppelparagraph" und die Homosexuellengesetze, dann kam das Schutzalter mit 14.
Inzwischen haben wir sogar die Schwulenehe.

Die "Heranwachsenden" werden immer früher geschlechtsreif und sind somit qua Naturgesetz "zur Begattung freigegeben".
Zumindest hat die Natur es so vorgesehen.

Die Aufklärung über und Konfrontation mit Sexualität setzt auch immer früher ein.

Kommt der Staat also früher oder später überhaupt drumherum die Sexualgesetze erneut zu überarbeiten?!

Die Argumentation lautet zwar immer, dass "Kinder" noch ihr Recht auf Schutz und Entwicklung brauchen, auf der anderen Seite war man früher mit 13 oder 14 schon verheiratet, da die Sterblichkeit hoch war und die Familie erhalten werden sollte.
(Von der Entlastung derselben mal abgesehen).

Heute ist ein so frühes Heiratsalter aus dem Erhaltungsgedanken der Familie nicht mehr nötig.

Man könnte jetzt natürlich noch die Hochkulturen der Griechen, Römer und Ägypter aufführen, die mit ihrer Haltung zu Homosexualität und Sexualität sehr junger Menschen doch sehr aufgeschlossen waren....aber das würde zu Weit führen.
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20.11.2007 13:42 Uhr von Oberhenne1980
 
+1 | -1
 
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@ Zusatz: Wir brauchen eine Edit-Funktion!


Das größte Paradox habe ich natürlich vergessen!

Es ist erlaubt mit 14/16 Sex zu haben wie und mit wem man möchte.
In den Puff zu gehen, um für diesen, von Staat erlaubten Sex, zu zahlen darf man nicht!
Ich darf mich in allerlei Praktiken austoben, ob mit Mann, Frau oder 4 Männern und 6 anderen Frauen....was das Sexleben halt hergibt...austoben.

Mir Filme darüber anschauen darf ich nicht!

Verrückt irgendwie....
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20.11.2007 15:43 Uhr von bereitsvergeben
 
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um in Deutschland 6 Jahre zu bekommen kannst Du ein Familienmitglied ihr halbes Kindesleben missbrauchen. Oder 5 bis 6 Einzeltaten machen, dank unserer absolut laschen Gesetzgebung im Strafrecht.

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