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Bauernverband reagiert auf WWF-Vorwürfe: Kühe sind keine Klimasünder

Nachdem die Umweltstiftung WWF den klimaschädlichen Methanausstoß aus Rindermägen angeprangert hat und sogar eine Abgassteuer forderte, hat der Bauernverband nun reagiert.

Die Rinderwirtschaft würde laut Bauernpräsident Gerd Sonnleitner zwei Prozent Anteil am Treibhauseffekt haben. Die gesamte Landwirtschaft habe acht Prozent.

Des Weiteren hätten die Bauern seit dem Jahr 1990 ihren Treibhausgasausstoß um ein Viertel verringert.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vorwurf, Klima, Bauer, Kuh, WWF, Bauernverband
Quelle: www.idowa.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2007 22:44 Uhr von jsbach
 
+0 | -1
 
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Ja wo sind wir denn? Sollen wir jetzt alle Veganer werden?
Die Herrn Politiker sollen erst mal ihr Kyotoprotokolle ALLE unterzeichnen.
Wann kommt den die "Luftholsteuer" für uns Menschen?
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19.11.2007 22:58 Uhr von Bjorn42
 
+0 | -1
 
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Menschen schön dass es davon so viele gibt, die sich in so vielen verschiedenen Bereichen engagieren. So gibt es keinen großen, sondern ganz viele kleine Bereiche, wie etwa hier beim CO2-Ausstoß. So kann dann jeder belegen, dass sein Anteil gering ist und er ja gar nichts ändern müsste. Clever.
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20.11.2007 01:24 Uhr von El Indifferente
 
+1 | -2
 
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Natürlich wieder mehr Steuern: Das über eine steuerliche Abgabe zu regeln ist zweifach problematisch.
Erstens werden mit den Steuermehreinnahmen erstmal die Löcher im Haushalt gestopft (oder gar geplante Autobahn Teilstrecken für die bisher kein Gelkd da wareindlich gebaut). Für ökologische Belange wird da, wenn überhaupt nur ein Bruchteil der Einnahmen verwendet.
Zweitens ist das eine Ungleichbehandlung der Bevölkerung. Wer Geld hat darf weiter fröhlich die Umwelt schädigen und wer kein Geld hat muss halt Konkurs anmelden.

Was das mit dem "nur 2% Anteil am Treibhauseffekt" angeht muss ich Bjorn42 recht geben. So reden sich doch alle raus. Wir haben doch nur x% Anteil daran. Wenn wir was ändern merkt man das doch kaum.
So argumentieren Betreiber von Kohlekraftwerken, die Autoindustrie, die chemische Industrie, die Bauern, und und und.
Diese "ich mach das Kraut nicht fett" Einstellung gibt es aber in vielen Bereichen.
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20.11.2007 01:26 Uhr von Bundeskasper
 
+1 | -2
 
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Treibhausmagen: Weich schwachsinnige Diskussion....

ein Blich nach Indien oder China oder....USA und keiner regt sich mehr über Rinder und Tempo 130 auf.....
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20.11.2007 02:48 Uhr von ViktorB
 
+2 | -0
 
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Einsicht oder Zeichen setzen: Die Bauern, wie auch jeder andere Mensch könnten von sich auch etwas Einsicht zeigen und ungenutzes Land mit Bäumen und anderen klimafreundlichen Pflanzen füllen anstatt sich nur herauszureden. Wenn sie jetzt tatsächlich mit 2% zum Klimawandel beitragen, lediglich durch die Viehzucht, dann kann man mit Baumschulen oder Bepflanzungsprojekten sicherlich, auch wenn es in Bereichen unter einem Prozent ist, wieder etwas von den 2% wett machen anstatt einen schönes Brief auf Sumatrapapier anzusetzen und sich einen schönen Tag zu machen. Klar hat nicht jeder freies Land oder nicht jeder kann es sich leisten sein Land zu bepflanzen, alleine weil es bewirtschaftet werden soll, aber es soll ja Fälle geben in denen Äcker vor sich hinfaulen.
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20.11.2007 06:26 Uhr von -Galahad-
 
+2 | -1
 
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Massenhysterie: Es ist schon interessant wie schön sich der Mensch lenken lässt.

Zweifellos trägt der Mensch zum Klima bei, gehen wir davon aus das alle Menschen das gleiche Recht auf persönliche Entwicklung haben werden wir mit diesen Lösungen Sysiphus gleich auf der Stelle treten.

Es gilt die primäre Energieerzeugung und den industriellen Verbrauch zu optimieren, das ist das Hauptproblem der Menschheit in Zukunft.

Alle privaten Anstrengungen sind löblich aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - zumindest im globalen Kontext.

Es ist politisch nützlich einen globalen Feind zu haben auf den
aus allen Stellungen geschossen werden kann und der zu gleich noch so rücksichtsvoll zu sein scheint, immer nur die Armen zu verheeren und die Eliten zu schonen - wenn nicht gar zu bereichern.

Nicht all zu oft war die Erde in ihrer Entwicklung so Kühl wie in der heutigen Zeit - mit höheren Temperaturen kommt Sie spielend zurecht und nutzt diese Perioden um an der Evolutionären Kurbel zu drehen.

Wir verseuchen und Zerstören diese Welt mit all unserer Kraft, Chemiemüll, genetische Experimente, Zersiedelung, Raubbau.

Die Erde wird überleben, wird sie nicht in die Luft gejagt.
Die Natur wird einen Weg finden zu Überleben und einen weiteren Versuch starten und dann vielleicht Wesen mit etwas weniger Größenwahn und mehr Umsicht schaffen.
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20.11.2007 10:44 Uhr von Horge
 
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Wieso werden bei solchen Diskussionen immer nur die kleinen Prozentsätze an CO2-Verursachern hergenommen? Angenommen die ganze Welt würde jetzt auf Rindfleisch verzichten und eine andere - natürlich CO2 neutrale - Nahrung umsteigen wären sage und schreibe 2%!!! des Treibhausgas eingespart. Na das würde ja mal ein Erfolg sein - die restlichen 98% CO2 Verursachen produzieren allerdings freundlich weiter CO2.
An der Uni wurde mir mal beigebracht, das man grosse Reduktionen erreicht, wenn man an den grossen Schrauben dreht. Die kleinen Schrauben sind zwar nicht zu vernachlässigen, bringen aber kaum einen messbaren Effekt.
Lieber WWF, ich finde eure Arbeit gut, aber mit solchen Aussagen macht man sich keine Freunde - und mal zurück auf den Tierschutzgedanken eurer Organisation. Was soll mit den Millionen von Kühen geschehen? Damit die klein Methan mehr produzieren, müsste die Methanproduktion sofort eingestellt werden - also brauchte die Kuh einen Katalysator oder müsste getötet werden. Ich denke nicht, das dass mit irgendwelchen Tierschutzgedanken im Einklang steht.
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20.11.2007 13:11 Uhr von BuvHunter
 
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tötet alle Kühe: Was bringen Kühe schon für einen Nutzen?
Am besten alle töten, bevor sie uns mit ihren Klimasünden ins Verderben reißen!


...oh wartet, sie geben Milch und Rindfleisch, und nun sollen sie unser Sündenbock sein? Schwachsinn!
Mal ganz abgesehen davon, dass eine Verringerung des Rinderbestandes Milchpreise weiter nach oben treiben würde, entsprechend Milch weiter zum Luxusgut treiben würde und die Ernährung in ärmeren Bevölkerungsschichten noch unausgeglichener werden lassen würde,
haben diese Tiere ein Recht auf Leben - ein größeres Recht, als sich der Mensch rausnimmt, der fleißig ohne Rücksicht auf Verluste seit der industriellen Revolution mehr Abgase in die Luft pumpt als Lebewesen je produzieren könnten.
Von Umweltgiften mal ganz zu schweigen.
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20.11.2007 14:12 Uhr von 4David
 
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die globale Viehzucht ist der drittgrößte Faktor: bei der Umweltverschmutzung allgemein. Mit CO2 hat das übrigens nix zu tun. Davon ist im Artikel ja auch nicht die Rede.

Insbesondere Rinder produzieren Methan - was eigentlich nicht weiter schlimm ist, aber unsere Wirtschaft ist darauf ausgerichtet, dass der Großteil der Bevölkerung möglichst viel Fleisch isst (optimalerer Profit) und Milchprodukte konsumiert. Also wird VIEL Methan produziert.

Seit ein paar Jahren berichtet auch die Mainstream-Presse darüber, dass das zum Einen nicht so gesund ist wie bisher angenommen und des Weiteren einen ungeahnten negativen Klimaeinfluss mit sich bringt.

Man muss dabei betrachten, dass Rinder nicht nur Methan produzieren sondern auch dass Regenwälder abgeholzt werden, um dort massig Soja (Futter) anzubauen und um Weideflächen zu schaffen. Mehr als 70% aller landwirtschaftlichen Flächen weltweit werden genutzt, um Tierfutter zu erzeugen (ein Rind oder Schwein benötigt übrigens das 7fache an pflanzlicher Nahrung dessen was ein Mensch bei gleicher Ernährung bräuchte).

Hinzu kommt die Verschmutzung des Grundwassers durch Fäkalien im Boden sowie der reine Trinkwasserverbrauch.

Dafür können die Tiere natürlich nix. Man sollte sich mal die Perversität vor Augen halten: Tiere werden aufwendig gezüchtet um wiederum ermordet und gefressen zu werden. Und das in Dimensionen - die meißten Menschen in Westeuropa essen täglich mehrmals das Fleisch toter Tiere. Durch die Anonymität bzgl. des Tötens (Auftragsmord) wird es ihnen leicht gemacht - die Ernährung mit Fleisch gilt als Zeichen des Wohlstands. Alternative Ernährung dazu scheint dennoch überteuert - wie ein "Modegeschäft" (is aber nicht so, wenn man kein Fertigzeugs kauft).

Die Bauern sollten nach Alternativen zur Viehzucht suchen - der Markt für fleischlose Ernährung wächst stetig. Leicht gesagt - ich weiss - aber es geht immerhin um Mord an jeweils einzigartigen Individuen UND um "unsere Umwelt" (der Natur ist das egal) - eben auch um Moral. Zudem ist Viehzucht heutzutage rein ökonomisch betrachtet völliger Schwachsinn. Die Zeiten, in denen Landwirtschaft mühseelig und langwierig waren hat die Menschheit längst überwunden.

Wer meint, das sei der Tiere Bestimmung von uns gezüchtet und gegessen zu werden, weil sie sich ja nicht dagegen wehren, denkt dabei insgeheim nur an sich (an die Gaumenlust), oder?! ;o)

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