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Opec-Gipfel: Irans Präsident bezeichnet US-Dollar als "wertloses Papier"

Bei der OPEC-Konferenz im saudi-arabischen Riad äußerte sich Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sehr kritisch über den Wert des US-Dollars: "Sie kriegen unser Öl und sie geben uns dafür ein wertloses Stück Papier." Man solle eine andere Währung für die Bezahlung des Öls nutzen, drängte er.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez warnte die USA, den Iran oder Venezuela nicht nochmals anzugreifen, da damit der Ölpreis auf bis zu 200 US-Dollar steigen könnte. Er bezeichnete Öl "als Quelle aller Aggressionen". Daher solle die Opec sich zu einem "aktiven geopolitischen Agenten entwickeln".

Saudi-Arabien widersprach beiden Vorschlägen, da die Aufgabe der OPEC der Schutz der Wirtschaft vor "unerwarteten Störungen des Ölpreises" sei. In einigen Wochen werden sich die Minister der Opec-Länder jedoch mit dem schwachen Dollar beschäftigen.


WebReporter: NOIdS
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Dollar, Präsident, Gipfel, Papier, OPEC
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2007 16:59 Uhr von TomShaw
 
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Nur eine Frage der Zeit . . . . . . und das Öl wird nicht mehr in US-$ gehandelt. Allerdings ist dann die Frage was mit den USA geschieht. Glaube kaum das die Saudis an dem Ast sägen werden auf dem sie sitzen.
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19.11.2007 17:19 Uhr von Summersunset
 
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Ich hoffe nur, dass die Kommentar nach mir sich auf die wirtschaftliche Relevanz der Entscheidung stürzen und nicht zu einem Ami- und Bushbashing antretten. Na mal sehen.

Wahrscheinlich möchten die beiden Herren Ahmadinedschad und Chávez damit primär ihre Amerika feindliche Haltung ausdrücken und natürlich noch mehr Gewinn durch hohe Euro Kurse mitnehmen. Allerdings ist der Euro ja jetzt nicht die einzige Währung, die keinen Kursschwankungen unterworfen wäre. Da kann der Dollar in ein paar Jahren auch wieder an Boden gut machen.

Und die Chinesen haben bei ihren riesen Vorrat an Dollar Devisen sicher auch keine allzu große Lust aufeinmal in Euro zahlen zu müssen.
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19.11.2007 19:27 Uhr von HFooH
 
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@chorkin: mangelhafte allgemeinbildung ?? :P

die iraner reden wollen ihr öl übrigens nicht in der eigenen währung handeln (das wäre aus ökonomischer sicht kontrproduktiv und würde die teppichpreise hier in die höhe treiben^^)

die iraner wollen ihr öl in euro und yen (japan ist der größte abnehmer) handeln, was sie auch tun... allerdings sind die dollarpreise noch immer preisbestimmend....

btw. iranischer rial ^^ (hehe, das muss man wirklich nicht wissen :D)
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19.11.2007 19:33 Uhr von tertius
 
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Ist noch 68cent wert: Waren bei Euroeinführung 1,15€, Also hat der Mahmud Ahmadinedschad wieder mal ein wenig übertrieben.
Geringer Restwert des USD ist noch vorhanden. Trotzdem wer noch Restbestände hat, schnellstens abstoßen solange es noch was für den Kram gibt. Die Staatsverschuldung bei über 9Billionen, Die Geldmenge M3 wird nicht mehr publiziert, daher weiß niemand mehr wieviel von überhaupt gedruckt wird. Wenn China seine US-Dollar nur teilweise auf den Markt bringt ist Schluss mit lustig. USA geht pleite, wenn keiner mehr die Dollars haben möchte.
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19.11.2007 19:38 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
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mal davon abgesehen: dass ein Land nicht pleite gehn kann: Jo!
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19.11.2007 19:44 Uhr von tertius
 
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Erst lesen und dann dummes Zeug schreiben: Bush jun. bringt es bis zum 30. Sep. 2006 auf 8 Billionen (amerikanisch Trillionen) und 506 Millarden (amerikanisch Billionen) und 974 Millionen Dollar Staatsverschuldung. Das entspricht nach der Zinseszins Wachstumsformel einer durchschnittlich-jährlichen Rate von 7,63 %. Das alles scheint für die US-Notenbank kein Problem zu sein, hat doch Ben Shalom Bernanke erklärt, dass man so viel Geld drucke, wie gebraucht werde und dass man es, wenn nötig, mit dem Hubschrauber abwerfen würde.
http://www.sgipt.org/...
http://www.brillig.com/...
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19.11.2007 21:48 Uhr von Sentinel2150
 
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Tja dann schnell: Öl nur noch in Euro handeln und am besten wäre noch wenn die Chinesen ihre Restbestände an Dollar auf den Markt schmeissen und nur noch Euro "einlagern".
So kann ein Staat an "Wert" verlieren.
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19.11.2007 23:11 Uhr von Beergelu
 
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China: hat ja schon geäußert, dass sie ihre Dollarreserven abbauen wollen, wenn der Dollar noch mehr fällt.
Mitlerweile kostet eine Unze Gold mehr als 800 US-$ und das war immer der Wert, der als kritisch angesehen wurde.
Es ist doch verständlich, wenn die mehr für ihr Öl haben wollen. Ohne den schwachen Dollar wäre bei uns der sprit teurer.
Zum Vergleich: Der Spritpreis ist in der Zeit, in der der Ölpreis um 30% gestiegen ist, gerade mal um 8% gestiegen (das war glaube in den letzten 3 Monaten, aber ich rezitiere das gerade aus meinem Gedächtniss^^).
Es wird sich bis Ende des Jahres zeigen, ob der Dollar sich wieder fängt (für die Deutsche Exportwirtschaft wäre das gut) oder nicht. Und in dem Fall müsste eine neue Leitwährung her, die noch nicht aus so großen Teilen FIAT-Money´s besteht. Und es stimmt schon, dass Bush Jr. keinen geringen Einfluss auf die momentane Situation des Dollars hatte. Wer soviel Geld in Krieg steckt und nicht in die Stärkung einer schwächelnden Währung, ist selber Schuld. Leittragende sind seine Landsleute die nicht über das nötige Kleingeld wie er verfügen.
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20.11.2007 08:00 Uhr von Bundeskasper
 
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Ich weiß ja nicht, ob ihr es wisst, aber hat der Bush jun. nicht schon einiges andere in die Grütze geritten ??

Dies wird sicherlich sein Meisterstück.
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20.11.2007 08:49 Uhr von Lucky Strike
 
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aber wo er recht hat, hat er recht: der dollar ist mittlerweile schon ganz gefährlich nah am status "wertloses papier".
aber ist auch logisch. hinterm us dollar steht eine wirtschaft. hinterm euro mehrere staaten mit ziemlich strengen regeln. die verschiedenen europäischen volkswirtschaften können sich gegenseitig stützen und ggf jemand schwachen ausgleichen.
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20.11.2007 09:56 Uhr von maki
 
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Wie schon mal erwähnt, Bald wird der Scheiss wieder eins zu eins getauscht:

ein Euro gegen einen Eimer grünes Klopapier.
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20.11.2007 11:41 Uhr von Beergelu
 
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Wenn es so weit ist. heiz ich nicht mehr mit Öl, sondern mit Dollar. Das kommt dann billiger^^
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20.11.2007 13:08 Uhr von Borgir
 
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so ganz: unrecht wird er damit nicht haben..wartet mal noch zehn bis 15 jahre ab...dann passt das schon. und dass öl die quelle aller aggression sei ist bereits bewiesen worden...eben durch die usa

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