19.11.07 16:05 Uhr
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Synthetische Hefe steigert Brennstoffproduktion

Wissenschaftler vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Frankfurt haben am Computer kreierte DNA in Hefegene implantiert.

Die zum Patent angemeldete Erfindung machte es der Hefe möglich, Pflanzenabfälle effizienter in Ethanol umzuwandeln. So wurde nicht nur ein 25 Prozent höherer Ertrag erzielt, sondern auch die Geschwindigkeit um 250 Prozent verbessert.

Die Forscher wollen jetzt versuchen, Butanol zu gewinnen. Butanol habe als Brennstoff bessere Eigenschaften, ist umweltfreundlicher und zudem werden keine Nahrungsmittel wie Mais und Getreide verarbeitet wie bei der Gewinnung von Bioethanol.


WebReporter: NOIdS
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Brennstoff
Quelle: www.arcor.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2007 16:51 Uhr von The_Nothing
 
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hmmm "am Computer kreierte DNA "

--> Interessant, dass das funktioniert, wo es doch so viele Wechselwirkungen innerhalb der DNA gibt, dass nie ganz vorhersehbar ist, wie sich ein künstliches eingeschobenes Gen auswirkt. Nicht schlecht!
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19.11.2007 16:54 Uhr von mrorange83
 
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@The_Nothing: Ich tip da mal ganz unverblümt auf Monte-Carlo-Sim :)
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20.11.2007 22:27 Uhr von CHR.BEST
 
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Du sagst es, sunshine35: Wenn Sprit aus Nahrungsmitteln verboten wäre würde der Bauer einfach schnellwachsende Bäume anflanzen und zu Brennholz oder Pellets verarbeiten. Vom Brennwert her macht das keinen Unterschied weil diesselbe Sonneneinstrahlung auf diesselbe Anbaufläche wie zuvor träfe.

Man könnte es höchstens so sehen: Essen muß ein Mensch immer, aber Autofahren oder Haare föhnen ist energetischer Luxus.

Trotzdem halte ich das für einen riesen Fortschritt weil Biodiesel zunächst mit hohem Aufwand veredelt werden muß, bevor man ihn in den Tank schütten kann.
Ethanol hingegen muß lediglich destiliert werden und falls mal irgendwann das Brot ausgehen sollte - Prösterchen! *g*

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