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USA/Eschenau: Opfer eines sexuellen Missbrauchs schreibt Buch über das Verbrechen

In Eschenau (Bayern) wurden in der Vergangenheit Frauen und Mädchen sexuell von den Nachbarn missbraucht. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete sich erst auf den Ort, in dem die möglichen Opfer stark angegriffen wurden. Die Eschenauer gingen davon aus, dass die Anschuldigungen falsch waren.

Eine Familie hat mittlerweile das Dorf verlassen. Während einer Veranstaltung in einem evangelischen Gemeindesaal hatte man sich über die möglichen Opfer lustig gemacht. Ausgelöst wurde dies alles durch Heidi Marks (50 Jahre), sie lebt heute in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Vor einigen Monaten war sie zu einem Klassentreffen gekommen und hatte dabei die Dörfler beschuldigt. Daraufhin hatten weitere weibliche Dorfbewohner die Männer angezeigt. Marks schreibt ein Buch über die Vorgänge. "Als der Mann kam und mich mitnahm - die Geschichte eines Missbrauchs", so der Titel.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Sex, Opfer, Buch, Missbrauch, Verbrechen
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2007 18:17 Uhr von jsbach
 
+3 | -1
 
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Der Fall in diesem kleinen: Ort hat ja bundesweit den Medienwald rauschen lassen. Ich finde das vollkommen in Ordnung, dass auch nach dieser Zeit die Misstände in dem Dorf aufgedeckt wurden.
Vielleicht möchte sie sich durch dieses Buch alles von der Seele schreiben. Hut ab.
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17.11.2007 19:58 Uhr von Mark_14
 
+1 | -1
 
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Richtig so Ich finde das voll gut, das die Frau ein Buch darüber schreibt, in dem sie diese Verbrecher beschuldigt. Vielleicht schreckt das doch viele Männer und Frauen ab, so was schlimmes zu machen,weil sie sich ein ganzes Leben lang nicht sicher sein können, ob das nicht doch mal ganz viele Menschen erfahren werden, was sie gemacht haben. Wenn einer so drauf is und sowas braucht, soll er sich Hilfe holen, bevor was passiert ist. Besonders weil die Leute da in dem Bayerndorf die Frau höhnisch ausgelacht haben, find ich es gut, das sie die Täter im Buch nennt. Diese Hetzjagt,wie es die ja in Amiland und England und so gibt, find ich eigentlich nich so gut, aber wenn man die Frau, nach dem sie als Kind sowas erlebt hat auch noch verarscht und auslacht, finde ich es nur richtig, das die Wahrheit ans Licht kommt. Vielleicht wachen dann auch mal die Frommen auf (evangel. Gemeindesaal) und glauben endlich, das sowas auch bei ihnen vorkommt.
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18.11.2007 00:07 Uhr von Borgir
 
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finde: das nicht in ordnung das auch noch als buch auf den markt zu bringen, hat immer den fahlen beigeschmack des kohle-machens
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18.11.2007 11:41 Uhr von eluM
 
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es ist gut: ein Buch zu schreiben. Hätt viel früher sein sollen. Man weiss ja nicht wie lang es dauert bis man alles verdaut hat und darüber schreiben kann...

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