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Müntefering nach dem Rücktritt - Harsche Kritik an Kanzlerin Merkel

Der vor wenigen Tagen zurückgetretene Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering hat Bundeskanzlerin Angela Merkel heftig angegriffen. Grund seien Kabinettsbeschlüsse, die im Nachhinein unter Einfluss von Lobbys torpediert werden, so Müntefering gegenüber dem Spiegel.

Müntefering sprach dabei vor allem die gescheiterten Verhandlungen rund um den Mindestlohn an. Die CDU habe es darauf abgesehen, die Post-Mindestlohn-Debatte kaputt zu machen. Merkel hätte dagegen nichts getan. Auch Peter Struck und Hubertus Heil hatten Merkel wegen ihres Führungsstils kritisiert.

Aber auch die eigenen Reihen blieben nicht verschont von Münteferings Kritik. Die Parteizentrale der SPD machte Ansprüche auf die Führung geltend. Jedoch gebe diese laut Müntefering nur die Himmelsrichtung an. Operative Politik sei Aufgabe der Regierung und des Parlaments.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Angela Merkel, Rücktritt, Kanzler, Franz Müntefering
Quelle: www.20min.ch

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17.11.2007 14:08 Uhr von Dissmaster 2001
 
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Schwache Nummer: Hut ab für seine Entscheidung, sich in Zukunft ausschliesslich um seine kranke Frau zu kümmern. Wenn man aber dann langsam bemerkt, dass der Rückzug vielleicht doch eher gekränkte Eitelkeit war und er dann noch ´nachtritt´, dann ist das doch eher eine schwache Nummer und beweist, warum er auch in 100 Jahren nie Bundeskanzler geworden wäre.
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17.11.2007 15:02 Uhr von Nr_Zero
 
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SPD versager: die Herren von der SPD können auch nur meckern und alles auf die schlimme CDU schieben.
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17.11.2007 15:03 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Der bekommt ne News: Auch der - die WIL vom Auge Team (Deutschland-Wette), hat sie angegriffen und bekommt keine News, obwohl er kompetenter ist und mehr Ahnung hat - alle vom Team - wer nicht, sogar ihr "kleinen Lichter" da draußen, wahrscheinlich. ;-)

Hier der Brief der noch auf Freigabe bei "Direkt zur Kanzlerin" http://www.direktzurkanzlerin.de wartet.
(zuerst auf SN, wie sich das gehört)

Ändern wir was, werden wir endlich wach


Liebe Frau Kanzlerin

Ich sehe mir schon einige Zeit Deutschland an und habe mir auch lange angehört und muss auch weiter anhören, was für einen scheiß hier verzapft wird, leider auch von ihnen.
Also liebe Kanzlerin, warum gibt es hier keinen Mindestlohn bzw. angemessenen Lohn für seine Leistung, die man erbringt, was in vielen, zu vielen anderen Ländern bestens Funktioniert. Z.B. Schweiz, doppelt bis vierfach so hohe Löhne, fallende Arbeitslosenquote (ca. 2,5%) und Wirtschaftsboom, trotz Lohnerhöhungen (4,0%). England das gleiche, nur sogar mit einer Erhöhung der Löhne von 23,4%. Warum gibt es hier keine angemessenen Lohnerhöhungen wie sie sie sich auch geben bzw. gegeben haben? Z.B. die bescheidene aktuelle Diätenerhöhung und ihr Grundgehalt ist um 22% in den letzten zwei Jahren gestiegen (entspricht 11% im Jahr, von 2005 180.000 € auf 2007 220.000 €). Hingegen sind die Reallöhne um 5,1% gefallen. Nennen sie sowas gerechte Politik für das Volk? Erinnern sie sich mal an den Eid, den sie letztens geschworen haben, danke.

Wann hört hier die Menschenverachtende und besonders Kinderverachtende (die unsere Zukunft sind) Politik auf. Ich schreib da nur Hartz-IV, die Arbeitsplätze und Menschenwürde raubenden und Arbeitslosenstatistikschönenden Ein-Euro-Jobs und auch die Steuer- Lohnpolitik, sowie das Lohndumping. Was kein Leben, Ernährung mehr für denn Partner zulässt, von Kindern ganz zu schweigen. Und natürlich auch die anderen Menschenrechtsverletzungen in der Bundesrepublik Deutschland (dazu später).

So dann zur Umwelt, ihre oberste Direktive, sehr geehrte Physikerin und unsere höchste Umweltschützerin. Was ist z.B. mit der Förderung von wirklich umweltschonenden Autos, wie reinen Elektroautos, sowie das Kümmern gegen Energiepreisabzocke um diese rentabler zu machen und den Haushalt zu entlasten, als die uns vergasenden, ressourcenkriegsfördernden Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. "Wasser"-Autos (HHO-Gas) oder den wirklichen neuen Energiealternativen, wie Energiegewinnung und Antrieb durch Magnetkraft (Perendev, AKOIL, et cetera).

Und was mich am brennendsten interessiert. Weshalb ich diesen Wisch hier eigentlich aufsetzte, ist dieses Ding von mit dem „Insolvenzantrag der BRD-GmbH“ vom „Zentralrat Europäischer Bürger e.V.“ bzw. „M.-Selim Sürmeli“ und wie es mit Deutschland jetzt weiter geht, wenn überhaupt bzw. was sie zu gedenken tun.

Kurz angerissen geht es darum wie es jetzt weitergeht mit Deutschland. Wie es um die Renten-, Sozialgeld-, ALG-II-, Steuerzahlungen, etc. aussieht, bzw. bekommen die Rentner, Arbeitslosen-, Sozialgeld-, "Hartz-IV"- u.a. Empfänger noch ihr Geld und wo her?

Genaueres hab ich dort zusammen getragen, bzw. den Thread aus dem alten geschlossenen Forum „DirektZurKanzlerin.de“ archiviert.

Thema: Insolvenzantrag der BRD - GmbH
http://www.unitedpage.de/...

Wir sollten was ändern, fangen WIR jetzt damit an, damit sich ihre Wähler nicht bald noch mehr verwählen.

Ausführlichste Information über dies hier angerissene gibt es übrigens, wo sonst, auf der unangefochtenen Nr.1 Seite was vieles, eigentlich fasst alles angeht.

Der Deutschland-Wette, wayne
http://www.deutschland-wette.ch.vu

Danke für ihre bzw. eure Aufmerksamkeit
Das Auge
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17.11.2007 15:39 Uhr von GLOTIS2006
 
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operative politik? es ist aber schon klar, dass es so einen begriff gar nicht gibt?! beschlüsse werden bürokratisch durchgesetzt und nicht politisch...das geht überhaupt nicht. *mecker mecker* :)
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17.11.2007 16:47 Uhr von Bleifuss88
 
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Solange die Lobbys: Tempo 130 torpedieren soll mir das sogar Recht sein.
Allerdings gibt es wirklich schlimmere Lobbys und was die so veranstalten wird der Normalsterbliche wohl leider nie erfahren.

Tja, zurücktreten und dann nochmal im "letzten Atemzug" wild um sich schlagen halte ich nun nicht wirklich für einen sehr tollen Abgang. Was er hier kritisiert hätte er zu seiner aktiven Zeit äußern sollen.
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17.11.2007 17:33 Uhr von exekutive
 
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lobbys: gehören allesammt überwacht und überprüft..

denn wer eine regierung für private interessen zu manipulieren/beeinflussen sucht, die dann sogar die öffentlichen interessen der bevölkerung einschränken, gehören diese wegen volkshochverrat angeklagt (also regierung und lobbys)

da frage ich mich auch immer, wo der verfassungsschutz bleibt.. auf einen auge blind und auf den anderen sieht er nur rechte skins, linke autonome und arabische jihadterroristen.. die anderen verfassungsfeinde interessieren ihn nicht..

am besten den verfassungsschutz gleich mit verklagen und in den knast stecken (natürlich erst nach langer überprüfung wer denn gena uwas zu verantworten hat)
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17.11.2007 17:41 Uhr von Pinok
 
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17.11.2007 17:42 Uhr von Enny
 
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sehr gut: Da hat Münte endlich mal ein wahres Wort gesprochen.
Denn Merkel ist auch nur eine Blenderin. So wie es auch Schröder schon war.
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17.11.2007 18:31 Uhr von Pinok
 
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@enny: das seh ich anders, die merkel ist eine marionette, der schröder war ein schauspieler, der sich seine rollen selbst ausgesucht hat.
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17.11.2007 19:22 Uhr von LordKelvin
 
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@verkackeiert: Aber was hast du denn, die Grundrechte wurden doch nur zu deiner Sicherheit eingeschränkt ;)

Es stimmt schon, was die Politiker sich in den letzten Jahren erlauben, ist schon ziemlich frech. Aber wie in fast jeder Politik-News gilt auch diesmal: Was willst du dagegen tun?

Nicht wählen? Guter Witz, hilft den Falschen. Jemand anderen wählen? Auch ein Witz, sind ja neben den jetzigen nur noch andere Falsche da...

Also, letztendlich bleibt nichts weiter übrig, als aktiver an der Politik teilzunehmen. Neben selbst in die Politik gehen gibt es da auch noch die Möglichkeit, sich einzumischen. Als Beispiel betrachte hierfür die im Moment laufende Verfassungsbeschwerde (andere News).

So kannste was verändern...
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17.11.2007 19:31 Uhr von Asalin
 
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Ein: Hund beisst selten die Hand die ihn füttert.

Klar kann man sich überdie Abreit de ehemaligen Regierungspartner aufregen wenn man nicht mehr am Tisch sitzt, aber wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
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17.11.2007 20:06 Uhr von GuaranaJones
 
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@pinok: "In den USA existiert seit 1938 ein gesetzlicher Mindestlohn, der damals mit einem Wert von 0,25 US-Dollar pro Stunde eingeführt worden war. Seitdem wurde er regelmäßig erhöht, und seine stärkste Kaufkraft bestand im Jahr 1968 mit 1,60 Dollar pro Stunde, was auf Preise des Jahres 2005 umgerechnet 9,12 Dollar entspricht."

wer war nochmal die letzten jahrzehnte wirtschaftsmacht No.1 und wirds noch ne weile bleiben? na, na....?
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17.11.2007 20:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Frau Merkel kümmert sich eben nur um die Dinge wo sich selbst profilieren kann - unangenehme Dinge werden nicht angepackt oder an die SPD als Aufgabe verteilt.

Angenehme leichte Aufgaben: Merkel
Schwierige Jobs: Gar nicht oder SPD

Ich denke mal an ihre "Jahrhundertreform" die Reform der Krankenkassen. Schon komplett vergessen und tritt erst nach der nächsten Wahl in Kraft.
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17.11.2007 21:00 Uhr von shortnewsjäger
 
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Mindeslohn ist schädlich für Deuschland: So verlockend auch der Gedanke an einen Mindestlohn auch ist: Tatsache ist, dass viele Betriebe dicht machen müssten, wenn man einen Mindestlohn in Deutschland einführen würde.

Es gibt sozialversicherungspflichtige Jobs in Deutschland, wo man umgerechnet ca. 4 - 5 EUR pro Stunde bekommt.
Dieser "Hungerlohn", den manch einer auch bezeichnen würde, entspricht aber genau der Produktivität des jeweiligen Berufs. Ein Bäcker mit täglich 50 Kunden bedient, kann doch nicht das gleiche verdienen wie ein Bäcker mit täglich 500 Kunden!

Ein gesetzlicher Mindestlohn bedeutet aber, dass man den Verdienst von der Produktivität abkoppelt.

Und bei all den Vergleichen mit Frankreich, USA und Großbritannien, sollte man sich nicht nicht nur auf die Tatsache berufen, dass dort ein Mindestlohn gibt, sondern auch die Rahmenbedingungen genau betrachten.

In den USA gibt es zwar einen Mindestlohn. Dieser reicht aber gerade so aus, um so über die Runden zu kommen. Außerdem können die Arbeitnehmer, die einen Mindestlohn bekommen, von Sozialleitungen, wie sie bei uns Standard sind, nur träumen. Der Durchschnittamerikaner arbeitet deshalb viel länger als eine Europäer.

In Australien und Neuseeland schuften deutsche Auswanderer für umgerechnet 5 EUR (!!!!) auf Plantagen und als Hilfsarbeiter in Fabriken ohne jeglichen Krankenversicherungsschutz.

Ich kenne viele, die in Großbritannien gearbeitet haben. Die meisten haben dort nicht länger als 6 Monate ausgehalten.

In Frankreich gibt es auch einen Mindestlohn. Die Preise für Lebensmittel sind aber in einigen Regionen doppelt so hoch wie in Deutschland.
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17.11.2007 21:07 Uhr von Malik2000
 
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Zurück getreten, also Klappe halten! War klar, typisch SPD. Mit viel Schnief und Träne abdanken und danach auf die bösen anderen schimpfen.

Und jemand von der SPD sollte sich bei Lobbys mal ganz bedeckt halten.
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17.11.2007 21:34 Uhr von Asalin
 
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@Shortnewsjäger: Ein Bäcker der 50 Kunden bedient darf nicht soviel Geld verdienen wie ein Bäcker der 500 Kunden bedient.

1. Ein Bäcker bedient die Kunden nicht der backt und 2. was kann der Bäcker dafür das keiner mehr sich Backwaren leisten kann, ausser sie sind von Aldi und Co.

Was mich ganz besonderst stört ist das die Backwarenfachverkäuferin die du meinst bei z.B. Kamps 500 Kunden bedienen muss, und die Verkäuferin bei z.B. Bäckerei Müller 50 Kunden nicht das gleiche verdienen dürfen!

Meist sieht es doch so aus das die Angestellten bei grossen Arbeitgebern die Hungerlöhne kriegen obwohl diese satte Gewinne einfahren.

Andere Rechnung Bäcker Blah backt 5000 Brötchen und bekommt dafür umgerechnet 1 Euro pro Schrippe. also Brutto 5000Euro

Postbote Blih verteilt 25000 Briefe für je 10 Cent macht 2500 Euro.

Super es lebe die Produktivität, denn damit gehts der Wirtschaft und uns allen gut.

Betriebe dicht machen?

Warum weil alle jetzt den gleichen Lohn zahlen und jetzt nur noch an anderer Stelle sparen müssen oder mal wieder zur Abwechslung durch Kundenfreundlichkeit und Zuverlässigkeit Punkten müssten?
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17.11.2007 21:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@shortnewsjäger Deine Logik kann ich nachvollziehen: Lohn von der Produktivität abhängig machen.
Ich sehe keinen Sinn darin, dass irgendjemand den zwanzigsten Friseurladen am Marktplatz aufmacht und alle anderen 19 durch einen 5-Euro Haarschnitte unterbietet.
Das soll er bitteschön alleine als Freiberufler machen, aber nicht mit Angestellten mit 4-Euro-Lohn.

Sicher werden einige (sowieso schlecht laufende) Betriebe untergehen. Aber wenn dadurch eine Versorgungslücke entstehen sollte, kommt auch schnell ein neuer Betrieb der ordentlich Preise nehmen kann.

Wenn ein Betrieb keine Konkuenz aufgrund guter Leistung ist - sondern nur wegen seiner Hungerlöhne über den Preis, wird es sehr gefährlich - Beispiel: private Postdienste.
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17.11.2007 21:44 Uhr von shortnewsjäger
 
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Zum Thema Deutsche Post: Ich finde, dass die Debatte um den Post Mindestlohn der größte Skandal überhaupt ist.

1.Nur die wenigsten wissen wie die Post funktioniert. So ist bspw. nur wenigen bewusst, dass für die Post unzählige Firmen arbeiten, wo die Arbeiter von den knapp 10 EUR (Post Mindestlohn) nur träumen dürfen.

2.Die Post hat keine Konkurrenz, die sich fürchten muss. Theoretisch könnte sie für das Versenden von Briefen 1 EUR verlangen. Wir hätten keine Alternative und müssten auch den Wucherpreis zahlen.

3. Die Konkurrenz (TNT, PIN usw.) könnte der Post nur dann gefährlich werden, wenn sie die gleiche DIENSTLEISTUNG billiger anbieten würde. Dienstleistung habe ich extra groß geschrieben, weil man Dienstleistung nur schwer noch weiter durch Maschinen ersetzen kann und weil der Mensch der größte Kostenfaktor (Kostenverursacher) ist.

Und was macht die Post?
Ja, sie erhöht den Preis für die Handarbeit und wird somit die lästige Konkurrenz los. Sie kann sich den Mindestlohn leisten, weil sie den Lohn auf die Preise abwälzen kann und macht gleichzeitig die Zusteller mit 50 zu Krüppeln, die mit zusätzlich 50 Kilo Werbung mehr und mehr erdrückt werden.(Beschwert euch nicht, ihr werden schließlich gut bezahlt-Argument)

Und was ist mit Verdi?
Die Verdi keine Wohlfahrtsorganisation, sondern vertritt die Interessen ihrer Gewerkschaftsmitglieder.
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17.11.2007 21:53 Uhr von Pinok
 
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@GuaranaJones: die verdienen dort ihr geld auch mit anderen mitteln als in normalen ländern
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17.11.2007 22:06 Uhr von Asalin
 
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Vasall der Ausbeuterklasse: Hallo shortnewsjäger,

du bist dafür das viele deiner Mitbürger für ein niedrigen Lohn arbeiten gehen, damit du deine Briefe günstig vershcicken kannst.

Das lässt nur folgende Schlüsse zu,

1. du bist Rentner mit ner dicken Rente und stehst kurz vorm abnippeln und willst noch fix ein paar Grusskarten verschicken!

2 du arbeitest in einem Bereich der nicht für Inland produziert und somit keine Konsumenten aus Deutschland rekrutiert.

3 Du arbeitest garnicht und bis Politiker

4 du hast es nicht mehr nötig zu arbeiten sonder sitz irgendwo in Aufsichtrat und freust dich über den modernen Sklavenhandel.

5 oder und das ist wohl am einfachsten, du denkst einfach zu kurzfristig.

Deine Abneigung gegenüber der Post ist erdrückend, ganz besonderst deine unverständlichen Gründe, von wegen Handarbeit bei der Post und mit 50 zum Krüppel und 50 Kilo Werbung, sorry aber bei sowas muss ich fast lachen wäre das nicht so traurig was du da verlauten lässt.
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17.11.2007 23:04 Uhr von shortnewsjäger
 
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Asalin: ich arbeite bei der Post AG ;-)

Die Post macht Zusteller zu Invaliden.
Was so spaßig und locker aussieht, ist in Wirklichkeit eine harte körperliche Arbeit.
Der Krankenstand bei der Post ist immer sehr groß. Vor allem ältere Mitarbeiter haben sehr oft Rücken-, Schulter- und Knieprobleme.
Deine IKEA und Quelle Kataloge kommen ja nicht von alleine angeflogen. Inzwischen muss man den Mist alle 3 Monate zustellen. Und es wird immer mehr. Die Kollegen haben wirklich mein Mitgefühl...

Zum Thema Mindestlohn:

1. Ich gehe von einen Modell aus, wo der Bäcker seine Backwaren produziert und gleichzeitig diese auch vertreibt. Wir müssten sonst noch das zusätzlich Verkaufspersonal berücksichtigen…

2. In einer kleinen Stadt, sagen wir 500 Haushalte und 50% Arbeitslosigkeit, wird sich womöglich keiner Backwaren vom Bäcker leisten können. Oder die Leute werden sich nur an Sonntagen ein Brot vom Bäckermeister gönnen. Schließlich wird der Bäcker seinen Betrieb aufgeben.
Die Alternative: Der Bäcker wird die Preise so senken, dass er seinen Betrieb gerade noch betreiben kann. Seine Kunden werden seinen Betrieb dann regelmäßiger besuchen. Vielleicht wird er dann noch einen Gesellen einstellen, der ihn für 400 EUR bei der Arbeit unterstützt. Vorteil: Der Geselle bekommt einen Ausbildungsplatz (Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich ist aufgrund des hohen Mindestlohns sehr hoch!). Der Job verschafft dem Gesellen eine Perspektive.
Der Staat wird entlastet. Die Steuereinnahmen kann die Gemeinde für diverse Investitionsmaßnahmen nutzen und die Stadt für fremde Investoren attraktiv machen.
„Meist sieht es doch so aus das die Angestellten bei grossen Arbeitgebern die Hungerlöhne kriegen obwohl diese satte Gewinne einfahren.“
Das stimmt oft. Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, warum z.B. ein Bankangestellter mehr Geld verdient als eine Kassiererin in einem Supermarkt? Beide tragen große Verantwortung und haben Umgang mit Geld. Beide Berufe stellen eine sehr ähnliche geistige Anforderung an die Arbeiter.
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17.11.2007 23:24 Uhr von Asalin
 
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Da Bänker: im gegensatz zu Kassierern mit dem Geld anderer Arbeiten und sie nicht nur Kassieren.

Desweiteren sind leider auch Bänker heut nicht mehr so gut bezahlt ausser sie ... nach oben. Die müssen durch verkauf von Versicherungen sich über Wasser halten.

Also das bedeutet der Postzusteller, der mit einem Wagen durch die gegen fährt ist mit 50 kaputt? Du spricht so als würdet ihr noch alle mit nemm Drahtesel durch die Gegend fahren.

Ich führe deine Alternative noch ein wenig weiter.
Der Geselle der jetzt nur noch 400 euro verdient, kann nun nicht mehr beim Fleischer x einkaufen wodurch der Fleischermeister seinen Gesellen entlassen muss, der wiederum begeht Selbstmord wegen hohen Schulden und hinterlässt eine Frau und 2 Kinder die nun auch von harz4 leben müssen.
da die Familie ihre Bekleidung nun aus den Rotkreuzspenden erhält muss die Schneiderei Y 10 Angestellte entlassen und lässt seine Waren aus kostengründen nun im Nachbarort produzieren. Wir führen das weiter und enden dann bei 90% Arbeitslosigkeit und ein paar Reichen Säcken die auf einmal merken das keiner mehr ihre Waren kaufen kann egal wie günstig sie sind.
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17.11.2007 23:34 Uhr von RycoDePsyco
 
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Müntefering und Mindestlohn: Der Herr Müntefering kann diese Aussagen JETZT machen, weil er nicht mehr an die Schweigepflicht gebunden ist.

Mindestlohn ist mit 7,50 EUR zu gering, die Linke meint das es 8,44 EUR sein sollten.

@shortnewsjäger
Wenn eine Firma nur 50 Kunden hatt, muss sie entweder die Preise erhöhen oder sich Ideen einfallen lassen um mehr Kunden zu bekommen oder aufgeben.

Das nennt man unternehmerisches Risiko.

Zudem ist es eine Frechheit Angestellten 5,- zu bezahlen und hinterher zu behaupten das es so sein muss.
Jeder Geschäftsmann muss sich was einfallen lassen damit die Kunden zu ihnen kommen, die meisten machen das nicht einmal. Die machen ein Geschäft auf und denken das jetzt hunderte Leute kommen.

Die grossen Firmen nutzen auch nur Lücken aus die in unserem Gesetz vertreten sind und der kleine Laden machts dann langsam nach bis es dann jeder macht.

Ein heutiger verdienter Lohn ist ein Lohn mit mind. 1800,- EUR Netto.

Frust.... :- (
mfg
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17.11.2007 23:42 Uhr von RycoDePsyco
 
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Post: "shortnewsjäger" hat schon richtig geschrieben, die Post entlässt immer mehr Angestellte und lässt Firmen für sich zum 25% Preis arbeiten.

Letztens wieder eine Sendung deswegen gesehen.
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18.11.2007 00:25 Uhr von CHR.BEST
 
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Verdrehte Welt: Und mein Briefkasten quillt ständig über vor lauter ungewollter Reklamesendungen, die ich sofort ungelesen in die Papiertonne werfe.
Schade um Zeit und Geld für Entwurf, Druck, Zustellung und Recycling.

Noch ein Wort zu Münte. Wäre er nicht ausgerechnet Politiker gewesen hätte ich seine Abrechnung verstanden. So wäre es eigentlich seine Pflicht gewesen, kein Blatt vor dem Mund zu nehmen, sobald er der Meinung war, es hätte gesagt werden müssen. Jedoch geht viel von diesem sozialen Kahlschlag noch auf das Konto von Rot-Grün. Dieser steigende Unterschied zwischen Arm und Reich beweist, daß insgesamt genug Geld da wäre, um anständige Löhne zu zahlen.
Wenn allerdings das System beschließt, der deutsche Arbeiter soll mit dem chinesischen konkurrieren dann werden wir hier bald auch diesselbe Sozialversorgung haben.
Mit Billiglöhnen lassen sich halt keine Sozialkassen füllen.

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