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Totalschaden: Nagelneuer Airbus A340-Jet schon vor der Auslieferung schrottreif

Ursprünglich sollte die arabische Fluggesellschaft Etihad Airways demnächst einen Airbus A340-600 geliefert bekommen. Daraus wird nun vorerst nichts, denn das Großraumflugzeug erlitt einen Totalschaden, nachdem der Jet bei Triebwerktests aus ungeklärter Ursache frontal gegen eine Mauer stieß.

Neun Menschen saßen während des Aufpralls im Innenraum, fünf davon trugen Verletzungen davon. Die Betroffenen sind aber wieder bereits aus der Klinik entlassen worden. Das Triebwerk lief noch acht Stunden nach dem Aufprall weiter, ehe es abgeschaltet werden konnte.

Der Fall ereignete sich auf dem Airbus-Gelände Saint-Martin/Toulouse. Die Organisation für Unfallermittlung in der Zivilluftfahrt (BEA) will sich nun der Untersuchungen annehmen. Airbus bedauert den Vorfall und will zur Aufklärung beitragen.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Airbus, Auslieferung, Jet, Nagel, Totalschaden
Quelle: onwirtschaft.t-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2007 11:51 Uhr von cidre
 
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hui das foto in der quelle sieht echt übel aus..
das ist ein großer rückschlag fuer airbus im wettkampf mit boing und zeigt nicht unbedingt stärke von airbus.
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17.11.2007 11:53 Uhr von wixbubi
 
+19 | -0
 
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Das Triebwerk lief noch acht Stunden nach dem Aufprall weiter, ehe es abgeschaltet werden konnte.
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Hat es damit den Test bestanden?
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17.11.2007 11:57 Uhr von maki
 
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Was sagt uns das? E-Gas is scheisse... :-DDD
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17.11.2007 12:13 Uhr von Jimyp
 
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Ob das eine Versicherung zahlt??
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17.11.2007 13:30 Uhr von Jimyp
 
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@Bleissy: Das war wohl so, dass der Airbus an einer Haltevorrichtung befestigt wurde, um die Triebwerke zu testen. Die hat aber nicht richtig gehalten und deshalb hat das Flugzeug quasi einen Abflug gemacht!
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17.11.2007 13:41 Uhr von DawnInMunich
 
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Bin zwar neu hier aber die Quelle wurde wohl nur überflogen.. Nicht alle Verletzten wurden bereits aus dem Krankenhaus entlassen und auch der Hinweis, das auch ein Arbeiter am Boden verletzt wurde fehlt.
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Ich kenne die Triebwerkstests aus München. Hier wird die Maschiene rückwärts in einen speziellen offenen Hangar geschoben. Dadurch kann sie nach vorne raus wenn was schief geht und hat dann gut 1,5 Kilometer Ausrollzone. Zudem darf sich wärend des Tests niemand ausserhalb aufhalten.
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17.11.2007 13:55 Uhr von Tompunet
 
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sie haben: wohl zu wenig Gas gegeben. Sonst wären sie da schon hoch gekommen.
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17.11.2007 14:56 Uhr von vollkraft2000
 
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Airbus ist nicht schlud...!!! Wie oben schon erwähnt ist Airbus an diesem Unfall nicht schuld, da die Triebwerke von Pratt & Whitney waren, anscheinend kam es zu einer Distorsion der Blätter in der Engine!

Ganz im gegenteil, dass die Maschinen, trotz dieser Unregelmäßigkeit, tadellos gelaufen sind, und es bis jetzt keine beweise oder ähnliches belegen, gibt.

Dies ist ein ganz regulärer Fall, in dieser Branche!

PS: Boeing hin oder her... Airbus ist in Sachen Technik und Fertigung Boeing weit voraus!
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17.11.2007 15:19 Uhr von DawnInMunich
 
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@vollkraft: Vorab, ich bin selbst ein Airbusfan. Doch eine Distorsion ist noch lange kein Grund, dass sich das ganze Flugzeug selbstständig macht. Zudem ist es von der Sacher her egal, von welchem Zulieferer das Teil ist. Wenn bei Mercedes oder Porsche der Airbag versagt ist auch nicht ASCI mies in der Presse sondern eben der Autohersteller. Bestes Beispiel bei Airbus: Die Verkabelung des A380.. Airbus ist Negativ in den Schlagzeilen, nicht der Zulieferer...
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17.11.2007 18:29 Uhr von saber_
 
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ehm? was hat denn eine distorsion der engine zu bedeuten? was wird denn genau gestaucht?;D

also solche prognosen sind aeusserst LOL;)

ein flugzeug besteht aus sehr vielen einzelteilen und diese werden von vielen verschiedenen zulieferern hergestellt... also kann der fehler ueberall liegen!

fakt ist dass das flugzeug nicht ausreichend gesichert war! und anscheinend haben wohl paar systeme versagt und somit konnten die triebwerke nicht abgeschaltet werden oder was auch immer.... im endeffekt kann es auch an einem kleinen ventil liegen der die treibstoffzufuhr nicht regulieren konnte...
da in flugzeugen aber vieles mehrfach gesichert ist koennte es auch einfach daran liegen das die steuerung/regelung versagt hat oder was auch immer<:

es koennten millionen dinge sein.... aber wie kann man anhand enier derartigen news sagen das es sich wohlmoeglich um einen dauerbruch der 7. schaufel in der 3. reihe des kompressors handelt?
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17.11.2007 18:37 Uhr von matrix089
 
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Korrektur - Controlling wird bedauern Negativschlagzeilen legen sich immer aufs Ergebniss. Ob jetzt menschliches oder technisches Versagen ist egal.
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17.11.2007 18:47 Uhr von saber_
 
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@urinstein wenn ich mir deinen beitrag so durchlese.... respekt!;D
genauer haette ich es nicht diagnostizieren koennen...
jedoch hast du vergessen das auf der DAMENtoilette das klopapier gefehlt hat!

also weiterueben!;)
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17.11.2007 19:55 Uhr von mutschy
 
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Das Triebwerk is 8 Stunden (!!!) weitergelaufen? Notfalls hätt ich irgendwie den Treibstoff abgestellt, die Dinger müssen doch nen NOT-AUS-Schalter haben?!
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17.11.2007 23:14 Uhr von shortnewsjäger
 
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mutschy: die einzige Möglichkeit die es gibt, um Triebwerke abzuschalten, ist die Unterbrechung der Treibstoffzufuhr.

Wenn die Treibstoffzufuhr nicht gedrosselt wird, können die Triebwerke sogar explodieren. Da haben die vielleicht sogar Glück gehabt...
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18.11.2007 11:30 Uhr von vollkraft2000
 
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@ saber_ & DawnInMunich: DawnInMunich,
Du hast vollkommen recht, aber es kann nicht sein das man Airbus für verantwortlich erklärt, dies beweißt wieder mal das die Zulieferer die immer mehr und mehr gewinne machen, stärker in Zukunft zur Verantwortung gezogen werden müssen.l!

@saber_
ich habe die die Info direkt aus Laupheim bekommen, der Kollege hat gute Verbindungen zur GT- und Konstruktions Crew!
Als eine sog. Distorsion (in der Luft und Raumfahrtbranche) bezeichnet man wenn die rede davon ist, das sich eine Leitung (in diesem Fall eine Enginehose) verdreht, ein überdruck in der APU erzeugt, dies die ganze Maschine in eine Welle von Schwingungen hineinzerrt. Ich glaube das jeder den Effekt kennt, wenn man fünf steine in ein Wasser Schmeisst gibt es nur ein riesen "plumms", aber wenn man sie nacheinander in Wasser schmeißt werden die Wellen und Schwingungen höher, locker um das 12 fache!

Nichts desto trotz kommt doch hier die Frage auf, wieso nicht ausreichend gesichert wurde!? Was wahrscheinlich zu gutem Maße zu dieser Unregelmäßigkeit führte!

Aber ich finde auch die Überschrift dieses Beitrags völlig, maßlos übertrieben gar polemisch!
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19.11.2007 11:00 Uhr von zia
 
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@wixbubi: Danke, you made my day!

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